Landschaft

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  • Hallo Panic,


    ja soweit gefällt mir Dein Bild ganz gut aber wie immer habe ich auch hier wieder die Berge zu bemängeln und die Bäume stehen mir zu sehr in einer Reihe. Ich würde zwischen die Tannen noch andere Bäume stellen, das wirkt realistischer und auch ein paar niedrigere dazwischen stellen.


    Die Tannen wirken wie eine Folie ist das so?


    Der Stein vorne rechts sieht aus als wenn er schweben würde.


    Das Gras und das Ufer und auch der Rest des Bildes sind Dir aber gut gelungen. Das Ufer würde ich knapp über dem Wasser ein wenig dunkler machen(mit PHotoshop).


    Sorry Panic aber ich denke Du hast jetzt langsam eine Klasse erreicht wo man solche "Kleinigkeiten" auch bemängeln sollte, damit Du Dich noch weiter entwickeln kannst und noch besser wirst. Also bitte versteh das nicht verkehrt das ich bei Deinen Bildern so pingelig geworden bin.


    Gruß Wizard

  • Ich will da keine Verteidigung für Panic starten - Wizards Kritik geht nämlich schon in die richtige Richtung.
    Ich möchte vielmehr abklären, wie es zu Wizards Kritik kommen konnte.
    Die Wirkung, das die Bäume in der Reihe stehen, entsteht wirklich. Daran ist aber vielmehr die Perspektive dran schuld, als die reihenhafte Aufstellung der Bäume. Auch haben die Bäume verschiedene Größen wie ich sehe. Sehr gut ist das genau bei einem Baum zu erkennen, welches in der Mitte ist (ist nur etwa halb so groß wie die übrigen Bäume).


    Die Kritik von Wizard, daß das gegenüberliegende Ufer zu hell ist, sowie die Kritik, daß der Stein vorne rechts schwebt, und die Kritik, daß die Bäume wie eine Folie wirken, haben ein und denselben Ursprung :
    Nämlich das die Lichtquelle praktisch NUR an den Steinen (bzw. gegenüberligendem Ufer) Objekten vage auszumachen ist. Bestenfalls geben geringe erhellte Stellen an den Bergen noch einen Hinweis auf die Lichtquelle. Direkt hinter dem Adler jedoch erscheint eine andere Lichtquelle, die scheinbar ÜBERHAUPT KEINEN Einfluß hat, auf die Szenerie ! Dadurch wird der Sinneseindruck des Bildes verwirrt und es entsteht der Eindruck, daß die Szenerie nicht plastisch wäre (zB. das die Bäume wie eine Folie wirken).
    Der Stein rechts vorne schwebt nämlich durchaus NICHT in der Luft. Das erkennt man an der Spiegelung des Wassers, die direkt unter ihm ist - ja ihn sogar etwas noch "einnimmt" (die Spiegelung setzt nämlich nicht genau an der unteren Kante des Steines an, sondern schon vorher, was darauf hinweist,das der Stein im Wasser drin ist).
    Der Eindruck, daß der Stein schwebt, entsteht durch die massive Belichtung des Steines, während belichtungsmäßig der ganze übrige Teil des Bildes bescheiden gehalten wurde (die belichtetsten Stellen sind das gegenüberliegende Ufer, und die Steine im Fluß).
    Durch die etwas zu hellen Steine im Fluß, erscheint es eben so, als würden sich die Steine zu sehr abheben. Vor allem mit Wasser benetzte Steine erscheinen dünkler, als trockene Steine (vergleiche den trockenen Asphalt im Sommer, auf dem dann Sommerregen fällt ;-) - bei praktisch allen anderen Steinen ist das ebenso).


    Das Problem ist : Wenn du die Belichtung so stellst, daß sie wirklich aus der Richtung hinter dem Adler kommt, dann entsteht Gegenlicht - sodaß man den Vordergrund dunkel gestalten muß, denn wenn man den Vordergrund hell läßt, wäre es irrealistisch. Wenn man aber den Vordergrund dunkel gestaltet, dann ist die ganze Arbeit mit dem Vordergrund umsonst gewesen.
    Ich würde also im insgesamten dir raten :
    Die Steine etwas dünkler machen, sowie das gegenüberliegende Ufer, wie Wizard gesagt hat. Wenn du die Steine dünkler machst, entsteht schon nicht, oder nur kaum mehr der Eindruck, die Steine würden schweben.
    Wenn du willst, kannst du nach Wizard natürlich auch andere Bäume auf die gegenüberliegende Seite geben. Dadurch wird dieser Teil nicht realistischer, wie Wizard sagt - aber er wird abwechslungsreicher. Es gibt aber auch Stellen in der Natur, die nur aus Nadelbäumen (Fichten, Tannen,usw.) bestehen. Deswegen sehe ich diese Änderung nicht allzunotwendig. Naja, aber probier dennoch den Vorschlag von Wizard aus - weil das Bild dadurch vielleicht dem Auge viel mehr bieten wird.
    Das Licht hinter dem Adler würde ich, so sehr es auch weh tut, weggeben. Denn das irritiert die Szenerie nur (Gegenlicht, wobei jedoch keines der Objekte davon beleuchtet, wird, usw.).
    Stattdessen würde ich die Wirkung dieses Lichts durch einen schönen (orangelichen ?) Sonnenuntergangshimmel ersetzen.
    Wenn du weiters nicht die Absicht hattest, die Wolken psychedelisch zu machen, würde ich an deiner Stelle versuchen, irgendwie strukturiertere Wolken ins Bild reinzubringen - also wolkenähnlichere Wolken.
    Da das Licht hinter dem Adler also entfällt, würde vermutlich auch die Wirkung des Adlers entfallen.
    Dies kann man so kompensieren, indem man der Adler eine andere Seite zeigt (also nicht von vorne), oder indem man den Adler eine andere Position im Bild gibt.


    Wenn du jedoch auf diese Ratschläge nicht hören willst - du aber Wizards Kritik dennoch ernst nimmst, dann würde ich folgendermaßen vorgehen :
    Ich würde die Betrachterposition selbst ändern. Und zwar so, daß man die Baumreihe nicht mehr direkt anschaut, sondern von der Seite (das man also den Fluß hinauf, oder hinab schaut, während eben auch das andere Ufer ins Bild hineinkommt). Dadurch würde auch eine Tiefe ins Bild hineinkommen, was die Wirkung der "Folie" aufheben würde. Welche Blickrichtung du letztendlich wählst, ist dir dann überlassen. Adler, und sein Licht von hinten ;-), könnten bei der neuen Perspektive sicher ebenfalls eingebaut werden.


    Wizards Kritik ist durchaus berechtigt (nicht das durch dieses Posting der gegenteilige Eindruck entstand) - und es freut mich zu sehen, daß sich ihre Kritik derart hoch entwickelt hat, daß man ihr ansieht, daß sie sich wirklich mit einem Bild auseinandersetzt - und zwar genau auseinandersetzt. Das macht ihre Kritik wertvoll.
    Ich hoffe ich konnte weiters erklären, wieso Wizard das kritisiert hat, was sie kritisiert hat - eine ähnliche Kritik hätte ich nämlich auch abgegeben.


    Du siehst (wie Wizard auch schrieb), daß du schon in eine andere Kategorie aufgestiegen bist. Und glücklicherweise fiel die Kritik zu deinem Bild so aus, daß du der Kritik leicht nachkommen kannst (also die genannten Verbesserungsvorschläge am Bild keine allzugroßen Mühen sind).
    Letztenendes aber legst du dann fest, wie sehr du dieser Kritik nachkommst, oder ganz neue Elemente ins Bild einfügst, um einige Kritikpunkte zu beseitigen (zB. einen verdorrten Ast, der sich auf den Stein rechts vorne legt ;-) - nur ein Beispiel). Deiner Kreativität sind ja keine Grenzen gesetzt. Ich habe bei meinen Bildern Fehler oft dadurch beseitigt, daß ich getrickst habe, und nicht den Fehler an sich behoben habe - das geht nämlich auch ;-) - ist manchmal sogar noch besser für das Bild.


    So, jetzt komm ich mal zum Ende aber *g*.
    Dein Bild an sich ist schon gut aufgebaut. Man sieht die Mühe an dem Bild - man sieht die Detailverliebtheit (sogar die Busch/Strauchzone hast du nicht vergessen ;-))
    Für mich wirkt beim gegenüberliegenden Ufer die Bäume auch gar nicht wie eine Folie (aber ich verstehe, wenn es dem ein oder anderen so erscheint, weil die Bäume eben frontal zum Betrachter stehen, und dadurch die Tiefe verloren geht). Für mich wirkt das Bild also schon sehr realistisch. An den Bergen könnte man aber durchaus auch was ändern, wie Wizard auch sagte. Aber Berge scheinen in Vue nicht einfach zu sein - weil es ist nicht das erste Bild, wo die Berge etwas unrealistisch erscheinen (von der Form).
    Vielleicht könnte man auch eine Zwischenzone zwischen Berg und Nadelbäume einfügen ? So erscheint nämlich der Übergang von Hintergrundsbergen zu Nadelbäumen zu abrupt.
    Trotzdem schön gestaltet das Bild - vor allem eben die vorderen 2 Drittel.
    Ich find, das wird noch ein sehr schönes Bild werden. Bietet ja jetzt schon viel fürs Auge ;-)


    PS.: durch die von scharf Links kommende Sonne, die nochdazu wohl nur etwa 20 Grad über dem Himmel steht, ist die Idee, die Steine dünkler zu machen, wohl nicht die beste. Dieser Verbesserungsvorschlag würde die Steine womöglich nur noch unrealistischer erscheinen lassen. Hmm..ein Ersatz für diesen Verbesserungsvorschlag fällt mir aber jetzt nicht ein. Sorry.

  • Hallo Panic,


    hier wurde mal wieder einiges meiner Kritik mißverstanden.


    Es hat absolut nix mit den Lichtverhältnissen zu tun, wenn Du mit Ps einen Streifen knapp über dem Wasser dunkler zeichnest damit man einen Übergang bzw. eine realistische Darstellung bekommt. Erde ist im Bereich des Wasser nun mal nass oder? Ich habe also nie behauptet hier wäre etwas zu hell.


    Meine Frage ob es sich um eine Folie handelt, hat nix mit den Bäumen selbst zu tun, den es gibt solche Folien. Es war nur eine Frage :D


    @ Pygmalion es ist wirklich reizend von Dir das Du Panic meine Kritik erklärt hast.Dafür hast Du wirklich meinen Dank doch leider hast Du einiges falsch interpretiert deshalb mein Vorschlag kümmere dich mehr um Panic´s Bild als um meine Kritik ob sie nun angebracht ist oder nicht oder ob ich falsche oder richtige Kritik zum besten gebe. Ich weiß das Du nur gute Absichten hattest und ich nehme Dir das auch absolut nicht übel nur meinte ich eben etwas ganz anderes.


    Gruß Wizard

  • Ein schönes Bild wie ich finde! :) 
    *g* Die idee hatte ich auch hehe, sowas wollte ich als nächstes machen, weil ich in der werbung ein tolles Natur bildchen endeckt hatte! (fielmann werbung) *gg* :D 
    Die Bergtextur scheint beim etwas genaureren hinsehen streifen zuhaben ?( aber sonst finde ich es schön, finde die perspektive cool!


    Liebe grüsse Metal :)

  • @ Wizard, ich habe Dich schon richtig verstanden ;D
    Aber wenn Du mal genau hinsiehst, müßtest Du eigentlich erkennen, dass ich ein wenig oberhalb des Wassers schon eine dunklere Zone in PS erstellt habe. Auch an den Felsen, die im Wasser liegen, habe ich eine dunklere Kante erstellt. Eventuell sollte ich sie ja noch dunkler machen, damit sich die "nassen Stellen" deutlicher von den trockenen abheben. ?( 
    Was meinst Du mit einer Bildfolie? Meinst Du ein Bildobjekt?
    Es handelt sich hier um richtige Modelle und zwar habe ich mehr als 50 Bäume in dem Bild untergebracht, darunter befindn sich auch einige kleinere. Ich denke, ich werde sie neu sortieren, damit die Kleinen alle nach vorne kommen und die Größeren nach hinten. Als ich das Bild fertig hatte, sah ich auch, dass es völlig unsinnig ist, kleinere Bäume unter die Größeren zu mischen. Wenn sie nicht in vorderster Reihe stehen, sind sie überhaupt nicht zu sehen. Da die Renderzeit 2Stunden und 58Minuten dauerte, wollte ich es aber nicht noch einmal rendern. :( 
    Ich danke Euch allen jedenfalls sehr für Eure Kritiken. Sie bringen mich auf jeden Fall ein ganzes Stück weiter.


    Gruß, Panic

  • Achso , sorry, Wizard. An die Ps-Bearbeitung hab ich gar nicht gedacht. Ich forme nämlich nie ein Bild in Ps. Erst wenn ich ein Bild fertig habe, gehe ich noch mal mit Ps rüber, und das auch nicht partiell, sondern einheitlich. Aber ich weiß von Menschen, die es selektiv eben machen. Hab auch nichts dagegen einzuwenden.
    Insofern hab ich dich also mißverstanden. Gut das du's geklärt hast.


    Bezüglich dem, wie sehr ich mich in welche Kritiken einmischen sollte, denke ich ist das mir überlassen - zumal ich es auch anderen überlasse, sich in meine Kritiken einzumischen.
    Ich fand eben, daß ich größtenteils die gleichen Sachen bemängelte am Bild wie du. Wieso sollte ich es da als "Zuckerl" nicht dazuschreiben, wie ich denke, daß eine solche Bemängelung bei dir und mir zustandegekommen sein KÖNNTE.
    Panic dürfte am meisten Gewinn davon tragen, wenn du darlegst, woraus du deine Kritik schöpftest. Und meine Darlegung hatte sie ausserdem. So hat sie also zwei Quellen, aus verschiedenen Perspektiven. Ich finde, das kann nur förderlich sein für Panic.
    Lieber zuviele Messages zu einem Bild, als zuwenige ;-)
    Ich hoffe jedenfalls, das mein Posting etwas wert war - auch wenn ich, durch die Ähnlichkeit unserer Kritiken, zu leicht auf gleiche Ursprünge schloß.
    Ich denke, daß sollte auch nicht als Beleidigung von dir aufgefasst werden ;-) - hoffe ich zumindest.


    PS: @panic : ich sehe durchaus auch die kleinen Bäume, aber sie sind wirklich nicht sehr deutlich. Eine Änderung, wie du sie sagtest - indem du die kleineren nach vorne stellst, sollte nicht zu schematisch durchgezogen werden (also nicht alle Kleine nur nach vorne - und alle Große nur nach hinten) - sondern eher tendenziell (also mehr Kleinere nach vorne, und mehr größere nach Hinten) - aber ich glaub das muß ich eh nicht so sagen, weilsd es sicher schon von alleine auch gut gemacht hättest. Was ich dir aber noch raten könnte, vor allem, damit die Bäume noch besser zu unterscheiden sind ist, dasd den Nebel etwas zurücknimmst. Die Bäume würden dann, denk ich mal, auch 3dimensionaler wirken. Aber nicht zu sehr zurücknehmen - denn der Nebel(Dunst) ist schon eine tolle Idee, damit das Bild nicht zu künstlich wirkt. Deswegen nur ein klein bißchen zurücknehmen. Ich denke, es würd das Bild verbessern, und die Bäume würden sich mehr abheben (auch die kleineren).

  • Hallo Panic,


    mit Folie meine ich eine 2d Fläche die bis auf die Bäume transparent ist dadurch kannst du es erreichen das du nicht so viele Objekte in Dein Bild laden mußt was auch die Renderzeiten deutlich verringert. Siehe mein "Wild and Free" dort siehst du Bäume die auf einer Folie sind :D


    @ Pygmallion und wieder hast Du nix verstanden :D


    Gruß Wizard

  • Du hast recht Wizard....
    Aber was , in meiner vorigen Message hast du so verstanden, daß ich es als Angriff verstanden hätte ?
    Meine vorige Message war meine Selbsteinschätzung. Was kannst du da also so verstanden haben, daß ich deins als Angriff verstanden habe ? Auf die Antwort wäre ich gespannt.

  • Hi Panic!


    Schon wieder ein tolles Bild von Dir:wow
    Die Vegetation gefällt mir besonders gut, weil Du sie sehr realistisch dargestellt hast. Man hat den Eindruck, dass man in den Nadelwald hineingucken kann :). Die Wahl der Monokultur aus Fichten hast Du schön getroffen, weil es auch in der Natur in solchen Höhen, die das Gebirge anzeigt, fast nur Nadelbäume gibt (z.B. Kanada). Die Perspektive, in der der Betrachter durch die Gräser sieht ist gut getroffen. Das Kriterium der Fotografie (Vordergrund, Bildmitte und Hintergrund) hast Du sehr schön berücksichtigt und es lässt keine Beanstandungen offen. Die zerklüfteten Berge stehen im Einklang mit den Wellen auf dem Fluss, die auf eine poröse Gesteinsart schliessen lassen. Die sauber plazierten Steine im Flussbett untermalen diese Tatsache zusätzlich. Der einsame Adler auf Beutesuche ist ein toller Eyecatcher, der duch den abstrakt wirkenden Himmel richtig zur Geltung kommt.


    Also da will ich Dir mal den allemal verdienten :respekt aussprechen.



    Gruß


    Powertrace

  • erstmal ein sehr stimmungsvolles bild.
    meiner meinung nach hast du wirklich nen schönen wald mit nem gehölz in bodennähe da hingestellt. die fehlende tiefenwirking würdest du einfach mit ein paar baumlücken in der waldfront durch die man weiter hinten noch weitere kleinere bäume erkennen kann in den griff bekommen.vergiss mal alles über beleuchtung und so weiter und stell einfach in deiner atmosphäre mehr nebel ein damit das mit dem nebligen gebirge in einklang kommt und schon leuchtet der himmel auch nicht mehr an allen ecken. dann würd ich auf jedenfall diese spitzen berge durch flachere ersetzen (aber nicht niedrigere ! denn die höhe des gebirges kommt so nicht schlecht und sollte beibehaltenwerden). der adler sollte ein wenig mehr im nebel sein´(aber nur ein bisschen !) der ist für diesen nebel einfach zu klar zu erkennen und wirkt somit fehlerhaft.schön ist dein übergang am gegenüberliegenden ufer zwischen nass und trocken. wenn du nun noch etwas "schaum/wellen" um steine und ufer in der fliesrichtung des flusses anbringst wirkt das wasser echt gut.