Quo vadis, cgi?

  • Ich befinde mich z.Z. an einer Raststätte irgendwo zwischen Turin und Bologna in bella Italia und sinniere über die Zukunft des CGI. Natürlich nur virtuell wegen

    Corona und weil eine echte Tankfüllung meines Trucks mir die Haare vom Kopf fressen würde. ;)

    Kurzum bin ich grade mal wieder im Daddel-Modus und habe ETS2 für mich entdeckt, weil es endlich mal wieder ein Game ohne Aliens oder Pokemons ist, das

    nicht stresst, sondern sehr entspannend ist.

    Die Game-Engine schafft locker, wozu Eevee noch lange nicht in der Lage ist: Framerates außerhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle - also Echtzeit

    pur. Bei den Standbildern erkennt man jedoch den großen Unterschied zu Eevee, Cycles und Co: Es ist nicht fotorealistisch und vom Hyperrealismus noch

    Lichtjahre entfernt.

    Spielentwickler sparen dadurch viel Zeit, die sie fürs Bug-Hunting, die Physik und das Betatesting benötigen, während Blender-Filmemacher mit der Hardware

    kämpfen und Unmengen an Kaffee während des Renderings in sich hineinkippen, um anschließend im Worstcase feststellen zu müssen, dass ein Blatt am

    Baum sich nicht so bewegte, wie der Wind es vorgab. Deshalb ist ein fehlerfreier Blender-Shortmovie auf YT auch etwas ganz Besonderes und sollte auch

    entsprechend mit einem Daumen-hoch gewürdigt werden, selbst wenn einem die Storyline persönlich nicht zusagen sollte. Also schaut euch die Filme bitte an

    und würdigt damit die Arbeit der CGI-Artisten.

    Kleiner Joke: Einen Blender-Artisten könnte man nackt in der Wüste aussetzen und er würde sagen: "Na und? Ich bin des Warten und die Hitze der Ventilatoren

    gewohnt, aber bitte gebt mir meinen Rechner." ;)

    Nun ja, das italienische Eis ist noch immer das Beste ... ich starte den Motor - das Navi zeigt in Richtung Südost - es erinnert mich an den kleinsten und

    günstigsten Truck der Welt, mit dem ich mal die "Welt" bereiste: https://piqs.de/fotos/199212.html ;)

    Und nun virtuell: