Grafiktablett für Einsteiger

Es gibt 22 Antworten in diesem Thema, welches 6.670 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. November 2022 um 09:04) ist von Heinz77.

  • Hallo zusammen,

    Seit einiger Zeit spiele ich bereits mit dem Gedanken mir ein Grafiktablett mit Display zuzulegen. Das Display ist mir persönlich wichtig, weil ich schon seit meiner Kindheit zeichne und so das Gezeichnete auch wieder direkt an der Stiftspitze sehe.

    Ich zeichne gerne Comics aber auch Portraits oder große Wandbilder für Kinderzimmer.

    Als Software dachte ich dabei an Gimp oder auch Affinity. Adobe ist mir für ein Hobby einfach zu teuer.

    Die Tablets von X-Pen Artist 12 bzw 22 Pro scheinen einen recht guten Eindruck in Sachen Preis-Leistung zu machen. Hat jemand damit Erfahrung? Ich bin natürlich auch offen für andere Vorschläge. Aber wie gesagt es ist nur ein Hobby und 1000 Euro stecke ich lieber in eine gute Zug-, Kapp- und Gehrungssäge. ?

    Man muss nur die globale Erwärmung mit dem nuklearen Winter kombinieren und schon hat man wieder supi Wetter !!! 8|

    Meine DeviantArt Seite

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab eins ohne Display von XP-Pen und bin sehr zufrieden. Und Gimp kommt damit auch prima klar, wenn man denn die Treiber auch installiert. Die generischen Plug&Pray-Treiber machen meistens eher Ärger.

  • Ich habe das große Huion ,wegen dem matteren Display Paperlike Feeling. Ich bin mega begeistert

    Amateurs hope. Professionals work.

  • Sooo... Nach gefühlt einer Million Rezensionen und etlichen Testberichten habe ich mich für das

    Huion Kamvas Pro 16 entschieden. Heute ist´s dann eingetroffen und ich hab gleich mal mit Gimp

    etwas experimentiert, was das Zeichnen betrifft.

    Created-with-GIMP.jpg

    Es ist noch ziemlich gewöhnungsbedürftig mit Gimp zu zeichnen. Ich denke, daß ich mit einem richtigen

    Grafikdesignprogramm bessere Resultate erziele. Vor allem ohne immer wieder Deckkraft und Pinselgröße

    verstellen zu müssen.

    Wie dem auch sei, nach etwa einer halben Stunde hatte ich schonmal dieses Ergebnis.

    Vielen Dank nochmal für eure Ratschläge. :thumbup:

    Man muss nur die globale Erwärmung mit dem nuklearen Winter kombinieren und schon hat man wieder supi Wetter !!! 8|

    Meine DeviantArt Seite

  • Was die Software betrifft, ist Gimp sicher nicht unprofessionell. Ich denke eher, dass Du -wie es immer der Fall ist, wenn man erstmalig digital zeichnet- auf den feinen Unterschied getroffen bist, an den man sich erstmal gewöhnen muss. 8o

    Medibang Paint ist ein freies Mal- und Zeichenprogramm das ich nur empfehlen kann. Wenn das Budget passt ist Clip Studio der Platzhirsch, auch Corel Painter erledigt gute Jobs.

    Geist ist geil!

  • Ich habe mir vor einiger Zeit ein neues Cintiq zugelegt, weil es leider das einzige im Moment mit einem wirklich großen Bildschirm ist. Es zickt nun schon mit dem Backlight obwohl es noch recht neu ist.

    Ich kann also auf jeden Fall im Moment sowohl das X-Pen als auch das Huion eher empfehlen als ein Wacom. Für den wirlich viel geringeren Preis finde ich den Bildschirm zumindest des XPen, welchen ich direkt vergleichen konnte, auf jeden Fall brillianter. mehr Druckstufen hat es auch noch.
    Gimp startet manchmal nicht im Stift Modus, vor allem, wenn man es mit der Maus öffnet. da haben immer wieder Leute Probleme.

  • Krita ist toll und Freeware: https://krita.org/

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Krita wollte ich auch vorschlagen.

    Ansonsten auch sehr schön: Art Rage. Ist auch bezahlbar, hin und wieder mit Rabatt im Angebot.

    Als Grafiktablett frage ich mich, wie das "Dell Canvas 27 Zoll" wäre. Das habe ich neulich für unter 700,- Euro gesehen und mich etwas gewundert.

    Habe selbst aus kompatibilitätsgründen nur Wacom Cintiq(s) im Einsatz. Oft werden die auch fälschlich zu teuer gekauft und die Leute, haben sie dann herum stehen und verkaufen sie fast ungenutzt wieder günstiger.

    Ich weiß nicht, ob ich heute ein Gerät ohne "Touch" empfehlen könnte. Ist sicherlich auch immer eine Art Kompromiss. Bin zurzeit mit meinem Cintiq 27" QHD Touch und der 4. Stift-Generation sehr zufrieden. Also müsste die 4. Stift-Generation sein. Nach dem Cintiq UX, was die 3. war, glaube ich. Und sie dann mit dem Intuos 4 auch die Pro-Stifte eingeführt hatten, die dann für die 1. und 2. Genration vom Companion funktionieren. Und aktuell ist vermutlich die 5. Generation.

    Das Dell-Gerät hat zwar Touch, aber vermutlich kein Tilt und noch eine sehr sehr einfache Wacom Technologie drin.

    Ich habe auch mal ein Asus Tablett gehabt mit Windows, VivoTab 8, das hatte auch Wacom kompatible Stifte benutzt. Aber ohne Neigung und auch ohne "Radierer".

    Das einzige, was bei Gebrauchtgeräten natürlich passieren könnte, wenn die zu alt sind, entweder die Helligkeit im Display lässt nach oder aber oder beides, der Weichmacher aus dem Gummi geht raus und dann fangen die Stifte an, so seltsam klebrig zu werden. Kann auch sein, dass die keine Reinigungsmittel vertragen.

    Und übrigens, Gratulation zur Anschaffung. Schicke Zeichnung.

  • Es gibt auch sehr günstige DinA4-Tabletts weit unter 100€, die sehr gute Rezensionen gekommen und keine Kompatibilitätsprobleme haben. Zu finden sind diese via YT-Rezensionen und E-Bay. Ein Touch-Screen-Tablett bekommt man dafür natürlich nicht, aber zumindest schon mal ein gutes Gerät mit angenehmer Größe bei dem auch der Verlust durch Wiederverkauf sehr gering ist. Wird auf jenen Fall für jene Nutzer empfohlen, die erstmal testen möchten, ob es überhaupt etwas für sie ist.

    Z.B.: youtube.com/watch?v=koJmcUHrQNg

  • Ich habe mir diese Woche erstmal Clip Studio Paint zum testen installiert. So kann ich 3 Monate rumprobieren,

    bevor ich mich entscheide, ob es mir die 42 Euro wert ist oder nicht. Es gibt dort auch viele deutschsprachige

    Tutorials, die mir den Einstieg erleichtern sollten.

    Im Moment ist es noch recht ungewohnt damit zu zeichnen. Mit meinem Skizzenblock machte ich früher eine

    Skizze, einen Entwurf und dann kam auch schon die Reinzeichnung. Das Nutzen von Ebenen bedarf etwas

    Eingewöhnung, aber so kann ich diese drei Arbeitsschritte mehr oder weniger in einem Rutsch erledigen.

    Aber erstmal ganz Piano rantasten :thumbup:

    Man muss nur die globale Erwärmung mit dem nuklearen Winter kombinieren und schon hat man wieder supi Wetter !!! 8|

    Meine DeviantArt Seite

  • KritzelPixel hat auch gerade erst ein Review gemacht

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Amateurs hope. Professionals work.

  • Hab mir das Video gerade mal angesehen. - Das Programm ist ja wirklich sehr interessant. Jetzt muss ich mir nur noch ein Grafiktablett zulegen, um das Programm optimal nutzen zu können. Hat sich da in den letzten ein-einhalb Jahren viel geändert, oder passen die Hardwareempfehlungen immer noch. - Ich tendiere ja zu einem XP-Pen-Gerät mit Display, bin mir aber nicht sicher, welches.

  • Ein Screen-Grafiktablett mit möglichst geringer Paralaxe ist zu empfehlen, sonst ist es gewöhnungsbedürftig.

    Auf Ebay findet man sie mittlerweile in fast jeder Preisklasse und Druckempfindlichkeitsstufen. Ab dinA4 wird es zudem professionell.

    Wenn man auf den Screen verzichten kann, bekommt man auch schon sehr gute Modelle neu oder gebraucht für kleines Geld, wenn das Brett nicht vom Marktführer stammen muss.

  • Ich glaube, DIN A4 ist das Minimum, womit es wirklich Spass macht, zu arbeiten. Ständiges Schieben und Zoomen nervt doch auf Dauer.

    Ohne Display geht es ab DIN A5, habe selber das Cintiq vom "Marktführer", damit komme ich bis heute gut zurecht.

    Geist ist geil!

  • Ich bin zwar nicht der Applefreak aber mit dem ipad und Clipstudio macht das auch riesen Spaß zu zeichnen und malen. Sehr schönes Feeling mit dem Applepencil und Paperlikfolie.

    Habe aber auch noch ein Huion am PC auch toll, weil schön groß und hat von Hause aus eine matte Oberfläche, das ist immer besser als auf Glas zu arbeiten.

    Das ipad ist aber öfter in Benutzung, weil mobil, gerade bei dem schönen Wetter draussen ist das der Himmel auf Erden für creative Herzen.

    Amateurs hope. Professionals work.

  • Huion ist auch meiner Meinung nach der absolute Preis/Leistungssieger unter den Tabletts ohne Screen. 👍

  • Also das mit der Oberfläche ist eindeutig Geschmackssache; ich habe für mein Tablet auch eine rauhere Folie gekauft, mag aber das Gefühl der glatten Oberfläche viel lieber. Immer selbst ausprobieren! =)


    --- Kein Wind ist günstig für den, der nicht weiß, in welchen Hafen er will. --- (Seneca)

  • An meinem Linux Laptop habe ich das Wacom Intuos (ohne Display) und am Rechner ein Wacom Cintiq 16. Beide sind sehr gut zum Zeichnen und malen, wobei das Cintiq ein FullHD Display hat was natürlich besser ist. Ihr kennt ja meine Bilder die ich damit mache, mehr ist dazu nicht zu sagen. :)