Die Suche nach Europa (Nudity)

Es gibt 31 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sven.

  • Verwendete(s) Programm(e):DAZ 4.9
    Hallo an alle...
    Nach lange Überlegungen und Proberender sowie etlichen Test hab ich wieder angefangen, ein Comic zu schreiben. Die Story hab ich mir schon seit Langem ausgeknobelt und hab nun vor, sie in den nächsten Monaten zu Papier zu bringen. Für mich eigentlich die beste Art, meiner Fantasy freien Lauf zu lassen, denn malen kann ich überhaupt nicht, aber das Studio und den gewaltigen Content mal richtig zu nutzen und auszuschöpfen. Die Bilder werden weitgehenst in IRAY gemacht, wo es absolut nicht geht, greife ich auf 3DL zurück. Aufwenige Lichtinstallation und alles mit IRAY-Shader belegen, werde ich nicht, erstens macht meine Grafikkarte das nicht mit und vieles läßt sich auch gut in IRAY rendern. Postwork, wenn überhaupt, wird sich auf Licht-und Farbkorrektur beschränken, die Seiten werden mit einem upgedateten Comic-Life gestalten (läuft jetzt stabiler). Die ersten drei Seiten mit Cover und Prolog habe ich mal zum Schauen und Kritisieren hier reingestellt, später muß ich mal sehen, über welche Plattform es geht.
    Na dann, viel Spaß...

  • Nach meiner(!) Auffassung steht bei einem Comic klar die Story im Vordergrund.
    Mach Dir also nicht zu viele Gedanken über die Grafik-Details.

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

  • Ich bin ja auch an einem dran und will natuerlich das grosse ganze :) Aber im Endeffekt hat 3Dfan absolut Recht. Die Story ist das was zaehlt.
    Ich meine wie erfolgreich wären Comicserien wie South Park oder Rick and Morty wenn man auf die Qualitaet der Bilder den Fokus setzen würde.


    Von daher passt das schon.
    Und die gezeigten Seite sehen super aus bisher.


    Machst Du das Book Layout alles mit PS ?
    Ich z.b. habe mich fuer einen Comic Maker entschieden den ich mal bei Amazon geschossen hatte. Das Comic Studio Deluxe.
    http://www.avanquest.com/Deuts…/comicstudiodeluxe-169457


    Man braucht sich halt um das Layout keine grossen Sorgen machen und nutzt die Auswahl an Templates. Auch die Sprechblasen kann man sehr flexibel mit rumwerkeln.
    Ich hab zwar auch Sprechblasen Brushed für PS aber da kann man eben nicht mal den "zipfel" nach links oder lang ziehen usw.


    In Daz habe ich mit für die Bildergrößen auch Templates gemacht, so 1xbreit oder 1xquadratisch wenn man usw. Die Auflösungen sind dann ja Überschaubar wenn man 3-6 Bilder pro Page hat muss ja FullHD Render machen. Da reichen auch 350x400 oder sowas.
    Sowas rendert Iray bei mir zumindest in 2-4 minuten.


    Viel Spass dabei. Bin gespannt :)

  • Ich bin wohl einer der Wenigen, die kein PhotoShop haben. Alles wird mit ComicLife3 gemacht. Die neue Version ist mittlerweile sehr gut, läuft stabil und man hat eine Unzahl an Werkzeugen. Ich hatte schon mal ein Comic gemacht, noch in 3DL, und daher habe ich mir genügend Erfahrung angeeignet, wie man dies am besten. Die Bilder müssden mit min.3000 Pixel gerendert werden. In ComicLife als Papierformat A3 nutzen. Nach dem Exportieren haben die Seiten eine Größe von 7017 x 9925 Pixel. Danach kann man die Seiten problemlos verkleinern und es gibt kaum Qualitätsverlust.

  • Warum denn so gross ? Oder gehst Du von einem Print aus ?


    ich meine 7017 x 9925 Pixel .. ? mein Bildschirm hat 2560x1080. Bei 4k hast 3840x2160 oder vergleichbar...Das musst Du mir aber erklären bitte :)

  • Wie erklären? Ich habe damals festgestellt, das Format A4 zu klein ist, das exportieren der Seiten erfolgt nur mit 600 dpi. Irgendjemand von unseren Dauerposter (weiblich, ich weiß nicht mehr wer) hatte das selbe Problem und fand die Lösung mit A3 genial. Diese riesigen Seiten formatiere ich für meine zwecke auf 5000 Pixel herunter, Pium-Fotobuch kann nur max.5000 verarbeiten. Test haben gebracht, daß dies ein wunderbar lesbares Comic ergeben. A4 ist zu klein, verwaschen und nicht mehr so schön. Diese Seiten hier sind nun mit 1250 Pixel reingestellt und bleiben zu gut lesbar. Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich erklärt - das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe.

  • Zwei Sachen, die mir auffallen:


    1. die halbdurchsichtigen Sprechblasen sind nicht so prickelnd. Besonders bei unruhigem Hintergrund fällt das Lesen schwer.
    2. (Allgemein - aber hier besonders auf das Titelbild bezogen) Ausdruck, Ausdruck, Ausdruck in die Gesichter! Keine 0-Stellung von Augen, Brauen, Mund. Und wenn's nur subtil ist - es macht einen Unterschied. Schöne Anschauungsbeispiele gibt's hier (Vorsicht - NSFW! ;) ) http://erogenesiscgi.deviantart.com/gallery/

  • 1. die halbdurchsichtigen Sprechblasen sind nicht so prickelnd. Besonders bei unruhigem Hintergrund fällt das Lesen schwer.
    2. (Allgemein - aber hier besonders auf das Titelbild bezogen) Ausdruck, Ausdruck, Ausdruck in die Gesichter! Keine 0-Stellung von Augen, Brauen, Mund. Und wenn's nur subtil ist - es macht einen Unterschied.


    Ehliasys hat's auf den Punkt gebracht. Genau das wollte ich auch gerade schreiben :)


    PS: Wenn ich mal Erbsen zählen darf - das Wort "einzigste" gibt es nicht ;) und "schub" sollte wohl "schob" heißen?

  • Das das ganze ja der Optimierung gilt, habe ich mal die Sprechblasen statt 40% auf 60 % Opacity gesetzt. Volle 100 wollte ich nicht, die weißen Flecken lenken doch zu sehr ab. Eure Meinung ist mir wieder wichtig. Den ein oder anderen Rechtschreibfehler habe ich schon ausgemerzt.

  • Hm, ja, (für mich) schon besser so. Vielleicht sogar noch 5% mehr.
    Aber einen Wunsch hätte ich doch noch:
    wechsele bitte bei den Sprechblasen nicht dauernd die Hintergrund-Farbe, mal weiß, mal blau, mal gelb.
    Ok, ist natürlich Geschmackssache, aber für mich wirkt das sehr störend.
    Und, @esha hat da recht, lebendig wird's erst durch 'ne der Situation angepasste Mimik.

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

  • Mir persönlich gefallen die Sprechblasen in Weiß besser :)
    Ich fand auch unterschiedliche Farben für die Stimme des Computers und der Person eine gute Idee. Das ist wahrscheinlich Geschmackssache.

  • Bin gerade über etwas gestolpert, das ich recht interessant finde: Die professionellen Geschichtenerzähler von Pixar geben Einblicke in ihre Arbeit und Tipps, wie eine gute Story aussieht.
    https://www.khanacademy.org/pa…ontent/pixar/storytelling
    Ist zwar auf Englisch, aber meiner Meinung nach gut verständlich, und Untertitel hat es auch.


    PS: Man muss sich auf der Seite nicht registrieren, außer man will man Punkte sammeln.

  • Da ich im Moment nicht in chronologischer Reihenfolge - einige Szenen werden als Rückblende erzählt - arbeite, hier das ein oder andere Bild, die alle nochmal überarbeiteen werden. Meine beiden heutigen Beiträge beziehen sich darauf.
    Bild 031 und 032 wird das Treffen der jungen Lisa mit dem Priester auf ihrer Wanderung durch das zerstörte Europa.
    Bild 035 zeigt eine Stadt names Alt-London, in dem Lisa als Kind mit ihrer Mutter lebte. Das Bild ist unfertig. Abgebrochen und mit Postwork aufgehellt. In Neufassung mit mehr Licht rendern schon. Stand:3000 x2040 Pixel 7 Prozent nach 7 Stunden.
    Ehrlich gesagt, ist das für ein Comic zu lange.

  • ... Stand:3000 x2040 Pixel 7 Prozent nach 7 Stunden.
    Ehrlich gesagt, ist das für ein Comic zu lange.


    Umm ... ja, das ist echt viel. :huh:
    Vielleicht sind's die Haare? Viele qualitativ hochwertige Haare bedeuten viiiele Transparenz-Ebenen, was sich enorm auf die Renderzeit niederschlagen kann.


    Was mir noch auffällt: in Bild 031 leuchten die Schuhe ein bisschen sehr dolle ...

  • Transparenz rendert etwas länger, ja, aber das ist ja wirklich extrem.


    Ich habe ja den Verdacht, dass einfach zu viele bzw. zu große Texturen in der Szene verwendet werden. Wenn Iray nicht alle Texturen im Speicher der Grafikkarte unterkriegt, tut es so, als hätte es keine GPU und rendert nur mit der CPU. Und das würde die Renderzeiten erklären.


    Was ich in der Szene sonst noch überprüfen würde:
    - Emissive Materialien: die entstehen oft ungewollt bei der Konvertierung von älteren Mats, wenn bei Ambient ein Wert steht, oder weil vielleicht Straßenlampen usw. in der Szene auf "ein" gestellt sind. Emissive verlängert die Renderzeiten ziemlich.
    - Translucency und SSS: das kann die Renderzeit auch sehr nach oben treiben. Wenn es keine Nahaufnahme ist, kann man oft ganz gut ohne auskommen.
    - Refraction: kann manchmal auch zu längeren Renderzeiten führen.
    - Rendereinstellungen: Caustics und Architectural auf Off. Die Qualitätseinstellungen kann man manchmal reduzieren, ohne dass es sehr auffällt. Kommt aber immer auf die Szene an.

  • Erstmal vorab eine allgemeine Kritik. Besonders Erwachsenen-Comics zeichnen sich dadurch aus, dass alles groß geschrieben wird. Das ist eine Unsitte, die in Frankreich entstand und die irgendwie hartnäckig bleibt. Es beeinträchtigt die Lesefähigkeit, zumal es manchmal auch Deutungsprobleme gibt.
    Siehe auch Tipp von Ehliasys.
    Wie 3dfan bin ich für 65% oder 70% Durchlässigkeit der Sprechblasen-Hintergründe.
    Die Hintergrundfarben von Sprechblasen haben in den meisten Comics eine Bedeutung, es gibt aber keine einheitliche Definition. Wenn Asterix wütend ist oder ruft, sind die Sprechblasen gelb. Ein Radio spricht meistens gezackt und auch in Gelb. Es muss nur innerhalb eines Comics einheitlich sein.
    Weiße Sprechblasen sind also die Norm.
    Zur Rechtschreibung: einfach den Text vorher in die Rechtschreibprüfung eingeben. Da gibt es viele spezielle Internetseiten. Oder das OFFICE-Word/ OpenOffice.


    Die zwei Hauptcharaktere gefallen mir sehr gut, sie sind ansprechend und vor allen Dingen sympathisch. Auch liegt hier nicht die weit verbreitete Unsitte vor, die Damen immer und ständig halbnackt herum laufen zu lassen. Das wirkt oft sehr vordergründig, vor allen Dingen weil MiniStrings in den meisten Situationen gar nicht bequem sind. Natürlich ist mir klar, dass nackte Mädchen leichter zu posen und zu rendern sind. Aber eine Jeans oder gar eine Cargohose ist einfach glaubwürdiger.
    Also ist Deine Entscheidung, realistisch gekleidete Darsteller zu verwenden doppelt positiv.


    Seite 02
    Das Intro ist spannend aufgebaut, besonders der Satz: ".. in mein Leben trat, nein stürzte!"
    Das macht neugierig!


    Seite 03
    Ich sehe, Du hast den alten Eisenbahnwaggon von DAZ endlich mal sinnvoll einsetzen können. Ich hatte bisher noch keine Idee für dieses rostige Monster.


    Seite 05
    nun aber doch Nackedei, aber hier passend und logisch in die Szene integriert.
    Wer hat eigentlich während der längeren Abwesenheit Staub geputzt? Oder wohnen weitere Personen in diesem gut geschützten Anwesen?


    Bin gespannt wie es weiter geht.


    Bild 31
    Schön viele Details. Ich liebe Details. Aber das ist auch eine Stilfrage.
    Die Schuhe von Sarah sind zu sauber.


    Bild 35
    perfektes Stadtleben. Bei dem blauen Himmel müssten aber mehr Schatten zu sehen sein. Das ist auch Definition, es gibt Comics bei denen der Zeichner ganz auf Schattenwurf verzichtet. Du kommst zu einem eigenen Stil und bei dem musst Du konsequent bleiben.


    t-techniker

  • Danke erst einmal an alle für die interessanten Feedbacks. Einige Anregungen werde ich sicherlich verarbeiten.
    Die Rechtschreibfehler, die sich hier auf den Seiten noch tummeln, sind mittlerweile korrigiert.
    - Die Schuhe von Lisa sind extrem dreckig, leider wird der 3DL-Shader in IRAY etwas abgeschwächt.
    - Ich bleibe jetzt bei weißen Sprechblasen mit 60 Prozent, Begleittext sind gelbe Kästchen, Computer und dergleichen erhalten eine "technische" Sprechblase.
    - Das London-Bild habe ich jetzt einfach mal ausgessen und habe es bis Ultimo rendern lassen. Waren verdammt viel IRAY-Texturen, und da spuckt meine Grafikkarte immer.
    - Die Seite 007 hab ich mal reingestellt, bezieht sich sich ja auf das Intro.

  • Lisa: "Schade das wir kein Ketchup haben."
    Tanya: "Egal, wir tunken sie in die Graupensuppe."
    Das junge Mädchen stammt aus einer kleinen Siedlung an der Wolga und begleitet Lisa ein Stück. Sie kann ganz gut kochen und zeigt so der jungen Heldin noch ein paar Kniffe. ^^

  • Ich bin auf einem Campingplatz in der Lüneburger Heide groß geworden. Wenn sich einer mit der Natur auskennt, dann bin ich es ;-) Tiere werden nie mit Fell gebraten/gegrillt. Die Haare würden übel stinken und das Fleisch verderben. Ebenso miterhitzte Innereien und Stuhlgang und besonders Urin. Es hilft nichts, die Mädels müssen die Tiere ausweiden, reinigen und vorbereiten.
    Da kommen also noch Schneidbrett, Messer und Gewürze dazu. Ohne jedes Gewürz muss man schon sehr hungrig sein, um Fleisch oder Fisch herunter zu bekommen.
    Wenn wir damals draußen im Moor wirklich nichts dabei hatten, haben wir immerhin mit weißer Asche gewürzt. Oder haben Kräuter gesucht.
    Spitzwegerich findest Du überall und Weißdorn kann Salz ersetzen. Brennnessel geht auch immer, Liebstöckel habe ich auch schon in der Natur gefunden. Leider selten, aber Liebstöckel ist der beste Gewürz-Ersatz. Ein Kräuterbüschel würde also auch gut auf das Holzbrett passen.
    Aber ein echter Junge hat immer etwas Salz dabei. Schon um Wunden schnell zu desinfizieren. Salz wird auch in Deiner Geschichte ein wertvoller Tauschartikel sein und die Mädchen werden sicher ein Säckchen bei sich haben!


    Versuch mal, dem Schlafsack eine dreckige Textur zu geben, ebenso der Schlafrolle. Es muss ja zu dem wunderschönen Cola-Schild passen und zu dem alten Autositz.
    Das Feuer ist schon recht gut gelungen, ein klein wenig Rauch ist aber immer dabei.
    Hübsch, die vielen Details!


    t-techniker

  • t-techniker : Ich habe mal versucht, deine Wünsche umzusetzten. Obwohl es schwierig ist, den Ratten das Fell abzuziehen.
    Außerdem habe ich beschlossen, die Priester-Szenen etwas detailreicher zu gestalten.

  • Ja, so reicht es für einen Comic. Im wirklichen Leben wäre die Ratte natürlich nicht mehr als solche zu erkennen, wenn sie über dem Grill hängt. Sie ähnelt dann mehr einem Schweineschnitzel, da ja alles ungenießbare vorher weggeschnitten worden ist. Nicht, dass wir damals Ratten gegrillt hätten, es gab im Wald nur winzige Feldmäuse, die man eh nicht erwischte. Das größte waren wohl Kaninchen gewesen. Vorher sorgfältig seziert, damit nur die Fleischstücke und die Leber über die Glut kamen.
    Häufiger hatten wir Barsche. "Der Tag ist im Arsch, hängt an der Angel ein Barsch!" Voller Gräten.
    Gänse hatten wir auch einige Male, ist eine elende Arbeit. Das fängt schon mit dem Zupfen und Rupfen an.
    So eine Gans konnte auch ohne Kopf quer über unseren geheimen Lagerplatz ins Moor flattern. Bis in die Bäume hinein.
    Romantisch war das nicht.
    Allermeistens aber hatten wir Bratwürste und Holzfällersteaks, denn der Vater von Sandy war MetzgerMeister.


    Mir gefallen nun alle drei Bilder besser. Bild 31 könnte nachträglich eingemalten Rauch vertragen, der aus dem Haus steigt. Der Mönch wird irgendwo in deinem Text positiv dargestellt, oder? Auf Bild 32 sieht er ein wenig unsympathisch aus. Vielleicht wegen der langen spitzen Nase. Aber man soll niemals nach dem Äußeren urteilen!
    Ich bin gespannt, wie Deine Geschichte weiter geht.


    t-techniker