LAYLA - my Comic

Es gibt 38 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von artfantasy.

  • Hallo, liebe Gemeinde.
    Hier poste ich mal was zu meinem lang gehegten Projekt: mein eigenes Comic.
    Ich habe soviel Ideen (zuviele), und .. naja. Vielleicht findet sich jemand, der mir hier mit kritischem Blick und emotionsloser Analyse helfen kann, wenn sie/er es will.
    Dafür schon mal Danke :nachdenklich:

  • Hier ein Versuch, meine Heldin LAYLA durch eine mittelalterliche Stadt laufen zu lassen.
    Die Gebäude habe ich irgendwann alle mal in C4D gebastelt, das Haus im Vordergrund habe ich aus einem Comic von François Bourgeon nachmodelliert.
    Bourgeon ist sowas wie ein nie zu erreichendes Vorbild für mich..

    DIe Gebäude habe ich als obj-File in Poser geladen, und mit den Comic-Einstellungen + Firefly gerenderd.
    Die LAYLA ist eine Genesis 2 F, hier auch in Poser mit dem Arthurian Dress und einem dynamic Cloak animiert & gerendert.
    Photoshop und Clip Studio Paint..

  • Alsooo, das Häuser-/Bauten-Arrangement gefällt mir sehr gut (vorallem dieser Zeichenstil). Die holde Maid passt vom Zeichen-Stil her da jetzt nicht unbedingt dazu. Das ist aber vielleicht Absicht von Dir um sie hervorzuheben (?). Ihr Cape verwirrt mich etwas, ebenso das was da oben raussteht. Hält sie ein Schwert? Geht das einfach durch den Stoff?

    Der Hintergrund ist zu farblos. Da müsste ein Abend- oder Morgenhimmel her.


    Das waren meine ersten Gedanken zum Bild.


    LG

    Kushanku

  • Zu dem Bild: Ich würde mit Kamera-Tiefenschärfe arbeiten, mit großer Blende. Damit hebt sich der bildwichtige Teil (ich vermute hier die Person) vom Hinergrund ab. Außer, es soll eine Panoramaszene geben, in der Totale. Bei Comics ist diese Entscheidung aber immer so 'ne diffizile Sache. Auch spielt es eine große Rolle, wie Handlungsnah, im zeitlichen Ablauf, die Szenen des Comics dargestellt werden sollen. Damit meine ich jetzt die einzelnen Panels auf der Seite.

    Ich bin seit über zwei Jahren an einem Render-SF-Bilderroman im Erotikbereich dran, den ich aber auch bereits als "Work in progress" in verschiehenen großen Foren zeige

    Deshalb kommen auch immer wieder Fragen von Lesern, die auch so etwas machen möchten. Als Tipp für Anfänger gebe ich da immer den folgenden Buchvorschlag: "Comics machen" von Scott McCloud, erschienen bei Carlson-comic. Kostet zwar 20.- €, aber das Geld ist es wirklich wert.


    Ein Seitenbeispiel:

  • Sehr schöne Haus-Objekte!

    Ich verstehe, dass Du alles in Rot halten möchtest. Trotzdem sollten sich die Fensterladen aus Holz von den Backsteinen der Kamine etwas mehr unterscheiden. Auch könnten die Kalkfassaden des ersten Hauses genauso viel Profil vertragen wie die Wände des zweiten Hauses.

    Hintergrund und Schwert wurden schon angesprochen.

    Das Schwert besteht aus einem seltsam matten Metall. Die Oberfläche könnte glatter, spiegeliger sein. Ein Holzgriff wäre natürlich auch nicht schlecht.

    Aber hält sie das Schwert nicht etwas gefährlich? Und zwar gefährlich für sie selber.

    Ihrem Blick nach hat sie etwas Gewaltsames vor. Ein Racheengel?

    Sie sollte dann das Schwert doch ganz unter ihrem Cape verhüllen!

    Rechts im Bild ist eine unschöne Lücke. Wie wäre es mit einer undeutlichen Stadtmauer?


    t-techniker

  • Habe es mir jetzt mehrmals angesehen, und ich glaube, ich kann jetzt endlich den Finger auf den "wunden Punkt" legen:

    Die beiden Bildteile passen für meinen Geschmack nicht wirklich zueinander. Die Figur sieht ein bisschen aus wie nachträglich reingeklebt. Irgendwie ergibt das Ganze für mich keine Einheit. Vielleicht liegt es an der Beleuchtung?

    Außerdem, ganz ehrlich, das steife Kleid wirkt ein bisschen komisch, und die Handhaltung ebenfalls.

    Ich persönlich würde auch den Bildausschnitt etwas anders wählen und die Figur entweder ganz zeigen (mit Füßen) oder viel weiter oben abschneiden, knapp unterhalb des Capes. Wenn dieses Bild ein Einstieg in eine neue Szene ist, wo du das Setting präsentieren möchtest, würde ich die erste Variante wählen.


    Statt Tiefenunschärfe könntest du auch durch weniger gesättigte Farben die Häuser optisch weiter in den Hintergrund rücken lassen. Im Moment drängt sich das intensive Rot an den Häusern doch sehr nach vorne.


    Das ist natürlich alles völlig subjektiv :)

  • Tolle Idee ! :respekt Ich mag die Comics von Francois Bourgeon auch sehr.

    Die Verknüpfung von Realismus und Comic-Stil wie in "Reisende im Wind" hat mich immer fasziniert. Deswegen weiß ich auch, daß der Kontrast zwischen der Darstellung der Häuser und der Darstellung des Mädchens gar nicht sooo fehl am Platze ist. Auch die Wahl der Farben ist sehr atmosphärisch. Dennoch gibt es einige Schwachstellen.


    Ich habe es mir mal erlaubt, das Bild abzuspeichern und auszudrucken. Erst danach wurde der rötlich angehauchte Hintergrund sichtbar.

    Ein diffuser Himmel mit verwaschenen rötlich-gelben Wolken wäre jedoch weitaus besser. Dann wäre auch die Atmosphäre des Vordergrundes verständlicher.

    Der Knackpunkt in deiner Umsetzung ist, daß die Elemente der 3D-Kunst sich noch mit denen des Comics beißen. Auch im Print schwebt das Gebälk des linken Hauses quasi im luftleeren Raum, da die Fächer des Fachwerks in ihrem Reinweiß wie ausgeschnitten wirken. Im Hinblick auf die schon von t-techniker erwähnte fehlende Textur der Fensterläden und der Kamine möchte ich sogar noch einen Schritt weiter, respektive höher gehen, denn auch das flächig wirkende Dach hat seinen Anteil an der Textur-Misere. Flächig wirkt es aber nur dort, wo es vom Licht getroffen wird.

    Kannst du das Licht vielleicht am Haus vorbei streichen lassen? Und die Backsteine der Kamine kleiner setzen ? So ähnlich wie bei dem rechten Haus, das als Comic wirklich perfekt in Szene gesetzt ist?!


    Bei deiner rotbemantelten Layla juckt es mich in den Fingern zum Zeichenstift zu greifen und ihr mit ein paar Strichen den Schwung zu geben, den esha so vermißt. Da kommt wieder der Knackpunkt zwischen 3D-Kunst und Comic ins Spiel. In der Zeichnung wie bei Francois Bourgeon läßt sich das mit ein paar Linien am Rockzipfel erreichen, die das Wehen des Windes andeuten. In der 3D-Kunst brauchst du mehr Textur im Stoff, mehr der Bewegung entsprechende, sich aufwerfende Falten, einen realistischeren Ausschnitt im Mantel für die Hand, einen deutlicheren Hinweis auf den Verbleib der Schwerthand, ein paar vorwitzige, fliegende Strähnen und vor allem ein anderes Licht.

    Wenn ich nach meinem Ausdruck gehe, hast du mindestens drei Lichtquellen im Bild. Und nur die von rechts kommende, die alle Häuser inklusive des Turms streift, wirkt wirklich natürlich. Das Spotlight auf dem Dach haut dir den comichaften Charakter des linken Hauses zusammen und verfälscht die Texturen.

    Das Licht im Gesicht des Mädchens ist zu grell. Wenn du sie so in Szene setzt, brauchst du noch eine weitere - sichtbare - Lichtquelle wie eine Laterne oder eine Fackel. Dadurch hättest du mit eventuell flackerndem Licht gleichzeitig eine Möglichkeit, ihrem Kleid mehr Bewegung zu geben und könntest dem Mädchen gleichzeitig etwas Geheimnisvolles geben, statt es wie ein Porzellanpuppe wirken zu lassen.

    Mit der Perspektive würde ich auch noch etwas spielen. Jedes Bild ist eine Bühne, d.h. so begrenzt diese auch sein mag, kann man doch ganz phantastisch mit den Beziehungen und Proportionen spielen.

    Eshas Idee, das Bild knapp unterhalb des Capes abzuschneiden, ist super - so bringst du noch mehr Spannung rein, weil jeder seine Phantasie anstrengen muß, um herauszufinden, was da los ist. Ganz ähnlich hat es Francois Bourgeon in einem seiner Comics gemacht (s. Link)

    Eine andere Möglichkeit wäre es, das Mädchen noch weiter nach vorne und gleichzeitig etwas nach rechts zu rücken. Die Häuser könnten dadurch etwas in den Hintergrund gerückt werden. Das hat drei Vorteile: du bekommst nach oben über der Turmspitze etwas mehr Luft, die Größenverhältnisse werden relativiert und die Hausecke ganz rechts, die jetzt mit Rock und Cape verschmilzt, käme dahin, wo sie hingehört - nämlich hinter das Mädchen. Auf diese Art und Weise bekäme das Mädchen seine Einleitung, und du könntest Comic- und 3D-Elemente spielerischer miteinander verbinden. Heißt aber auch, du mußt dir den Hintergrund noch einmal vornehmen ;-) - siehe, Francois Bourgeon ^^

  • Hallo liebe Kushanku, Roland_W, t-techniker, esha und Ghostpanther ,
    vielen, vielen Dank für Euer Feedback, Eure hinweise und positiven Kritiken!
    Bitte nocht böse sein, dass ich mich bisher nicht daraufhin ngemeldet hatte, mir geht es momentan mal nicht so gut.
    Ich freue mich sehr über Eure Hilfe, und werde das, wenn's mich wieder packt, sehr gerne beachten.
    Liebe Grüße!
    artfantasy

  • Ich habe an diesem Motiv erstmal noch nicht weitergemacht, weil ich immer noch einen Workflow suche.
    Hier mal ein Bild (eher eine Skizze) in Vue. Die NPR-Renderfunktion bringt mir gute Ergebnisse, nur ist der Import der einzelnen Charaktere nicht immer einfach. Und Vue kann auch gerne sehr lange rendern...


    Um die geologisch lange Renderzeit (klar, bei den vielen Polygonen) zu reduzieren, habe ich in Ebeben gerendert.


       


    Die Lineart dann in Clip Studio Paint in Vectoren umgewandelt - das ist eine herlrliche Möglichkeit, Strichstärken zu manipulieren.
    Rest dann in Photoshop.


    Alternative: Die in Poser 11 implementierte und m.E. dehr gut anwendbare Comic-Book-Renderei.
    Leider hat Poser 11 so viele Bugs, und außerdem ist diese an sich wunderschöne Software inzwischen so altbacken- naja. Leider gibt es omentan in DAZ -Studio immer noch keine Lösung für ein ordentliches Line-Art, die mich überzeugt hat. LineRender 9000 habe ich, aber es ist mir einfach zu rätselhaft.

    Ich habe mal ein nur in Poser gerendertes und in CLP / PS nachbearbeitetes Portrait in die Galerie gestellt.


  • Schöne Szene!

    Ich habe an diesem Motiv erstmal noch nicht weitergemacht, weil ich immer noch einen Workflow suche.

    Das Bild könnte ruhig noch etwas dunkler ausfallen. Um mehr Kontrast zum erleuchteten Wagen zu bekommen. Das war so mein erster Gedanke.


    Beim Portrait finde ich die schwarzen Linien im Gesicht fast ein wenig zu hart, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten ein hübscher Charakter :top .


    LG

    Kushanku

  • Danke, Kushanku!
    Ja, das Waldweg-Bild hat zuweing Kontrast. Ich schaue mir gerade ein paar Profi-Tipps von K. Michael Russell zum weiten Feld des Colorierens von Comics an.
    Wunderbar! (Bei ArtStation.com kann man sich ein kleines Tutorial von ihm for free herunterladen!):
    https://learn.comiccolor.com/


  • Also, müüür gefällt das Waldweg-Bild so ja ganz gut. =)

    .. zum Drucken vielleicht ein bisschen (zu?) dunkel/kontrastarm .. keine Ahnung, aber hier am Monitor eigentlich okay.


    artfantasy

    Wenn du in D|S solche Sachen wie das Portrait bspw. rendern wollen wolltest, könntest du die ganze Sache ja in 3deLight mit entsprechenden Shadern machen .. also den NPR-Stil bereits im Material selbst und nicht als quasi-Post-Effekt. Dafür gab's bzw. gibt's eigentlich ein paar ganz schöne Shader .. IMHO!.. und für NPR braucht man ja nicht wirklich eine physical-based Rendermaschine :DD..

  • Danke maXem!
    Ja , die Optionen mit Toonshaders in DAZ Studio muss ich mir wohl nochmal genauer anschauen.
    Die Lineart soll ja nicht Selbstzweck sein - ich möchte an / zu den 3d-generierten "Grundszenen" ja noch ein weniger etwas "dazumalen".
    Da bin ich noch nicht soweit, wie ich gerne möchte.
    Außschließlich Strips/ Panels mit gerenderten Szenen zu einem Comic zusammenzuführern ist ja eher sowas wie ein BRAVO-Fotoroman.
    Naja, im Managersprech: da habe ich noch große Reserven! :-)


    Oh, Danke, Kushanku, für den interessanten Link!

  • Naja, 'Comics' an sich sind ja nun nicht so mein Fall .. NPR allerdings u.U. schon. =)


    Hmm .. vielleicht ist diese ganze Shader- oder Render-Post-Effect-Line-Art-Geschichte ja aber auch gar nicht sooo optimal, wenn ohnehin noch mit zeichnerischem Geschick Hand angelegt werden soll? Ich denke, ein möglichst flaches Shading mit einer über die Beleuchtung gesteuerten räumlichen Szenen-Tiefe lässt da doch sicherlich viel mehr Freiheit, was die nachträgliche Gestaltung betrifft, oder?


    Zweitklassige 'auto-generierte' Lines später irgendwie wieder auszubügeln ist erfahrungsgemäß ja schon wieder etwas schwieriger .. und sind vielleicht ohnehin auch eher etwas für Animationen oder als 'Notbehelf' für Leute, die nicht uuunbedingt zeichnerisch begabt sind :DD ..

  • Ein Comic lebt nicht nur durch die Helden, es lebt vor allem durch die Atmosphäre und die Welt, in der das Spektakel spielt.
    Ich bin begeisterter Fan von Francois Bourgeon und seinen fantastischen Comics, seine Alben habe ich verschlungen und nehme sie als Inspiration und auch - ja - als Vorlage. So wie hier:

    Das Vorbild:


    Dieses schöne mittelalterliche Haus habe ich versucht, etwas nachzuempfinden (C4d):


               




    In Poser mit dem genialen Script Snarlygribbly's Snow Machine gerendert:

  • Von Bourgeon hab ich auch alles gelesen und das Gebäude ist dir wirklich gut gelungen.

    Um Fotos in Zeichnungen umzuwandeln benutze ich übrigens AKVIS Sketch 20.0. Leider ist das Programm nicht ganz billig und Nachlässe gibt es auch ganz selten mal.

    Sehr, sehr gut werden kontrastreiche und hochaufgelöste Bilder in Zeichnungen umgewandelt - also ideal für Render, da man sich das Ausgangsbild entsprechend rendern kann.

  • Hallo Licke,
    vielen Dank! Ja, Akvis Sketch kenne ich, ich hatte das bis zur Version 11 auch immer geupdähitet, aber so richtig hat es mir nicht gefallen.
    Aber da es ja nun Vers. 20 gibt, werde ich mal schauen.
    Nun, die Comics von Bourgeon sind wirklich süchtig machend, ich weiß gar nicht, wie oft ich die nun schon gelesen habe..

  • Ich hatte auch die Version 11 (Vielleicht sogar noch tiefer) und dann vergessen, weil das Programm nicht das machte was ich wollte. Oder besser... ich keine Lust hatte alles richtig einzustellen. Irgendwann hatte ich gesehen das die ein Update für - ich glaube - um die 15 Euro anboten und hab versucht es runterzuladen. Der Service von AKVIS war so etwas von einmalig, dass ich allein um das zu erleben die 15 Euro gerne ausgegeben hatte. Das Programm war noch auf einem längst ausgemusterten Rechner aber da AKVIS noch meine Daten hatte, haben sie mir einfach ein völlig neues Programm zum Updatepreis überlassen und mir auch geholfen es zum laufen zu bringen. Auch haben sie mir die bessere Version überspielt, die ich als standalone einrichten konnte. Das Programm ist tatsächlich besser geworden, aber alles kann es halt doch nicht.

    Aber wie schon gesagt, wenn ich Bilder (jpeg) von mehr als 3 MB Größe rendere, ist das Ergebniss gar nicht so schlecht. Ich hab aber auch noch einige andere Umwandlungsprogramme und wenn keines das macht wie ich es mir vorstelle, lasse ich - hauptsächlich Personen - im Netz umwandeln. Da kommen oft ganz gute Ergebnisse dabei heraus.

    Zu Bourgeon: Die Cyan - Bände haben mir aber nicht mehr so gut gefallen wie die ersten beiden Serien.

  • Danke, Licke - es ist schön, mal von einerpositiven Erfahrung mit einer Softwarechmiede zu hören, ich schau mir das mal an.
    Zu Bourgeon: im "Cyann"-Zyklus ist eigentlich der erste band "Der sterbende Planet" richtig, richtig gut, für mich eines der schönsten Scheince-Fiction-Alben. Die Folgebände wurde leider in jeder Hinsicht immer flacher. Schade. Aber "Gefährten der Dämmerung" und "Reisende im Wind" gibt's ja auch noch..

  • mit kritischem Blick und emotionsloser Analyse helfen kann

    Hallo artfantasy,

    wie du selbst festgestellt hast, kann ein Comic Projekt ein beschwerlicher Weg sein. Zwar kannst du den Weg über C4D und Poserfiguren gehen, jedoch wirst du damit wohl nicht das erreichen was du dir vorstellst. Wie esha es schon angesprochen hat, wirken Figuren oder andere Elemente wie rein geklebt.

    Meine emotionslose Analyse, du wolltest sie haben: Deine Skills in C4D sind gut, jedoch hast du das Problem, dass dir wohl händisches Zeichnen schwer fällt. In Post #9 hast du aus einer Szene eine SW-Outline Zeichnung gemacht. Aus meiner Sicht wäre dies eine hervorragende Option dein Comic nach diesem Prinzip aufzubauen. Anstatt auf ein 3D-Look zu setzen, alles mit Outlines in 2D aufsetzen.
    Probleme wie eingeklebte Bildteile haben sich damit von selbst erledigt. Mit dem Erstellen von 3D-Objekten investierst du auch viel Zeit und Energie. Die könntest du gleich in Outlines stecken oder mit dem Zeichenstift dich von Vorlagen inspirieren lassen.


    Jeden Part der Outlines kannst du leicht mit fast jedem Bildbearbeitungsprogramm ausmalen, schattieren. Auf Genauigkeit kommt es hierbei nicht an. Kushanku hat dir auch Beispiele von Aaron Blaise (Post #13) gezeigt. Mit einem Zeichentablett geht die Angelegenheit noch schneller.

  • Hallo littleMonster,
    vielen Dank für die offene und freundliche Kritik und Hilfe!
    Nun, dasselbe sagtz meine liebe Frau, ich soll "wieder mal richtig" zeichnen. Eigentlich fällt mir händisches Zeichnen auch nicht so schwer, aber ich bin eben fasziniert von den fantatsichen Möglichkeiten der 3D-Welt. Und darauf will ich nicht verzichten. Aber Du hast natürlich Recht, ich kann nicht jedes Datail einer Szene sumodellieren oder mir Modelle kaufen . Ich werde erstmal weiter versuchen, beide Welten zu vermischen.