Mehr Pixel, bitte!

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von SIG.

  • Freunde, Römer, Landsleute, wo und wie kann ich in DS denn eine höhere Renderauflösung einstellen? Also nicht mit 72 dpi rendern, sondern z.B. mit 300? (neueste 4.11er Version)


    Es geht mir nicht um verpixelte Bilder, die hab ich mit Mitchell 0.5, Post Denoiser usw. inzwischen haarscharf besiegt, aber das alles bringt ja nicht die erwünschten mehr DPI. Auch größere Ausmaße rendern und dann im Nachhinein die Auflösung in PPI ändern oder im Web gefundene Ausaagen wie "Mehr als 72 dpi braucht man nicht." bringen mich da nicht weiter. Jetzt hab ich mich mal dazu durchgerungen, Iray eine Chance zu geben und eine (nur mit viel Aufwand exportierbare) Szene bis zum Ende in DS durchzuziehen, und dann scheitert es an den DPI? :(

  • Puha, die Funktion hätte ich noch nicht gefunden.


    Ich muss aber auch gestehen, ich weiß nicht, wofür ich es bisher gebraucht hätte. Fotodrucke von meinen Rendern sind bisher auch so gut rausgekommen. Kannst du denn beschreiben, wofür du die erhöhte DPI-Zahl brauchst? Und warum der Postwork-Weg keiner ist? Wills nicht infrage stellen, dass es so ist, möchte es halt nur nachvollziehen können.

  • Uffta, da müsste ich weit ausholen. Kurz gesagt, weil ich meine Brötchen damit verdiene, Bilder und Animationen zu generieren, die in einem Katalog oder online genauso gestochen scharf wie in einer herangezoomten Visualisierung per Wandprojektion rüberkommen. 72 DPI sehen aber weder auf einem Flyer noch am Riesen-Plasma-Bildschirm auf einer Messe gut aus. Runterrechnen geht immer, Hochrechnen hat immer Qualitätsverlust im Schlepptau. Also mal so grob ausgedrückt, da hängt noch vieles mehr drum und dran. Ein gerenderter Pixel am rechten Platz sieht einfach besser aus als ein geschrumpfter oder vergrößerter, Du verstehst sicher, was ich meine. :)


    Ich habe mir ehrlich gesagt seit Jahren keine Gedanken mehr darüber gemacht und alles hochauflösend gerendert, was ich zu rendern hatte, selbst meinen Hobbykram.

    Ich rechne vorher in DPI um, wie viele PPi bei welchen Abmessungen ich am Ende brauche, und ab geht die Lucy.

    In den Programmen, die ich bisher verwendet habe, spielte das auch keine große Rolle, da hab ich schon überall 300 voreingestellt, das hat auch nicht viel Einfluss auf die Renderzeit. Ich lerne grad DS, um zu sehen, was sich damit alles anfangen lässt, um vielleicht mein Spektrum zu erweitern, aber 72 DPi wären ein K.O.-Kriterium. :(


    Klar reicht ein Ausdruck auf A4 mit dem heimischen Drucker in 72 DPI super aus, aber hast Du es mal mit echten 300 probiert? ;)

  • Zitat

    1. wo und wie kann ich in DS denn eine höhere Renderauflösung einstellen

    ...Mehr Pixel, bitte!


    2.noch am Riesen-Plasma-Bildschirm auf einer Messe gut aus.

    zu 1. Render Settings > Pixel Size


    zu2. dpi hat ja keinen Einfluss auf die Bildschirmauflösung


    und für Druck in 300 DPI musst du nur die Pixel grösse um Factor 300 multiplizieren . Das kann man direkt auch so ins Feld eintippen zb.Pixel W * 300


    Hier hats auch ein Rechner https://www.blitzrechner.de/pixel-zentimeter-umrechnen/

  • Richtig. Das einzige, was wirklich zählt, sind die Pixel. Größe und Auflösung sind voneinander abhängig, und das Maximum wird einzig und allein durch die Anzahl der Pixel bestimmt.

    Meine Spiegelreflexkamera z.B. produziert Fotos mit 5184x3456 Pixel. Bei 72 dpi sind das ca. 183 x 122 cm. Das kann ich jetzt ohne jeden Qualitätsverlust umrechnen auf 300 dpi, dann sind es nur mehr 44 x 29 cm. Die Pixel bleiben dabei völlig gleich.


    Wenn die dpi ausschlaggebend wären, könnte man sämtliche Kameras verschrotten, da kommen die Bilder nämlich immer nur mit 72 dpi raus.


    Eine recht gute Erklärung findet sich hier: https://www.fotocommunity.de/info/DPI

  • Da du in DS nicht angeben kannst wie groß dein Bild später in cm sein soll ist eine Eingabe der Dpi völlig Sinnfrei. Denn Dpi bringen nur etwas wenn das Programm auch die Ausgabegröße kennt, z.B. die Ausgabegröße ist 25,4 * 25.4 cm (=10 *10 Inch/zoll) bei 300 Dpi wurde das Programm dann 10 mal 300 =3000 pixel Kantenlänge zum Rendern errechnen. bei 72 Dpi 10 mal 72 = 720 Pixel Kantenlänge.

    Aber wie gesagt in DS kannst du nirgends die Ausgabemaße angeben ( Zumindest soweit ich weiß)


    Du musst also selbst wissen wie groß der spätere Druck werden soll und musst dir die Kantenlänge in Pixel selbst errechnen.

    Selbst wenn du irgendwo eingeben könntest das die Render Bilder später in 300 Dpi abgespeichert werden bringt dir das ja nichts weil du im Renderer nur die Kantenlänge in Pixel eingeben kannst und du somit wieder selbst rechnen musst wie Pixel du brauchst.


    Ein Bild mit 1000 * 1000 Pixel wird ja nicht besser oder lässt sich größer ausdrucken nur weil es 300 anstatt 72 Dpi hat, sondern die Bildqualität bleibt exakt die gleiche.

  • Zitat

    Ein Bild mit 1000 * 1000 Pixel wird ja nicht besser oder lässt sich größer ausdrucken nur weil es 300 anstatt 72 Dpi hat, sondern die Bildqualität bleibt exakt die gleiche.

    Praxis und Theorie... hier möchte ich ergänzend hinzufügen:

    Bei einer vorgegebenen Bildgröße, egal ob in Pixeln oder cm gemessen, macht spätestens im Druck die Auflösung eine Menge aus - um beim Beispiel 1000 x 1000 p zu bleiben: importiere dieses 72 dpi Bild in ein Grafikprogramm und setze daneben auf die gleiche zu druckende Seite zusätzlich das Bild mit 300 dpi Auflösung.

    Skaliere beide etwas höher, z. B. auf 150%. Beim Ausdruch wird das 72 dpi Bild natürlich matschig und kantenverpixelt. Das 300 dpi Bild hat scheinbar noch die gleiche Qualität wie vor dem Skalieren. Es hat wegen der höheren Auflösung also deutlich mehr Potential zur Vergrößerung ehe der Treppcheneffekt einsetzt...

  • Ich danke Euch für Eure Ausführungen und Erklärungen! :)


    Wie ich oben bereits erwähnte, gehe ich nicht mit DPI ans Werk (selbst Druckereien kommen endlich immer mehr davon weg) sondern mit PPI, die ich vorher nötigenfalls umrechne. Dass die Auflösung im unmittelbaren Zusammenhang mit der Pixelbreite und -höhe steht, ist auch klar, aber eben nicht alles. Kameras mit 72 DPI würde ich allerdings tatsächlich wegwerfen, denn diese Angabe ist für Kameras recht unbrauchbar. ;)


    Das Beispiel mit Kameras ist aber ganz gut zum Vergleich: Ich fotografiere außer vielleicht im Urlaub im RAW-Format, weil es variablere Informationen enthält als z.B. ein JPG, und weil ich vorher oft nicht weiß, wofür ich die Aufnahme mal verwende. Und so ist das auch beim Rendern: Ich brauche ein hochauflösendes Bild mit allen möglichen Kanalinformationen, Layern, Tonstufen usw. in entsprechenden Abmaßen, das dann beliebig umgerechnet werden kann, mal mehr Bildinformationen braucht, mal weniger. Das habe ich bisher u.a. über die Bildmaße und die Auflösung geregelt, das sind zwei verschiedene Angabemöglichkeiten. Ich wollte wissen, wo die zwei sich in DS verstecken, denn die Größe ist eben nicht alles. :D Ich weiß nicht, wie ich es besser verständlich machen kann. :nachdenklich:


    Ein Bild mit 600 Pixel Breite, links mit 72 DPI (ich bleibe mal bei diesem irreführenden Wert) in Cinema gerendert, rechts mit 300. Also ich sehe da einen deutlichen Qualitätsunterschied. :/



    Ich kenne all diese Umrechnungen und Erklärungen, und ich wäre froh, wenn sich da die Industrie mal einigen könnte (denn selbst RAW ist nicht gleich RAW, je nach Kamerahersteller), und dann macht es ja auch noch einen großen Unterschied, auf welchem Medium später das Bild ausgegeben wird...

  • Die Bezeichnung DPI kommt ursprünglich aus der Drucktechnik. Das hängt mit der Rastergröße bzw. der effektiven Größe eines Rasterpunktes (Dot) zusammen, da bei der Druckfilmerstellung das Foto aufgerastert werden muß (geschah früher mit Rasterfolien, die bei der Reproaufnahme über das Foto gelegt wurden). Ein Bild, welches im Zeitungsdruck erscheint, weist i.A. ein gröberes Raster auf, als bspw. bei einem Kunstdruck. Diese einzelnen Rasterpunkte können sich jedoch in der Tat aus einer geringeren oder höheren Anzahl (digitaler) Pixel zusammensetzen - hier kommt die eigentliche "Auflösung" ins Spiel. Geringe Druckqualität = weniger ppi...


    Im heutigen Gebrauch werden diese Werte meistens synonym verwendet, was physikalisch nun mal nicht exakt das Gleiche ist.


    (Nur mal so am Rande... ;-) )

  • Zitat

    Bei einer vorgegebenen Bildgröße, egal ob in Pixeln oder cm gemessen,

    Pixel ist eine feste Anzahl von Punkten und cm hingegen eine Kantenlänge und diese Verbindung braucht es um überhaupt auf den dpi aka ppi Wer zu kommen .

    ein Bild mit 1000 Pixel hat immer 1000 Pixel es ist aber letztendlich die erforderliche Bildgöße die entscheidet . Will ich zb ein Kanten länge von 21 cm in 300 dpi ausgeben muss ich die Anzahl der Pixel auf 2480 erhöhen da 1000 Pixel bei 300 dpi nur 8,47 cm sind

  • Du kannst zusätzliche "Canvases" rendern, die dir zusätzliche Informationslayer ausgeben können (Tiefe, einzelne Lichter, Beauty, etc.). Findest du in den Rendersettings, Advanced Tab, unter Canvases. Wie man genau damit umgeht, weiß ich allerdings bisher nicht, ich habe bislang nicht damit gearbeitet.


    Das Bild hat eine Ausdehnung, die in cm oder inch gemessen wird. dpi heißt "dots per inch", d.h. Druckpunkte (nicht Pixel!) per inch. Das Maß "Pixel per inch" (ppi) gibt es auch. Eine schöne Zusammenfassung findest du hier:

    https://fotovideotec.de/ppi_und_dpi/


    Das heißt, was dir bei einer "Konvertierung" von 72 auf 300 ppi verloren geht, ist AUSDEHNUNG, nicht Qualität. Und das zeigt auch dein Beispiel oben: die beiden Bilder sind in ihrer Ausdehnung gleich groß, aber natürlich ist das mit der mehr als vierfachen Pixeldichte viel schärfer.

  • Vielen Dank für Eure Beiträge! :-)


    Das Thema ist so umfassend, dass ich zu jedem riesige Texte verfassen müsste, um genauer darauf einzugehen. Jeden Eurer Kommentare kann ich nachvollziehen und habe meine Erfahrungen damit, ob bestätigend oder widerlegend. Was es nicht weniger interessant macht, denn letztendlich lerne ich aus allem. :-)


    Wir könnten also endlos weiter diskutieren, also haut rein, wenn Ihr mögt, man lernt ja nie zuende. Z.B. ist ein Pixel eben nicht gleich ein Pixel und kann verschiedene Größen haben, und eine Skalierung egal in welche Richtung führt immer eine Änderung des Bildes mit sich, und sei es nur in den Metadaten, die an mancher Stelle auch wichtig sind. Letztendlich gibt es qualitativ unterschiedliche Bilder, und das hängt nicht allein von der gerenderten Pixelhöhe und -breite ab. Das ist aber so ein weites Feld bis hin zur menschlichen Wahrnehmung und Farbprofilen und Ausgabemedium und, und und, dass das Thema schier endlos ist. Da ich bestimmte Voraussetzungen brauche und sich daran nicht rütteln lässt, müsste ich sehr weit ausholen und erklären, das erspar ich Euch. :-D Meine Frage ist aber beantwortet, DS bietet die Regelung über die Pixel Size, so ist es nun mal. :)


    Im Web kursieren so viele widersprüchliche Theorien und Umrechnungsarten (bis hin zu der Aussage, dass man gar nicht umrechnen kann), dass ich mich auf das verlassen muss, was ich in all den Jahren mit all den Entwicklungen und Neuerungen im CGI an Erfahrungen gesammelt habe und sammle und vom Kunden als Vorgabe feststeht. Ihr habt mir weitergeholfen, danke dafür! :)

  • Ein Bild mit 600 Pixel Breite, links mit 72 DPI (ich bleibe mal bei diesem irreführenden Wert) in Cinema gerendert, rechts mit 300. Also ich sehe da einen deutlichen Qualitätsunterschied.

    Da berechnet Cinema offensichtlich intern etwas unterschiedlich. Diese "600 Pixel Breite" sind sowieso nicht aussagekräftig, da müsste man schon wissen, auf welche Druckgröße das bezogen ist. 600 Pixel sind mit 72 ppi gedruckt 21 cm, bei 300 ppi nur 5 cm. Anders herum berechnet hat ein Bild mit einer Breite von 5 cm bei 72 ppi Auflösung nur 144 Pixel, bei 300 ppi aber 600.


    Keine Ahnung, welche echte Größe in cm Cinema da für seine Berechnungen zugrunde legt. Es sieht so aus als würde es den Render für 5cm berechnen und die Version für die 72 ppi dann auf 21 cm aufblasen, wodurch die ganze Sache natürlich unscharf wird. Ist in meinen Augen eine zusätzliche Verkomplizierung.

    In DS braucht man nur die Anzahl der Pixel und gut ist's.


    Als Richtwert: A4 bei 300 dpi = 2480 x 3508 Pixel


    Siehe auch hier: http://forum.c4d-professional.net/showthread.php?t=2792

  • Also ich kenne es so auch nicht und ich arbeite schon eine gefühlte Ewigkeit mit 3D Programmen. Auch bei 3D Studio Max habe ich bisher immer die Auflösung auf das später gewünschte Druckformat angepasst, ich wüßte auch nicht wo man bei 3D Max und Vray die dpi beim Rendern einstellt. Was aber entscheidend für die Schärfe unabhängig der Auflösung ist, sind andere Einstellungen z.B. bei der Berechnung/Feinheit der Global Illumination (Brute/Light Cache/ Irradiance Map), diese machen sich sehr in der Qualität, aber dann auch in der Renderzeit bemerkbar. Bei DAZ ist es ja bei der Einstellung der Renderqualität (progressive Rendering) ähnlich, je höher ich die Samples oder die Qualität einstelle, desto feiner wird das Bild, aber auch die Renderzeit steigt erheblich.

  • Danke, Vidi, aber das ist nicht das, worum es geht. Pixel Size in DS definiert die Bildmaße, nicht die Auflösung.

    es steckt doch schon im namen, PIXEL Size, nicht Framesize.

    Eine DPI angabe ist ja kompletter quatsch beim Rendern, Auflösung reicht komplett. Also Berechne dir die Auflösung die du brauchst und stell diese ein.

  • Ohweh, über Übersetzungen streiten, macht ja nun nicht wirklich Sinn. Wenn man's genau nimmt, ist die Übersetzung nämlich Pixelgröße, was genauso Größe eines Pixels heißen kann. Das war aber nicht die Frage.

    Ich sagte ja, ich mag Euch von dem ganzen ausführlichen Drum und Dran verschonen, aber wer's genau wissen will, sollte sich mal mit effektiver und tatsächlicher Auflösung beschäftigen, mit Punktspreizfunktion, Subpixeln, Pixeldichte, verschiedenen Pixelformen und physischer Pixelgröße, dem Unterschied zwischen Bildpunkten und Farbpunkten, Pixel-Seitenverhältnissen, Rekonstruktionsfiltern und, und, und. Wem welche Angabe reicht, hat aber auch nichts mit meiner Frage zu tun, ich muss noch weit mehr beachten als PPI und Bildgröße. Geht einfach mal zu einem Reproduktions-Anbieter und sagt ihm, Ihr braucht ein Bild mit 6k Pixelbreite, der guckt dann bestimmt wie ein Kellner, bei dem man "was zu Essen" bestellt.

  • Zitat

    Ohweh, über Übersetzungen streiten, macht ja nun nicht wirklich Sinn. Wenn man's genau nimmt, ist die Übersetzung nämlich Pixelgröße, was genauso Größe eines Pixels heißen kann. Das war aber nicht die Frage.

    Deine Frage war mehr Pixel und du hast die Antwort bekommen aber aus irgendweinen Grund findet es keinen Zugange das

    Pixelgrösse oderPunk größe immer relativ zu Ausgabe gösse ist . und das genau umschreibt DPI aks ppi nicht mehr und nicht weniger



    Zitat

    und sagt ihm, Ihr braucht ein Bild mit 6k Pixelbreite, der guckt dann bestimmt wie ein Kellner, bei dem man "was zu Essen" bestellt.

    ich würde ihm sagen in welcher Größe ich das Bild gedruckt haben möchte und deshalb dann die Anzahl der PixelMenge einstellen würde um das auch zur gewünschten Druck Auflösung zur rendern . logisch oder ?

  • Wohin soll die Diskussion gehen? Ich muss doch als Grafiker kein Physik- oder IT-Studium absolviert haben. Wenn ein Kunde eine Visitenkarte gestaltet und gedruckt haben möchte, lege ich die Druckvorlage in bspw. 55 x 85 mm effektiver Größe plus ein paar Millimeter Beschnittrand an in einer (für den Offsetdruck standardmäßigen) Auflösung von 300 dpi und gut ist`s. Wenn es sich um einen höherwertigen Kunstdruck handelt, wo sehr feine Farbtonunterschiede bzw. Farbverläufe eine Rolle spielen, wird die entsprechende Vorlage halt in höherer Auflösung ausgegeben, z.B. 600 dpi.

    Was soll denn beim Erstellen eines gerenderten Bildes anders sein? Kommt doch nur darauf an, ob ich das Ergebnis drucken will oder ob mir die Bildschirmauflösung (72 oder 96 dpi) ausreicht. In letzterem Fall kann ich auch bei 72 dpi bleiben, lege das zu rendernde Format ein paar Meter groß an und verkleinere dann das Endresultat wieder auf bildschirmfüllend oder PAL oder was auch immer ich haben will. Das Ergebnis beinhaltet durch die Rückverkleinerung dann auf jeden Fall mehr als ausreichend Bildinformation. Die Farbtiefe wäre hier viel eher ein Kriterium, ob z.B. 16 oder 32 bit Farbraum. Eine Displacement Map in 8 bit Graustufen hat nu mal weniger Tiefeninformation als eine 16 bit Map.

    Die Praxis ist doch gar nicht so kompliziert, wozu haben wir denn die ganze Software, die uns die Umrechnungen abnimmt?