Hallolie.
...zuallererst: Wer sich das Bild gerne ansehen möchte, tut das bitte in der Originalgröße... ![]()
...und wieder ein Update eines noch nicht gezeigten Bildchens; entstanden ist es bereits am 19.12.2014 - ist also bereits 12 Jahre alt - und viele Stunden Bearbeitungszeit stecken da drinnen; in Originalgröße ist das Bild knapp 20.000 Px groß und knapp 9 GB "schwer", im Update waren es zum Schluss 247 Ebenen...
Das Gelände habe ich damals in Quadspinners Gaea erstellt, eine Szene daraus dann wieder in Vue.
In PS CS6 hatte ich es bereits "aufgehübscht", jetzt ein Update mit PS CC "drübergefräst".
Ein Foto von Adobe Stock - der Hirsch - ist hier auch noch verbaut.
Hier kamen wieder GNBD's Waterfall Brushes,
GNBD's waterfall Brushes vol. II,
und Redheadstocks Spanish Moss Brushes zum Einsatz.
Ebenso wieder die Photoshop - PlugIns FlamingPears Flood II,
OnOne's NoNoise und
...auch eine Geschichte ist wieder für diejenigen dabei, die sie gerne lesen möchten:
The Cardnach Cascades
Hoch über den Wolken lag das Königreich der Cardnach Cascades, ein sattes Land aus grünen Tälern, silbernen Seen und Bergen, die niemals schwiegen. Denn aus jeder Spalte im Fels, aus jedem Riss und jeder dunklen Ader der Gebirge, entsprang Wasser. Nicht nur kleine Quellen — mächtige Wasserfälle stürzten überall herab, als würden die Berge selbst atmen.
Die Menschen der Cardnach Cascades sagten, das Land sei aus dem Traum eines Regens entstanden.
Niemand kannte Dürre.
Die Felder waren schwer von Korn, die Obstgärten bogen sich unter süßen Früchten, und selbst im Winter dampften warme Wasserläufe durch die Wälder.
Wenn morgens die Sonne über die Gipfel kroch, glitzerten tausend Wasserfälle wie flüssiges Glas. Ihr Rauschen erfüllte das ganze Land.
Kinder lernten schlafen im Klang des Wassers, und alte Menschen behaupteten, man könne darin Stimmen hören — uralte Lieder der Berge.
Mitten im höchsten Gebirge erhob sich der Berg "The prickley Rise". Dort entsprangen die größten Wasserfälle. Sie stürzten aus schwarzen Felsspalten so gewaltig herab, dass der Nebel ganze Wälder nährte.
Niemand wagte sich weit hinauf, denn man glaubte, tief im Inneren des Berges ruhe das Herz des Wassers.
Eines Sommers jedoch geschah etwas Seltsames.
Zum ersten Mal verstummte einer der Wasserfälle.
Zuerst bemerkten es nur die Hirten im Norden.
Wo sonst ein breiter Strom über die Klippen donnerte, tropfte nur noch ein dünner Faden. Die Tiere wurden unruhig, die Erde trocken. Bald verstummten weitere Fälle.
Das ganze Land geriet in Angst.
Da machte sich ein junges Mädchen namens Elin auf den Weg zum Berg Prickley Rise. Sie war die Tochter einer Müllerfamilie und kannte das Wasser besser als viele Gelehrte. Während andere von Strafe oder Fluch sprachen, glaubte Elin, dass die Berge krank geworden waren.
Tagelang stieg sie hinauf durch Nebel, über moosige Stege und vorbei an tosenden Schluchten. Je höher sie kam, desto stiller wurde es. Schließlich erreichte sie eine riesige Felshalle tief im Inneren des Berges.
Dort sah sie etwas Unglaubliches:
Ein gewaltiger Baum aus Stein wuchs mitten aus der Dunkelheit. Seine Äste waren aus Kristall, und durch seine Wurzeln floss Wasser wie leuchtendes Blut. Doch viele der Wurzeln waren von schwarzem Gestein eingeschnürt.
Elin verstand.
Die Menschen hatten jahrhundertelang genommen — Gold aus den Bergen, Silber aus den Höhlen — und dabei den lebenden Berg verwundet. Der Steinbaum, das Herz des Wassers, konnte nicht mehr frei fließen.
Also begann Elin, die schwarzen Verkrustungen mit bloßen Händen zu lösen. Stundenlang arbeitete sie, bis ihre Finger bluteten.
Dann, plötzlich, bebte der ganze Berg.
Ein erster Wasserstoß brach hervor. Dann ein zweiter.
Schließlich donnerte aus allen Tiefen zugleich ein gewaltiger Strom. Die Wurzeln leuchteten heller als Sterne, und die Wasserfälle kehrten zurück — stärker als zuvor.
Als Elin ins Tal zurückkehrte, war der Himmel voller Regenbögen.
Seit jenem Tag gruben die Menschen von Cardnach Cascades nie wieder gedankenlos im Gebirge. Sie bauten ihre Städte aus Holz und hellem Stein, ehrten die Quellen und lauschten dem Wasser.
Und bis heute erzählen die Alten:
..."wenn nachts der Wind durch die Wasserfälle fährt, kann man den Berg atmen hören...."
Ich hoffe, es gefällt Euch! ![]()
Kommentare 2
Kushanku
Gewaltige Kulisse. Da steckt sehr viel Arbeit drin .....247 Ebenen .....ach du meine Güte.
interozitor
Das Bild ist großes Kino.