Abwicklung eines Tongefässes

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 2.296 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Kushanku.

  • Guten Tag,


    Ich arbeite im Moment an meiner Master-Thesis mit dem Titel "3D-Dokumentation von Kuns- und Kulturgut". Nun habe ich folgendes Problem: Ich möchte ein 3D-eingescanntes römisches Tongefäss (archäologischer Fund) mit seitlicher Prägung abwickeln. Ich habe es schon mit Meshlab versucht, erreichte aber keine befriedigen Ergebnisse. Kann mir jemand weiterhelfen? Gibt es ev. weitere (gratis) Programme mit denen besser zu arbeiten ist als mit "Meschlab" oder vieleicht kann mir sonst jemand einen hilfreichen Tip geben?


    Freundlich Grüsst


    traur2

  • Zitat

    Ich möchte ein 3D-eingescanntes römisches Tongefäss (archäologischer Fund) mit seitlicher Prägung abwickeln.

    Meinst du damit eine erstellen? Wenn ja ist vielleicht der UVMapper das was du suchst.http://www.uvmapper.com/

    • Offizieller Beitrag

    Welches Dateiformat ist das?


    Ich habe sowas letztes Jahr in Erlangen in der langen Nacht der Wissenschaften gesehen. Meine Schwiegertochter ließ sich sogar einscannen und das Dateiformat war allerdings etwas sehr fremd. Man war dort der leicht unsicheren Meinung, dass Blender damit umgehen können müsste. Alle Versuche meines Sohnes mit Blender fruchteten aber nicht.


    Lg
    Kushanku

  • Moinmoin,


    ein 3D gescantes Objekt liegt zunächst in einem Rohdatenformat als "Pixelwolke" vor, welches zunächst einmal mit geeigneter Software in ein bearbeitbares Drahtgittermodell konvertiert werden muss. Diesem Drahtgittermodell (idealerweise im universellen Austauschformat .obj, damit kommen alle gängigen 3D Programme zurecht) kann man dann eine Bildtextur zuweisen, in Deinem Falle wahrscheinlich am besten per sphärischer oder zylindrischer Projektion. Dafür müsste man zunächst wissen, in welchem Format der Scan ist und welche Form das Objekt hat...


    vg
    space

  • Aufgrund der hohen triangulierten Mesh-Dichte bietet sich manuelles Abwickeln nicht wirklich an. Eine zylindrische Projektion sollte aber (wenn keine Unterschneidungen oder Henkel, Tüllen, Lippen vorliegen) funktionieren. Stellt der 3d-Scanner keine Mapping-Methode zur Verfügung?



    Gruß
    Dargain

    • Offizieller Beitrag

    ...und wenn alle Stricke reißen sollten, dann setze Dich mit denen in Verbindung, die täglich damit arbeiten:


    Frauenhofer Institut Erlangen


    Bei einer Masterarbeit sollte es da schon Unterstützung geben und vielleicht bist Du ja auch ein vielversprechender Doktorand für die Zukunft.


    Lg
    Kushanku

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