Verwendete(s) Programm(e): DAZ Studio 4.6, Reality 2.5, Gimp
Mein erster Reality 2.5 Render. Das Setting ist zugegeben nicht gerade einfallsreich, ein paar Typen schlappen durch's Bild. Ist sozusagen Teil einer illustrierten Geschichte, die Gruppe steigt hier in dunkle Tiefen. Bei den Laternen und Fackeln (den einzigen Lichtquellen im Bild) habe ich mir einen abgequält, um Burnout zu verhindern, und mußte nach endlosen Proberendern tricksen, ohne Tipps von cwichura und dougsnash aus dem Reality-Forum hätte ich es nicht hingekriegt, danke hier noch mal dafür, auch wenn die das wohl kaum lesen.
Die Lampen sind jetzt sehr schön . Das Gewölbe find' ich nun garnicht so übel. Bei der Treppe fällt das fehlende Displacement ziemlich auf. Bei dieser unruhigen Textur erwartet man da einfach mehr echte Struktur. Aber ansonsten hast Du das schon ganz gut hinbekommen.
Was verschiedene Texturen betrifft, schliesse ich mich Kushanku an. Etwas mehr Detailarbeit hier könnte dem Bild noch um Einiges "auf die Sprünge helfen"
Eure Kritik ist berechtigt, um die Umgebung habe ich mich gar nicht gekümmert, es ist einfach die unbearbeitete Szene, wie geladen. Ich denke, auch an bestimmten Kleidungsstücken wäre noch Verbesserungsbedarf. Mit dem Reality-Materialeditor müßte da einiges gehen, aber ich kenne mich damit noch nicht aus.
Zum Bild von geala: Die Textur der Treppe ist von einem unebenen, porösen Stein und die Treppenstufen im Bild sind glatte Ebenen auf die die Bild-Textur nur draufgemapt wird. Hätte man eine Displacementmap von dieser Stein-Textur könnte über den Displacementkanals des Material-Editors echte Struktur erstellt werden, vorausgesetzt das Mesh ist genügend unterteilt, bzw. die Renderengine kann das beim Rendern erledigen. Die Renderzeiten erhöhen sich da schon etwas.
Hier einige Beispiele, wie mit Displacementmaps Meshes verändert werden können. Alle Grundmodelle sind glatt und einfach und die Disp-Map besorgt das Modelling der Struktur: Sculpten mit UVs und Disp-Map und hier dieses Gebirge: Ist eigentlich nur eine stark unterteilte flache Plane.
- wie konntest du vermeiden dass die vielen Lichter zu viele Reflexionen auf den anderen Objekten erzeugen? - sind das spotlights oder spezielle reality-lights?
bei mir ist das immer so: wenn ich nicht GENAU 1 Distantlight in der Szene verwende geht das total schief und ich habe zu viele störende Lichtreflexionen.