Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 7.049 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. März 2018 um 13:46) ist von lichtfaenger.

  • Hallo!
    Ich mache demnächst eine Reihe von unwiderbringlichen Aufnahmen mit einer guten geliehenen Digicam
    Jetzt las ich von den tollen Möglichkeiten, die RAW-Dateien bieten.
    Ich machte probehalber ein paar Schnappschüsse und konnte die auch in Gimp öffnen.
    Für mich als Laien gabs eigentlich bei der Bearbeitung keinen Unterschied zu der von jpg.
    Gibts vielleicht einen Link, der mich tiefer in die Materie bringt?
    Immerhin bietet die Kamera die Möglichkeit, die gleiche Aufnahme sowohl als jpg als auch als RAW gleichzeitig zu speichern. Ist ja schon mal was!

  • Bist Du sicher, dass Du 'ne RAW-Datei in GIMP geöffnet hast - Datei-Endung .CR2?
    Das ging in GIMP immer nur mit Hilfe von Plugins.
    Früher UFRaw (oder ähnlich) - soll mit der neuen Version aber nicht mehr gehen.

    Bin aber schon sehr lange mit Lightroom unterwegs - drum : ohne Gewähr

    Hier habe ich mal ein paar Alternativen gefunden:

    https://www.fotoworkshop-stuttgart.de/die-13-wichtig…ostenpflichtig/

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

  • Nee, da sind kostenlose und kostenpflichtige Programme aufgeführt.
    Du siehst hier nur die verkürzte URL. Ausgeschrieben heißt das:

    ,,, fotoworkshop-stuttgart.de-die-13-wichtigsten-alternativen-zu-lightroom-kostenlos-free-open-source-und-kostenpflichtig

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

    • Offizieller Beitrag

    Moin,

    ich fotografiere grundsätzlich immer in JPEG + RAW. Bei RAW, also den "Rohdaten" (manche sagen auch "digitales Negativ") hat man im Nachhinein einfach bessere Möglichkeiten das Bild zu optimieren, quasi das Negativ digital zu entwickeln, da viel mehr Informationen in der Datei gespeichert sind. Vor allem bei zu dunklen oder ausgewaschenen Bereichen von Fotos kann man so viel optimieren.

    http://rawtherapee.com/ als kostenlose Alternative zu Lightroom habe ich auch schon verwendet. Derzeit gibt es auch DxO Optics Pro 11 Essential für lau (http://www.dxo.com/us/practicalphotography)

    Zum Thema RAW oder reicht JPG bzw. RAW Grundlagen gibt es auch einige gute Videos bei YT. Z.B.:

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    greetz
    dj

  • Der große Vorteil von RAW-Dateien ist, daß man jederzeit den Originalzustand wieder herstellen kann. Das betrifft nicht nur Helligkeits- und Kontraständerungen, sondern sogar kleinere Retuschen und Entzerrungen ( z. B. von Gebäuden ). Alle Änderungen am RAW sind eigentlich nur Arbeitsanweisungen für die Konvertierung in ein anderes Format, das Original bleibt also stets erhalten.

    JPEG ist wegen der verlustbehafteten Komprimierung eigentlich kein Format, das sich für die Bildbearbeitung eignet; es sollte stets nur am Ende der Bearbeitung Verwendung finden und ( nach meiner Meinung ) auch dann nur, wenn man Speicherplatz sparen muß.

  • Der Hauptunterschied ist, dass das RAW Format die Informnation des Sensors abspeichert und JEDES andere Format zuerst eine Bearbeitung durch das Kameraprogramm startet -. Also stellt sich die Frage - will ich ein Bild so haben wie ich es will - oder gebe ich alles an einen Automaten. Wer also einen Einheitsbrei möchte -kann ruhig Tif benutzen - jpg verbietet sich durch die Komprimierungsverluste - es sei denn ich will eh nur Postkarten groß drucken. Und dann - wie früher bei den Dias - etwas - 1/3 - 1 Blende - unterbelichten damit die Lichter nicht ausfressen. Tiefen Aufhellen geht immer - aber wenn etwas weiß ist, krieg ich da nie wieder ne Struktur rein.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

  • Was mich gerade in diesem Zusammenhang etwas verwundert ist die Tatsache, dass viele Online Foto-Anbieter verlangen, dass Bilder zum Verkauf ausschliesslich als JPG hochgeladen werden (Fotalia, Adobe Stock etc.). Natürlich hat das komprimierte JPG-Format Vorteile was den Speicherplatz angeht und die Übertragungsgeschwindigkeit im Netz, aber sonst spricht eigentlich wenig dafür, nicht wahr?

  • Stimmt - aber mit den Bildern wird nichts mehr gemacht. Die berüchtigten jpg-Artefakte entstehen dadurch, dass bei einer Veränderung des Bildes die Komprimierung neu berechnet wird.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

  • Zitat

    hmmm ... ich habe den Eindruck, dass nicht bekannt ist, dass man JPG auch mit 100% abspeichern kann - ohne Komprimierung.

    Da wäre ich nicht so sicher. So wie ich es bisher verstanden habe ist JPG immer mit Verlust behaftet. Man kann mit 100%/höchster Qualität abspeichern, aber das heisst nicht ohne Verlust.

  • Jupp - das ist so. Da auch 100 % jpg eine Komprimierung ist - ist jede Komprimierung mit Verlust behaftet. 100% ist viel kleiner als ein Tif - also komprimiert.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto