Bryce Lightning fehlt

Es gibt 26 Antworten in diesem Thema, welches 8.647 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Juli 2021 um 05:23) ist von Heinz77.

  • Hallo Leute, insbesondere Bryce Spezialisten

    Es sind Stunden vergangen bis ich ein Ethernet Netzwerk mit meinen 2 verkabelten Rechner aufgebaut habe. Nach längerem Suchen fand ich ein Verkäufer für das Upgrade Windows 10 Home auf Pro. Für Fr.34.- konnte ich den Key von einem seriösen Höndler erwerben und aktualisierte problemlos auf Win pro inkl. Aktivierung. Soweit so gut. Nach längeren Versuchen gelang es mir die beiden Rechner sauber zu vernetzen (Remote Desktop). Jeder Rechner hat nun vollen Zugriff auf die freigegebenen Verzeichnisse. Mit dem Dateimanager kann ich jetzt Daten hin und her kopieren. Prima, dann sollte Bryce ja auch mit Netzwerkrendering funktionieren. Toll, den Manager in Bryce die korrekte IP Adresse eintragen und losgehts. Tja, denkste. Zwar erkennt der Manager den 2. Rechner, aber da wird bei der IP Adresse ein roter Kreis mit einem Blitz angezeigt. Das Handbuch bringt folgende Erkenntnisse:

    Rot mit Blitz = nicht erreichbar

    Der Client-Computer mit der angegebenen

    IP-Adresse ist nicht erreichbar oder führt

    Bryce Lightning nicht aus, die IP-Adresse ist

    ungültig oder auf dem Client-Computer

    steht nicht genügend Arbeitsspeicher für

    den Rendering-Auftrag zur Verfügung.

    Da die IP Adresse gültig ist, fehlt Bryce Lightning. Das gilt von Rechner A zu Rechner B und umgekehrt. Leider habe ich bei meinem Setup von Bryce 7.1 die Option Bryce Lightning nicht. Und hier endet die ganze Sache. Toll, wenigstens laufen beide Rechner über das schnelle Ethernet. Aber ich möchte auch Bryce mit der Netzrendering Option laufen lassen. Wer kann mir das fehlende Lightning App geben? Der DAZ Support schweigt sich darüber leider aus. Also wende ich mich an euch.

    Bitte nur konstruktive Antworten loslassen, denn alles anderweitige ist definitiv auszuschliessen.

    Hilfesuchend, Heinz77 :!::?:

  • Ich habe vor Jahr(zehnt)en auch mal das Netzwerkrendering mit Bryce probiert.

    Beim Hauptrechner muss Bryce installiert sein und beim zweiten nur Lightning.

    Und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dann musst Du am Client das Lightning erst manuell starten, ehe Du über den Hauptrechner mit Bryce das Rendern startest.

    Zumindest war es damals so.

    Nil dificile volenti.
    (Nichts ist zu schwer für den, der will.)

  • Ich habe vor Jahr(zehnt)en auch mal das Netzwerkrendering mit Bryce probiert.

    Beim Hauptrechner muss Bryce installiert sein und beim zweiten nur Lightning.

    Und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dann musst Du am Client das Lightning erst manuell starten, ehe Du über den Hauptrechner mit Bryce das Rendern startest.

    Zumindest war es damals so.

    Und ist es noch ;)

  • Hier gibts auch noch eine PDF dazu. https://horo.ch/docs/mine/pdf/Lightning.pdf

    Interessant. Das hätte mir vorher geholfen, aber nun habe ich es mit dem Hanbuch auch hinbekommen. Nun rechnet meine kleine Renderfarm fleissig.

    Weiss jemand ob das auch mit Blender und Co. möglich ist? Tipps und Hinweise sind höchst willkommen.

    Grüessli, Heinz77 :):thumbup:

  • Da kenne ich mich nicht aus.

    Bei mir ist Bryce 7.1 auf einem HP Rechner extra für Bryce und FlowScape,

    da mache ich auch keine Updates und nicht online!

    WIN 10 soll nicht verändert werden, ist eine veraltete Methode aber sicher.

    Rendern dauert auf "Regular" nur 10-20 Minuten, warum Netzwerkrendern,

    das verstehe ich nicht. :(:?:

    Das Werk mit Kunstkritik garniert - der Künstler ist dann deprimiert!

    In die Nervenheilanstalt bekommt man mich nur mit Gewalt! :chinese

    • Offizieller Beitrag

    Rendern dauert auf "Regular" nur 10-20 Minuten, warum Netzwerkrendern,

    Man kann mit Bryce auch animieren und kleine Filmchen drehen. Wenn dann jedes Einzelbild 10-20 Minuten dauert und 24 Bilder pro Sekunde gemacht werden sollten für einen flüssigen Verlauf, dann bist Du bei einem Film von ca. 60 Sekunden mit 15 Min. pro Bild bei 1440 Bildern bei 360 Stunden. Wenn man drei Rechner hat, die mitrendern dann dauert es vielleicht nur noch 120 Stunden.

    Das ist jetzt nur eine Beispielrechnung auf grund Deiner Minutenangabe für Bryce. Wenn man Animationen macht, sollte kein Bild 15 Minuten Renderzeit haben. Da muss man optimieren und tricksen was das Zeug hält. Das ist für einen Einzelnen kaum zu schaffen. Man braucht ja seinen Rechner auch noch für was anderes.

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    LG

    Kushanku

    Der Weg ist das Ziel!

  • Damit ich auch in der besten Auflösung und Qualität innert nützlicher Frist etwas in Szene setzen kann. Wieso Regular wenns auch in Premium möglich ist? Netzwerkrendering bringt mir genügend Schubkraft für meine occ. lowcost Rechner. Ich habe nun einfach nicht dasGeld für meine Traumkonfiguration. Für meinen teuersten Rechner habe ich Fr.250.- bezahlt, ab Platz. Alles was nachher daraus wurde war mein Herzblut das ich hineingesteckt habe. Das macht Unmögliches eben doch möglich. Ich kaufe billige, alte Handbücher und Open Source Software. Meine teuerste Hardware ist das Wacom Grafiktablett, das eine Lizenz für Clip Studio Paint beinhaltete. Und ich habe die Adobe CS2, welche Adobe gratis zum Download freigegeben hat. Dabei ist zum Beispiel After Effects 7.0 pro. Gute Hard und Software muss nicht teuer sein. Wieso ein Mercedes wenn ich auch mit einem VW Käfer von A nach B komme? Verstehst du mich?

    Grüessli, Heinz77 ;)

  • Hört sich gut an! Die genannten Programme kenne ich nicht alle,

    aber Du bist gut vertraut damit.

    Dazu musst etwas über mich wissen. Schon seit über 40 Jahren habe ich mit allen Heimcomputer gearbeitet. Damals, zu Zeiten des Urvaters Commodore C64, habe ich mit meinem Freund Hard und Software entwickelt. Mein Freund war Galvaniseur. Ich zeichnete das Layout einer Platine, er äzte sie. Zusammen haben wir Erweiterungen gebaut, wie z.B. ein ganz guter Eprom Brenner. In der Firma Mikron wo ich arbeitete, kaufte ich Eprom's in die ich neue Software und sogar Betriebssysteme brannte. Der C64 hatte ein guter Erweiterungsport. Dort schlossen wir unsere eigene Hardware an. Es war eine interessante Zeit. Schon für den alten "Brotkasten" gab es 3D Software. Mit Dithering konnten wir 16 Graustufen darstellen und auf laute Nadeldrucker mit Farbband ausdrucken auf Endlospapier. Meine Nachbaren drehten fast durch wenn ich nach 22.00Uhr den Nadeldrucker brauchte. Viele Soft und Hardware konnten in Projekten aus dem damaligen besten deutschen Magazin "C64er" von Markt&Technik gebaut und programmiert werden. Es waren meine Anfänge von dem Computer Zeitalter. Danach kam der erste PC XT/AT Rechner mit EGA Grafikkarte und später der legendäre Commodore Amiga 1000 dazu. Mit Amiga Computer erschienen die ersten brauchbaren 3D RayTracing Programme auf den Markt. Sie waren sündhaft teuer und hatten als Kopierschutz ein Hardware Dongle. Das bekannteste 3D Programm war Sculpt. Ohne Dongle startete das Programm gar nicht. Clevere Hacker wie der ChaosComputerClub knackten Kopierschütze und entwickelten fantastische Programme. Ich war Mitglied bei AUGS (AmigaComputerGroupSwitzerland), die Kontakte zu guten Programmierer hatte und jedes Jahr in der Aula eines Schulhauses ein Meeting hatte. Jeder brachte sein eigener Rechner mit und wir verbindeten die Rechner mit einem NullModem Kabel. Die Anfänge des Netzwerks. Ich hatte ein sogenannter Akustikkopler, auf den der Telefonhörer gelegt wurde und mit anderen Computer über das Telefonkabel kommunizieren konnte in Mailboxen. Das war eine sehr interessante Zeit, in der ich alles über Computer gelernt habe. Das hilft mir heute noch Computer zu verstehen und logische Abläufe in der Software zu begreifen. Und so kommen wir zurück zum Netzwerkrendering. Nach Angaben von Bryce seien nur 2 vernetzte Computer nicht sinnvoll, was ich wiederlege. Wir haben also den Host Computer auf dem Bryce ausgeführt wird. Der 2. Rechner ist der Client, auf dem Bryce Lightning läuft. Brav werden die Berechnungen an den Client übergeben. Der Host mit Bryce übernimmt aber kein Anteil an der Berechnung. Soweit alles gut. Hat man aber das Netzwerkrendering gestartet braucht man auf dem Host einfach Bryce Lightning zu starten und schon wird auch der Host zum Client und errechnet sein Anteil der Rechenlast. So hat mein Client 80% CPU Auslastung und der Host sogar 90% CPU Auslastung. Das ergibt eine Performance die um über 30% schneller ist als wenn nur ein Rechner arbeitet. Ein kleiner Hack meinerseits. Das Bryce Hauptprogramm sollte man aber Iconifizieren damit es keine Störungen im Bilaufbau gibt (flackern). Das klappt prima. Ich hoffe dass ich nicht zu technisch in der Ausdrucksweise war, aber anders könnte ich es nicht erklären.

    Grüessli, Heinz77 ;)

  • Zitat

    Hat man aber das Netzwerkrendering gestartet braucht man auf dem Host einfach Bryce Lightning zu starten und schon wird auch der Host zum Client und errechnet sein Anteil der Rechenlast.

    In der Tat? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, hatte ewig nichts mehr in Bryce gemacht. Meine Animationen waren alle in Bryce 5 entstanden, und da meine ich mich entsinnen zu können, dass auf dem Host nur Bryce selbst und allein rendern konnte.

    Geist ist geil!

  • In der Tat? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, hatte ewig nichts mehr in Bryce gemacht. Meine Animationen waren alle in Bryce 5 entstanden, und da meine ich mich entsinnen zu können, dass auf dem Host nur Bryce selbst und allein rendern konnte.

    Tja, normalerweise rechnet der Host nicht mit. Das kannst du im Taskmanager bei der CPU Auslastung nachprüfen. Da sind nur 20% Last in der CPU Anzeige. Der Client arbeitet bei mir mit 85% konstant. Wenn das Rendering gestartet ist, kann man Bryce Lightning auf dem Host ebenfalls starten und sofort übernimmt der Host ein Teil der Rechenlast. Dann ist die CPU Last bei mir auf 95% geklettert. Danach sollte man nicht weitere Apps auf dem Host starten. Sonst besteht die Gefahr eines Absturzes. Ich benutze dann zum Arbeiten den Client, der noch 15% CPU Time hergibt. Aber eine weitere 3D Anwendung sollte man dann nicht auch noch starten. Aber für das surfen reichen die 15% allemal. Ich schaue nebenher YouTube Videos. Das funzt prima. ;)

  • In der Tat? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, hatte ewig nichts mehr in Bryce gemacht. Meine Animationen waren alle in Bryce 5 entstanden, und da meine ich mich entsinnen zu können, dass auf dem Host nur Bryce selbst und allein rendern konnte.

    Das Netzwerkrendern ist auch - glaube ich mich zu erinnern - erst in Bryce6 möglich gewesen.

    Kann aber auch sein, dass ich mich hier irre.

    Jedenfalls habe ich erst mit Bryce6 meine zwei Rechner damals zusammen geschalten.

    Und damals hat es so gelautet, dass der "bessere" Rechner als HOST fungieren soll und der schwächere als Client.

    Nil dificile volenti.
    (Nichts ist zu schwer für den, der will.)

  • Das Netzwerkrendern ist auch - glaube ich mich zu erinnern - erst in Bryce6 möglich gewesen.

    Kann aber auch sein, dass ich mich hier irre.

    Jedenfalls habe ich erst mit Bryce6 meine zwei Rechner damals zusammen geschalten.

    Und damals hat es so gelautet, dass der "bessere" Rechner als HOST fungieren soll und der schwächere als Client.

    Netzwerkrendering gab es schon bei Version 5 (Quelle: Praxisbuch Bryce 5). ;)

  • und später der legendäre Commodore Amiga 1000 dazu.

    Auch wenn's jetzt ein wenig OT ist, aber der 1000'er ist ja eine absolute Rarität inzwischen und steht unter den "Liebhabern" hoch im Kurs.

    Ich hatte seinerzeit mir einem 500'er angefangen, ihn mit Turbokarte und Speicher aufgerüstet und später ging das selbe Aufrüstszenario mit einem 1200'er weiter, welches dann am Ende mit einem 68060 und 32MB FastRAM endete. Für damals war das viel und der RAM war schweineteuer.*

    * die erste Speichererweiterung für den 500'er von 512kb (0,5MB!) kam 179.-DM - jetzt kann man mal spaßeshalber den damaligen Preis auf heute nicht unübliche 64GB hochrechnen...8o

  • Auch wenn's jetzt ein wenig OT ist, aber der 1000'er ist ja eine absolute Rarität inzwischen und steht unter den "Liebhabern" hoch im Kurs.

    Ich hatte seinerzeit mir einem 500'er angefangen, ihn mit Turbokarte und Speicher aufgerüstet und später ging das selbe Aufrüstszenario mit einem 1200'er weiter, welches dann am Ende mit einem 68060 und 32MB FastRAM endete. Für damals war das viel und der RAM war schweineteuer.*

    * die erste Speichererweiterung für den 500'er von 512kb (0,5MB!) kam 179.-DM - jetzt kann man mal spaßeshalber den damaligen Preis auf heute nicht unübliche 64GB hochrechnen...8o

    So ist es ;)

  • Hallo Leute

    Die Testanimation in Bryce habe ich in 3 Qualitätsstufen berechnet via Netzwerkrendering. Dabei stellte ich fest, dass die Berechnung 30% schneller abläuft als mit nur einem Rechner (Host). Mit Host und Client lief auf beiden Rechnern Bryce Lightning. und auf dem Host natürlich Bryce selbst. Es gibt keine Probleme wenn Bryce und Bryce Lightning gleichzeitig auf einem Rechner ausgeführt werden.

    - Die Szene ohne AntiAlias war trotz höherer Auflösung wie erwartet am schnellsten.

    - Bei der Antialias Stufe 1 war die Rechenzeit um 25% länger, was akzeptabel ist.

    - Mit Premium war die Rechenzeit enorm (450% länger) und sollte nur für die finale Animation verwendet werden. Die Qualität ist natürlich fantastisch.

    Ohne Netzwerkrendering braucht es schon einen sehr schnellen Rechner um in Premiumqualität die Animation zu berechnen. Da Bryce 7.1 noch immer eine 32bit Anwendung ist, werden nur 4GB Speicher verwendet. Mehr Speicher bringt keine höhere Performance. Hier sind schnelle CPU's klar im Vorteil. Meine Testanimation berechnet einen Flug über das Wasser. Je weiter entfernt die Wasserfläche ist, umso mehr Rechenzeit wird beansprucht. Mit einer niederen Qualitätsstufe flimmert die entfernte Wasseroberfläche erheblich. Auch mit Antialias ist das so. Erst in Premiumqualität verschwindet das flimmern vollständig.

    Unterm Strich ist Netzwerkrendering eine fabelhafte Sache und bringt deutlich kürzere Rechenzeiten. Auf jedem Rechner der mit Bryce Lightning arbeitet, wird die Rechenlast sauber verteilt. Je nach Anzahl der Rechner im Netzwerk verkürzt sich die Renderzeit entsprechend. Das Netzwerk selbst wird nicht stark ausgelastet. Mein Ethernet bringt 1Gbit/Sek. und wird mit Bryce Lightning nur wenig belastet. Beim Berechnen ist auf dem Host die CPU zu 95% ausgelastet, beim Client wo nur Lightning läuft ist die CPU 85% ausgelastet und kann nebenher auch noch weitere Apps ausführen wie z.B. surfen und online Filme gucken. Aber weitere rechenintensive Programme sollte man nicht nebenher laufen lassen. ;)

    Grüessli, Heinz77 :)

  • nun ja, Bild und Animation sind ja nicht ganz das selbe, wenn es um die Einschätzung der Qualität geht - hier wär nicht schlecht, wenn du die Animation(en) zum Vergleich einstellst. (vielleicht auf youtube?)

  • nun ja, Bild und Animation sind ja nicht ganz das selbe, wenn es um die Einschätzung der Qualität geht - hier wär nicht schlecht, wenn du die Animation(en) zum Vergleich einstellst. (vielleicht auf youtube?)

    Die Testanimation ist nicht gerade klein (23 Mega je) mit 375 Einzelbilder. Auf den Screenshots von VLC Player ist das Rauschen gut zu sehen. Das Video ist ein Beispiel aus einem Buch und als solches gehört es nicht auf YouTube, aber wenn du mir deine Email gibst sende ich dir die 3 Anims. ;)