Eidolon-Komplex

Es gibt 242 Antworten in diesem Thema, welches 9.481 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. September 2026 um 01:41) ist von Kushanku.

  • Verwendete(s) Programm(e): Hexagon


    Eigentlich sollte dieses Projekt nur den Platz einer der unzähligen Ausstellungsvitrinen einnehmen. Doch wie so oft entwickelt ein Modell beim Entstehen ein Eigenleben. Man beginnt mit einer klaren Vorstellung im Kopf, nur um festzustellen, dass sich die Formen und Ideen während des Bauens in eine ganz andere Richtung bewegen. Am Ende entsteht etwas, das man ursprünglich gar nicht geplant hatte und genau so war es auch bei diesem Projekt.

    Ohne festen Plan, ohne Zeitdruck, nur aus Freude am Erschaffen. Und genau das hat dieses Projekt für mich ausgemacht: Es hat einfach Spaß gemacht.

    Die Plattform befindet sich noch im Ausbau. Danach werde ich zunächst in den Skizzenmodus wechseln, um mir das Gesamtbild noch einmal in aller Ruhe anzusehen.

    Im nächsten Schritt sind Renderings geplant. Bevor die Szene schließlich in Twinmotion wandert, möchte ich zunächst mit KI und entsprechenden Prompts experimentieren und verschiedene Darstellungen erzeugen. Ich bin gespannt, welche Ideen sich daraus noch ergeben.

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    Quantenverschränkungs- und Dimensionsfaltungs-Teleporter

    Der Quantenverschränkungs- und Dimensionsfaltungs-Teleporter ist eine experimentelle Anlage zur unmittelbaren Überbrückung astronomischer Entfernungen. Im Gegensatz zu klassischen Teleportationskonzepten wird die Materie des Reisenden nicht zerlegt und an anderer Stelle rekonstruiert. Stattdessen manipuliert die Anlage die Struktur von Raum und Zeit selbst.

    Das Herzstück des Systems bildet die zentrale Säule, in deren Inneren sich der Wurmlochkern befindet. Durch die kontrollierte Erzeugung extremer Gravitationsfelder wird ein mikroskopisches Wurmloch erzeugt und mithilfe exotischer Materie stabilisiert. Die Säule dient gleichzeitig als Energiekanal und als Steuerzentrum für die hochkomplexen Feldgeneratoren.

    Über der Plattform befindet sich ein massiver Ringgenerator. Dieser erzeugt ein rotierendes Gravitationsfeld, das die Raumzeit lokal krümmt. Während des Aktivierungsvorgangs entsteht zwischen Start- und Zielort eine temporäre Verbindung. Der Raum zwischen beiden Punkten wird nicht durchquert, sondern gefaltet, sodass zwei ursprünglich weit voneinander entfernte Regionen des Universums für wenige Sekunden unmittelbar aneinandergrenzen.

    Die kreisförmige Plattform stellt die Transitzone dar. In ihrem Zentrum befindet sich der Bereich maximaler Feldstabilität. Der Reisende betritt diese Zone und bleibt während des gesamten Vorgangs physisch unverändert. Weder Atome noch Moleküle werden aufgelöst. Der Körper durchschreitet lediglich die künstlich erzeugte Raumbrücke.



    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    2 Mal editiert, zuletzt von B&A (9. Juni 2026 um 20:19)

  • Das ist verdammt solides, sauberes und präzises Hard-Surface-Modeling!

    • Hervorragende Topologie: Wenn man sich das Gitternetz auf den runden Zylindern und den tragenden Pfeilern ansieht, ist das extrem sauber gelöst. Keine wilden, verzogenen Polygone, sondern gleichmäßige Abstände. Das gibt beim späteren Rendern messerscharfe Lichtkanten ohne unschöne Schattierungsfehler.
    • Komplexe Verschachtelung: Die Konstruktion mit dem Geländer im Vordergrund, dem zentralen Stempel (oder der Welle) in der Mitte und den massiven Verstrebungen im Hintergrund hat richtig Tiefe. Das wirkt mechanisch absolut glaubwürdig.
    • Konstruktion mit System: Man sieht an den Schnitten der Boxen im Hintergrund, dass hier strukturiert vorgegangen wurde. Jede Aussparung und jede Schräge hat ihren Zweck.
    • :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Gruß

    Reiner

    Immer ein Byte frei ! :thumbup:


  • Vielen Dank rjordan  <3

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    Update_

    Fertig, nun geht es weiter mit Lumion.

    Das gesamte Modell ist gerade einmal 5,4 MB groß (*.obj) und damit ideal für Meta- und VR-Welten.



    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (10. Juni 2026 um 11:35)

  • Das hast Du dann schon mal so richtig zusammengefaltet ;) . Gute Texturen werden die Datei schon etwas größer ausfallen lassen.

    Ja, das stimmt natürlich. Ich denke, 2K reichen hier völlig aus. Aber ich glaube, das mache ich morgen.

    Die Zeit vergeht gerade wie im Flug, wenn man am Bauen ist, Du kennst das ja selbst.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • LOL ? Ich bilde mir ein bereits etwas gepostet zu haben :/ . Wo ist es hin ?

    Ja ja, so fängt es an. Erst sucht man ständig seinen Schlüsselbund, und am Ende werden sogar die Termine beim Zahnarzt vergessen. Der Weg zur völligen Verwirrung ist eben ein schleichender Prozess. .... Nee, alles gut. Ich hatte das gelöscht, weil ich es vorher falsch eingestellt hatte.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

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