UAS-ECR-H/HA-97 „AETHER-X“

Es gibt 69 Antworten in diesem Thema, welches 3.603 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. Januar 2026 um 09:32) ist von Kushanku.

  • Die Plattform ist als unbewaffnete, hochfliegende Militärdrohne ausgelegt, deren primäre Aufgabe die elektronische und informationsdominierte Wirkung ist. Dazu zählen:

    • Elektronische Störung (EW) gegnerischer Sensorik (insb. Radar),

    • elektromagnetische Einflussnahme auf Systeme (Radiowellen/Mikrowellen im allgemeinen Sinn),

    • Cyber-/Informationsoperationen auf Systemebene (konzeptionell),

    • aktive Schutzmaßnahmen gegen anfliegende Bedrohungen ohne kinetische Waffen.

    Der Einsatz erfolgt in extremen Höhen, um große Wirkungsradien, lange Verweilzeiten und geringe Verwundbarkeit zu erreichen.

    Modulare Antennenfelder entlang der Flügel und im Rumpfkern.

    Das System ist modular konzipiert, sodass der zentrale Kern jederzeit missionsspezifisch angepasst und entsprechend den jeweiligen Einsatzanforderungen ausgetauscht werden kann.

    Wir sehen hier Version: 000-01


    Primärer Einsatzbereich

    ≈ 18.000 – 25.000 Meter

    (untere bis mittlere Stratosphäre)

    ___________________________________________________________

    Erweiterter Höhenbereich

    bis ca. 30.000 Meter

    • Kurzzeitige oder lageabhängige Einsätze

    • Maximale Reichweite für Sensorik und elektromagnetische Effekte


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Hmmm.... - also wenn das Ding unbewaffnet sein soll, aber aktive Schutzmassnahmen gegen anfliegende Bedrohungen ergreifen kann, ist es sehr wohl bewaffnet. Vielleicht nicht mit kinetischen "Wirkmitteln", wie Granaten und Projektile im militärischen Jargon genannt werden, aber dann mit irgendeiner Form von Strahlenwaffen. Und sei es "nur" ein Spiegel, der geeignet ist, genügend Licht auf ein anfligendes Objekt aktiv auf selbigem zu fokussieren. - Also ein Autofokus, der dazu dient, den Brennpunkt des gebündelten Lichts auf das anfliegende Objekt zu fixieren. - Wenn das so geschieht dass das anfliegende Objekt dadurch beschädigt oder sogar zerstört werden kann, ist das nach meinem Verständniss durchaus eine Waffe, weil es ja eine aktive Aktion ist, den Lichtstrahl gebündelt auf ein Objekt auszurichten.

    Eine passive Waffe wäre eine geeignete Panzerung, wobei die für die operative Höhe sehr leicht ausfallen müsste. Und dann wäre da noch die Möglichkeit, vor einem anfliegenden Objekt abzuhauen... - Ich bin mir nur gerade nicht sicher, ob ich das als aktive oder passive Aktion einordnen soll. :/

    ---

    Meine Güte, jetzt hab ich schon wieder mehr geschrieben als ursprüglich beabsichtigt. 8|

  • Hmmm.... - also wenn das Ding unbewaffnet sein soll, aber aktive Schutzmassnahmen gegen anfliegende Bedrohungen ergreifen kann, ist es sehr wohl bewaffnet.

    Ich habe soeben Rücksprache mit der Technik gehalten. Tatsächlich verfügt sie an Bord über keinerlei Bewaffnung, dafür allerdings über etwas anderes.

    Was genau das ist, wollte man mir nicht mitteilen und verwies stattdessen auf die Präsentation. Meine Neugier war damit jedoch geweckt. Bei meiner weiteren Recherche stieß ich schließlich auf folgenden Bericht:

    Es handelt sich um einen Einsatzanhang / Pilotenbericht:

    *„Wir flogen Patrouille in extremer Höhe. Der Himmel war klar, keine Kontakte auf dem Radar.

    Dann sah ich etwas. Kein Flugzeug, keine Silhouette – eher ein Schatten, der sich vom Himmel abhob. Still. Zu ruhig.

    Ich versuchte, das Ziel zu erfassen. In dem Moment flackerte mein Display. Dann war alles schwarz. Kein Radar. Kein Funk. Keine Steuerung.

    Die Maschine fühlte sich tot an. Als hätte jemand den Stecker gezogen.

    Ich zog am Knüppel – keine Reaktion. Warnsysteme? Still.

    Mein letzter Gedanke war, dass ich gegen etwas kämpfe, das mich längst gesehen hatte, während ich es nie wirklich erfassen konnte.

    Ich betätigte den Schleudersitz.

    Als ich fiel, sah ich sie wieder. Hoch über mir. Lautlos. Unberührt.“*

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Sehr cooles Teil. Schnittige Form. Bin auf das Rendering gespannt.

    Danke, Kushanku,

    dieses Teil hat mich einige Nerven gekostet. Ehrlich gesagt wusste ich anfangs nicht, wie ich es überhaupt angehen sollte. In solchen Momenten lasse ich mich gern vom Tierreich inspirieren und schaue mir dessen effizienteste „Ingenieure“ an.

    Schließlich bin ich bei der Fledermaus hängen geblieben. Sie ist eine wahre Flugkünstlerin und nutzt hochfrequente Ultraschallwellen mit beeindruckender Präzision.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Elektronische Abwehrmechanismen vielleicht. Sehr Interessant, darüber nachdenken ich werde. :saint:

    :) Du bist definitiv auf dem richtigen Weg.

    Theoretisch haben wir es hier mit einem Szenario zu tun, das stark an den Film Transcendence erinnert.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

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