Hallolie,
hier wieder ien Update eines Fotos von AdobeStock, welches ich in PS CS6 2017 bereits erstellt hatte. Jetzt ging es nochmal durch PS CC...
Ist eine reine Bildbearbeitung, ohne einen Render...
Auch hier wieder Ron Devineys Brushes:
Light Radiance und
Luminar Neo und
DXO - NIK Collection 8 waren hier auch wieder zum Einsatz gekommen.
...unglaublich, aber zum Schluss war das Bild stolze 5,45 GB "dick".
...und ne kurze Geschichte dazu:
Leopard on the Prowl
Die Nacht lag schwer und warm über dem Dschungel. Kein Wind bewegte die Blätter, nur das leise Zirpen der Insekten spannte ein feines Netz aus Geräuschen zwischen den Bäumen. Über einer dunklen Wasserstelle, die den Himmel wie ein schwarzer Spiegel zurückwarf, zog sich ein dicker Ast weit hinaus.
Lautlos glitt ein Schatten darauf entlang.
Der Jaguar bewegte sich langsam, jede Muskelspannung kontrolliert, jeder Schritt bedacht. Seine Pfoten fanden mühelos Halt auf der rauen Rinde, ohne ein Geräusch zu verursachen. Unter ihm schimmerte das Wasser im fahlen Licht des Mondes, der sich durch die Baumkronen kämpfte. Für einen Moment zeichnete sich seine Silhouette scharf ab – geschmeidig, kraftvoll, beinahe lautlos wie ein Gedanke.
Sein Kopf senkte sich leicht.
Unten, am Rand der Wasserstelle, raschelte es. Ein Tier – vorsichtig, durstig, nichtsahnend. Der Jaguar verharrte. Selbst die Nacht schien den Atem anzuhalten. Seine Augen, zwei dunkle Glutpunkte, fixierten jede Bewegung. Sein Schwanz hing reglos hinter ihm, nur die Spitze zuckte einmal, kaum sichtbar.
Zeit dehnte sich.
Ein Schritt noch. Dann noch einer. Der Ast knarrte leise unter seinem Gewicht, doch das Geräusch ging im Chor der Nacht unter. Der Jaguar spannte sich an, sein Körper wurde zu einer einzigen, geballten Linie aus Kraft und Präzision.
Das Mondlicht legte sich wie Silber auf sein Fell.
Dann – Bewegung.
Ein lautloser Sprung durchschnitt die Dunkelheit. Für den Bruchteil einer Sekunde schien er zu fliegen, ein Schatten im Licht, bevor er unten in der Schwärze verschwand. Das Wasser explodierte in Wellen, das Rascheln wurde zum panischen Aufschrei – und verstummte abrupt.
Wieder kehrte Stille ein.
Nur das Wasser zitterte noch leicht, während sich die Ringe langsam glätteten. Der Mond spiegelte sich erneut ungestört auf der Oberfläche, als wäre nichts geschehen.
Doch irgendwo am Rand der Finsternis zog sich ein Schatten zurück – satt, lautlos, und wieder eins mit der Nacht.
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Kommentare 9
Catoul Autor
Danke Euch sehr für Eure Likes!
interozitor
Dieser Lichtsaum gefällt mir sehr.
Catoul Autor
Freut mich, interozitor.
Danke Dir!
spacebones
Joo...

Catoul Autor
Thx, space!
Kushanku
Schönes Spiel mit Licht und Schatten und ja, so oder ähnlich passiert es noch jeden Tag und Nacht in der intakten Wildnis
.
Catoul Autor
Ja. Und hoffentlich bleibt das noch lange so...
Danke Dir!
Licke
Kommt sehr gut

Catoul Autor
Danke Dir, Licke.