Virtueller Denker

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 5.789 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Januar 2017 um 11:20) ist von 3dfan.

  • Verwendete(s) Programm(e): DAZ Studio 4.9, Octane, Photoshop

    Obwohl Auguste Rodins Original wohl eher über Dante's Höllenvisionen sinniert, hat eine moderne Interpretation auch was für sich, finde ich.
    Das Höllentor ist in unserer zunehmend säkularen Welt wohl eh nur noch virtuell erreichbar. :)

    ( Hab's zu spät gemerkt, aber da ist mir doch ein böser Posing-Fehler unterlaufen. Fällt aber zum Glück nicht sehr auf.
    Das hat man davon, wenn man sich auf zu wenig Referenzen verlässt... :whistling: )


    • Offizieller Beitrag

    ( Hab's zu spät gemerkt, aber da ist mir doch ein böser Posing-Fehler unterlaufen. Fällt aber zum Glück nicht sehr auf.

    Also mir fällt das nicht auf :thumbup: .
    Falls Du bei dem Wettbewerb mitmachen willst mit diesem Bild, dann solltest Du das kundtun oder noch besser im entsprechenden Thread posten. Wenn nicht, dann ist ja alles gut.

    LG
    Kushanku

  • Also mir fällt das nicht auf .


    (Sein rechter Arm stützt sich im Original auf das linke Bein und nicht wie bei mir auf's rechte - aber, psst, nich weitersagen!)

    Notiz am Rande: Auch G3 ist, was ernsthaftes posen anbelangt, noch längst nicht wirklich "mensch-kompatibel"....


    Falls Du bei dem Wettbewerb mitmachen willst mit diesem Bild, dann solltest Du das kundtun oder noch besser im entsprechenden Thread posten.


    Passt schon. Ich nehme nicht an "bestes Bild" Wettbewerben teil, weil mir eh nicht klar ist wie man ein "bestes Bild" macht. ^^

  • @Ehliasys : Was ist schon "bestes Bild"? Es ist immer das Bild, das den Bewertern am besten gefällt - und das hat mit "Gefallen" zu tun und nicht mit Wertabschätzung. Jeder macht sein Bild so gut er / sie es kann - es kommt eben darauf an, was du dir zum Thema denkst. Und der Betrachter findet dann eben heraus, welches ihm / ihr am besten gefällt.
    Um es deutlich zu sagen: mir gefällt dein Einfall gut, ob es dein "bestes" Bild ist und in einem Wettbewerb wäre, kann ich nicht beurteilen.
    Nimmt man an einem Wettbewerb teil, so stellt man sein Bild zur Verfügung und macht damit Freude.
    Nur meine persönliche Meinung.

    Liebe Grüße von Cara <3

    --------------------------

    Laß den Kopf ruhig in den Wolken solange deine Füße fest auf dem Boden stehen!

  • Was ist schon "bestes Bild"? Es ist immer das Bild, das den Bewertern am besten gefällt - und das hat mit "Gefallen" zu tun und nicht mit Wertabschätzung.


    Eben - und das macht das Ganze witzlos.
    Ein Wettbewerb ist etwas, das man üblicherweise gern gewinnen möchte, besonders wenn noch Preise ausgelobt werden. Bilder eigen sich hierfür absolut nicht, denn selbst wenn man einen zweiten daVinci oder Michelangelo einreicht - die Bewertung ist eben rein subjektiv und wenn's den Geschmack nicht trifft ist alles nur vergebliche Liebesmüh......

    Eine Challenge, wo's um das Umsetzen einer Aufgabenstellung geht und sonst nix mach ich immer gern mit, aber eine "das-Bild-ist-besser-als-jenes"-Bewertung - ne danke.
    Ich lass mich auch gern von Wettbewerbsthemen inspirieren (wie zugegebenermaßen hier), aber die Teilnahme spar ich mir dann.

  • Haste wohl recht ... ich hatte auch angeregt, den Schwerpunkt auf den eher beurteilbaren, technischen Aspekt - also definierter Umsetzung eines Themas, zu setzen.
    Fand aber nicht so recht Anklang.

    Nun, ehe nichts statt findet, bin ich der Meinung, dass man jedem Versuch eine Chance geben kann.

    Drum beteilige ich mich an den ersten Durchläufen der "Wettbewerbe".
    Für mich steigert das meine Lernkurve (die hat's noch sehr nötig :) ), wenn ich mich mit Themen auseinander setzen "muss", die ich selbst so nie gewählt hätte.

    Ich warte mal ab, wie sich das entwickelt.
    Das erste Thema, mit den "Verrückte Bräuchen" war, zumindest nach meiner Auffassung, noch kein Erfolg.
    Nur 4 Teilnehmer-Bilder - nicht nachvollziehbare Bewertung von nur 17 Usern.
    Andererseits, mehr werden es wohl auch kaum. Wir sind hier ja nur ein recht überschaubarer Kreis von Enthusiasten.
    Beim "Puppenstuben-Thema" ist bis jetzt nur ein Bild beigesteuert worden.

    Verstehe gut, warum Du nicht teilnimmst.

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

    • Offizieller Beitrag

    Da alles virtuell ist, vielleicht ist er ja in einer Spiegelwelt, dann passt das mit dem Arm wieder :D

    Keine einzige Bewertung ist objektiv, das ist dem Menschen absolut unmöglich. Auch bei den Wettbewerben, bei denen Preise ausgelobt werden, werde ich der Jury nahelegen, möglichst objektiv zu bewerten, z.B. nach folgenden Kriterien:

    - technische Umsetzung, soweit nachvollziehbar
    - Treffen des Themas
    - Komposition des Bildes

    Und da sind wir schon wieder mittendrin, denn was das Thema ist, kann sich ja jeder anders vorgestellt haben. Das heißt, ihren eigenen Maßstäben nach beurteilen sie objektiv, aber ein anderer Juror mag das anders sehen, weil er sich etwas anderes vorgestellt hat.

    Wenn jemand sich dem nicht aussetzen will, ist das seine Sache, ich gebe nur zu bedenken, dass diese Bewertungsproblematik für jeden Bereich des Lebens gilt - Arbeit, Familie, Hobbies.

  • Keine einzige Bewertung ist objektiv, das ist dem Menschen absolut unmöglich.


    Da möcht ich freundlichst widersprechen: Kommt drauf an, ob objektive Maßstäbe zur Beurteilung zur Verfügung stehen, siehe z.B. Sport: wer am schnellste läuft, gewinnt, wer die meisten Tore schießt, gewinnt, wer schneller, höher, weiter kann, gewinnt. Daran ist nichts subjektives sondern nur nüchterne Fakten - und klare Ziele auf die man hinarbeiten/-trainieren kann.

    Bei der Beurteilung von Kunst stehen solche objektiven Kriterien eben nicht zur Verfügung:
    Komposition? Kann anerkannten Regeln folgen oder die Regeln werden vom Künstler bewusst gebrochen.
    Stil / Technik? Ebenfalls Sache des Künstlers und für den Betrachter rein subjektiv. Im Hobbybereich vielleicht auch eine Frage des Beherrschens der Technik, aber ist ein Bild schlechter weil jemand mit seinen Werkzeugen (noch) nicht so gut umgehen kann?
    Aussage / Thema? Naja, hier ist eben soviel Interpretationsspielraum wie Vielfalt.
    Kunst ist vielfältiger Ausdruck in Form, Stil und Aussage und per se nicht vergleichbar.

    Niemand kommt auf die Idee einen Raum mit Bildern von Dali, daVinci, Rembrand, van Gogh, IlGreco, Picasso, C.D.Friedrich und noch ein paar illustren Namen vollzuhängen und dann bestimmen zu wollen, welches Bild denn nun das Beste ist. Aus gutem Grund, meine ich.
    Warum das gleiche für den Hobbybereich nicht gelten soll, erschließt sich mir nicht.

    my 2c ;)

    • Offizieller Beitrag

    "Und, wie ist das Rennen zwischen dir und Mats gelaufen?" - "Er ist Vorletzter geworden und ich hab den zweiten Platz gemacht!" Selbst bei objektiv bewertbaren Fakten kann die Bewertung noch immer subjektiv gefärbt sein.

    Ich will dich gar nicht davon überzeugen, teilzunehmen - es ist deine Sache, gar kein Problem. Und wenn es nicht um einen Wettbewerb geht, muss ich auch nicht bewerten, welches Bild nun besser ist. Aber irgendwie ist das der Witz an einem Wettbewerb... und dass nicht bei jeder Art Wettbewerb objektive Maßstäbe anlegbar sind, ist auch normal. Tatsächlich sind Wettbewerbe mit rein objektiven Kriterien eher die Ausnahme; sie können nur unter speziell festgelegten Bedingungen ausgeführt werden und selbst dann gibt es Leute, die Ergebnisse noch anfechten, weil "Die klimatischen Bedingungen den Sportlern zu schaffen machen, die nicht von hier kommen" oder "Die Fahrbahn Bodenwellen hat" oder was auch immer.
    Alles, was die Menschlichkeit bzw. den menschlichen Charakter oder seine Entscheidungen mit einbezieht - was natürlich auch die Kunst ist, aber ebenso die Wirtschaft, in der "Wettbewerb" ja Hauptbestandteil ist - kann nicht nur auf objektiven Kriterien beruhen, da der Mensch nicht objektiv ist. Welche Firma ist "besser" - die, die ihre Arbeitnehmer an ihren großen Gewinnen beteiligt, oder die, bei der die Arbeitnehmer zwar weniger verdienen, aber sowas wie einen Betriebskindergarten, Gleitzeit und offene Teams haben? Welche Aufführung des "Kaufmanns von Venedig" ist besser - die, die sich an die originalen Zeitumstände hält (Kostüme, Sprechweise), oder die, die das Ganze in unsere Zeit umsetzt und das Stück dementsprechend fast neu schreiben muss? Solange ich die Kunst nur genießen will, brauche ich die Bewertung nicht. Dann schaue ich mir an, was mir gefällt. Aber wenn ein dedizierter Wettbewerb stattfindet, ist Bewertung nun einmal notwendig.

    Wenn du dich dieser Bewertung nicht aussetzen willst, ist das dein Bier, nicht meins. Aber man darf sich doch nicht beschweren, dass in einem Wettbewerb Bewertung notwendig ist...

  • Ach, vergesst doch diese Diskussion.
    Das Problem - oder auch: das Erfreuliche - ist doch, dass Ihr beide recht habt.

    Hier im Board ist doch eigentlich alles für den Wettbewerb geregelt:
    Die User, die möchten(!), machen mit und die Bewertung ist ganz subjektiv, auch durch die User: "gefällt mir" - "gefällt mir weniger" - gefällt mir nicht".
    Ohne jede Begründung: Erfahrung und Bauch-Gefühl.

    Klar, man sieht am Ergebnis nur, wie das Bild der (kleinen) Gruppe der User gefallen hat.
    Man erkennt NICHT, ob das Bild nach den Regeln der Technik oder den Strömungen der aktuellen Kunstrichtungen "gut" ist.

    Aber so ist es hier nun vorgegeben.
    Nicht hindert uns daran, das auch irgendwann mal zu ändern.

    Machen wir doch erst mal so weiter und entscheiden wir ggf. später ... mit erweiterter Erfahrung ...

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."