Grafikkarten Auswahl

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema, welches 5.403 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Mai 2022 um 22:45) ist von ritch.

  • Bei der Auswahl einer neuen Grafikkarte für unser Lieblingshobby steht man oft vor dem Zwiespalt zwischen Leistung und Größe des VRAM. Beides groß kann man auch haben, muß aber z.Z. recht tief in die Tasche greifen. (RTX 3090/24GB oder RTX A6000/48GB) Einen Kompromis könnte die bisher wenig beachtete RTX A4000 sein. Preislich liegt sie im Bereich einer RTX 3080 (nicht TI), hat weniger Leistung (6144 Cores zu 8704 Cores), ist auch niedriger getaktet und entspricht damit in etwa der Leistung einer RTX 3070. Die Karte besitzt dafür aber 16GB VRAM anstelle von 12GB bei der RTX3080, was unter Umständen öfter eine Begrenzung bei größeren Szeenen darstellt, als die Rechenleistung (dauert halt etwas länger). Desweiteren nimmt die RTX A4000 nur 140W unter Belastung auf im Gegensatz zu etwa 300W bei der RTX3080.

    Wem das generell zu teuer ist, der ist wohl mit einer RTX3060/12GB derzeit gut beraten.

  • Wer es nicht so eilig hat, sollte auf jeden Fall bis September warten. Dann wird sehr wahrscheinlich die neue GPU Generation von NVidia kommen, die 4000 Serie.

    Nach den Infos die bisher durchgesickert sind, wird auch der VRam der neuen Generation erhöht. Die neue 4060 Generation soll demnach vom Start weg 12 GB bekommen.

    12 GB bei den 4070 Modellen und die 4080 Generation sollen mit 16 GB VRam daher kommen. Während die 4090 weiterhin 24 GB hat, soll die 4090TI satte 48 GB erhalten. Und angeblich 600 Watt fressen. Eine Heizung bleibt bei dem Teil wohl aus 😂😂😂😂

    Was aber genauso wichtig ist, ist der stark zunehmend L2 Cache. Der bei der 4060 satte 32 MB beträgt. Zum Vergleich das aktuelle Topmodell, die 3090 hat 6MB L2 Cache. Die 4090 wird wohl 96MB bekommen.

    AMD Ryzen 7 3700X | 48 GB RAM ] RTX A4000

    DAZ3D [±] iClone 7 [+] CC7 [+] Unreal
    Animation: Cascadeur [+] Sculpting: Nomad


    Meine Website: Lakira.art [+] Instagram: Lakira.art

  • Wer es nicht so eilig hat, sollte auf jeden Fall bis September warten. Dann wird sehr wahrscheinlich die neue GPU Generation von NVidia kommen, die 4000 Serie.

    Da bin ich eher skeptisch, ob sich das auch lohnen wird, siehe: hier

    ..und 600W als unfreiwillige Zusatzheizung :/ - das ist jetzt wohl nicht DER Fortschritt, wie man sich ihn eigentlich erhofft.

    Man kann sicher immer abwarten, aber irgendwann möchte (oder muß) man auch die Teile benutzen. Es wird immer etwas "besseres" geben und man kann warten bis zum Skt.Nimmerleinstag auf noch "besseres". Die sogenannte Chipkrise wird uns - ob nun tatsächlich so in dem Ausmaß vorhanden oder z.T. vorgeschobenes Argument für die jetzige Preisgestaltung ist - noch mindestens bis 2024 begleiten, ehe sich alles wieder normalisiert. (sofern nicht neue "Katastrophen" auftauchen)

    Irgenwann muß sich auch jeder die Frage stellen: "Brauch ich das wirklich", die (je nach vorhandener Hardware) paar Prozent mehr Rechenleistung bzw. komme ich mit meinem VRAM auch so aus, wenn ich die Szene entsprechend anders gestalte. Ich hatte die RTX A4000 speziell angesprochen, weil man auch hier im Forum oft wohl die Speichergrenze eher als Manko ansieht, denn die gebotene Rechenleistung.

    Einmal editiert, zuletzt von old_det (14. Mai 2022 um 21:41)

  • Da sich bei meinem aktuell verfügbaren Budget eh nur die Option des Abwartens anbietet, hoffe ich dennoch, dass die älteren Karten weiter im Preis fallen, sobald die neuen Karten auf den Markt kommen. Denn auch ich habe sowieso mit einer MSI 3060 12GB geliebäugelt (die A-Option kannte ich nicht), und wenn die dann noch weiter "Vergangenheit" wird, kann ich mir doch vielleicht auch noch ne vernünftige CPU dazu holen oder den RAM von 32 auf 64 GB hochstecken für das gleiche Budget.

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  • weil man auch hier im Forum oft wohl die Speichergrenze eher als Manko ansieht, denn die gebotene Rechenleistung.

    Hihi, das wird vermutlich immer DAS Manko bleiben.

    Ich habe 24 GB auf der Graka und bin immer wieder an der Grenze, da man dann ja auch gern Szenen baut, die man "früher" nie machen konnte.

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

  • Hihi, das wird vermutlich immer DAS Manko bleiben.

    Ich habe 24 GB auf der Graka und bin immer wieder an der Grenze, da man dann ja auch gern Szenen baut, die man "früher" nie machen konnte.

    Das Problem wird sein, dass die Programme mit wachsen und immer neue bessere GK erfordern. Wer so realistisch wie möglich rendern will, gebraucht immer mehr Speicher....

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  • Back to the roots: Graka-Stacking, falls man diesen Turbo wirklich benötigt. Bei virtuellen Coins lässt sich der

    Sinn monitär berechnen - im cgi, insbesondere im Hobbybereich, spielt die Zeit wohl weniger eine Rolle sondern eher

    die Qualtät des Ergebnisses im Verhältnis zum Aufwand und Energieaufwand.

    Ein tolles Produkt wäre eine modulare Graka, deren Gddr erweiterbar wäre und somit mit den Anforderungen des Nutzers

    mitwächst, ohne Deponien zu füttern.

  • insbesondere im Hobbybereich, spielt die Zeit wohl weniger eine Rolle

    Naja, im Prinzip wohl richtig.

    Aber, wenn man, wie ich, bei jedem Bild, zwischen ca. 10 und 20 Proberender macht ....

    Für mich ist Zeit da wichtiger als das, was beim finalen Render passiert.

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

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  • Für mich ist Zeit da wichtiger als das, was beim finalen Render passiert.

    Das sehe ich ganz genauso - der finale Render läuft , ohne daß man dabei bleiben muß. Deshalb ist ein schneller und vor allem aussagekräftiger Proberender sehr viel wichtiger, weil man da Zeit vor der Kiste verbringen muß.

    das wird vermutlich immer DAS Manko bleiben.

    Wir müssen leider der Tatsache ins Auge schauen, daß wir nicht die Hauptkunden sind. Hier sind vorwiegend die Spieler im Fokus. Trotzdem gibt es auch andere Möglichkeiten. Octane z.B. kann bei VRAM - Speichermangel auf den Hauptspeicher zurückgreifen. Das bremst zwar auch, ist aber immer noch schneller, als ein CPU-Rendering. Ich will damit sagen, daß auch die Softwarehersteller hier etwas tun könnten.

    Aber fakt ist auch und da bin ich ebenfalls auf 3dfan seiner Seite - Wenn man seine neugewonnenen Möglichkeiten wieder anfängt auszuschöpfen, dann ist der neue große Speicher auch bald wieder zu klein. ( Das sogenannte Kellersyndrom: Hast du einen kleinen Keller ist er voll, hast Du hingegen einen großen Keller ist er auch voll...)Das Ende kann dann immer nur in der Selbstbeschränkung liegen X/

  • Das sehe ich ganz genauso - der finale Render läuft , ohne daß man dabei bleiben muß. Deshalb ist ein schneller und vor allem aussagekräftiger Proberender sehr viel wichtiger, weil man da Zeit vor der Kiste verbringen muß.

    Ich habe mal im Benchmark Thread von DAZ3d nach Werten gesucht. Leider habe ich keine RTX A 4000 gefunden.

    Vielleicht hast Du ja mal Lust und Zeit den Testrender zu machen und die Werte hier zu posten.

    Würde mich echt Interessieren wo sich die Karte einreiht.

    Daz Studio Iray - Rendering Hardware Benchmarking - Daz 3D Forums

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  • Vielleicht hast Du ja mal Lust und Zeit den Testrender zu machen und die Werte hier zu posten.

    Ich habe die Karte nicht, kann also auch nichts testrendern. (habe ich das etwa geschrieben?- Nein habe ich nicht)

    Momentan bin ich auch in Wartehaltung, tendier aber eher zur RTX 3090. (Hier kann ich aber auch nicht jedes Modell auf Grund meines Gehäuses nehmen)

    Die RTX A4000 wird vornehmlich im CAD-Bereich angewendet und von daher wird man kaum Test's inVerbindung mit DAZ/Iray finden. Lediglich die techn. Daten bekommt man und daran gemessen wird sie in etwa bei einer RTX 3070 liegen. Sie ist niedriger getaktet, hat aber eine breitere Speicheranbindung und die selbe Anzahl Recheneinheiten. Interresant ist sie wegen der 16GB RAM. Aber das muß jeder für sich entscheiden.

  • Hab was gefunden, hier kann man die RTX A4000 im Vergleich mit der RTX 3060 sehen.
    RTX A4000 Benchmark Test Results - Renderosity Magazine

    REVIEW: NVIDIA’S New RTX A4000 Professional Graphics Card - Renderosity Magazine

    Schon sehr schnell das Ding. Abe auch über 1000 € teuer. Ob einem das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
    Die 3060 mit 12 GB für 420€ , ist für mich ein gute Wahl. Bisher komme ich mit dem Speicher super hin.
    Auch ohne den Scene Opti. zu nutzen.

    Edit, habe nun doch Werte aus dem Benchmark Forum gefunden:

    Wenn man davon 2 GK in den PC verbaut, kommt man günstiger weg, als wenn man eine 3090 kauft. Dazu verbraucht sie weniger Strom und dürfte gleich schnell wie die 3090 sein ... 🤔😁🤣

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    4 Mal editiert, zuletzt von MusicaRoca (15. Mai 2022 um 12:52)

  • Wenn man davon 2 GK in den PC verbaut, kommt man günstiger weg

    Glaub ich nicht: 2x1100€@ für 2x RTX A4000 und 1x 1700-2000 für RTX 3090 (alles momentane Mondpreise). Davon abgesehen hätte ich dann trotz 2 Karten immer noch "nur" 16GB Speicher - der addiert sich ja nicht. Wenn, dann würde ich von der RTX A4000 auch nur 1 Stück einbauen - das käme dann billiger. und würde mir von der Rechenleistung her vermutl. auch reichen. Wie gesagt, beim Final-Rendering muß man ja nicht daneben sitzen bleiben, der PC macht keine Pause und ist auch in keiner Gewerkschaft. Die RTX A4000 hätte zu dem den Vorteil,daß sie keine zusätzliche Heizung ist und bei vielen auch nicht nach einem neuen Netzteil schreit.

    edit: habe gerade gesehen bei einem von deinen Links, daß es auch eine A5000 mit 42GB Speicher gibt, aber auch schon 2k€ kostet

  • Hab was gefunden, hier kann man die RTX A4000 im Vergleich mit der RTX 3060 sehen.
    RTX A4000 Benchmark Test Results - Renderosity Magazine

    Da wird die RTX A4000 wohl doch interressanter als eine 3090

  • Bei einer solchen Anschaffung muss man immer überlegen, was man eigentlich macht bzw. machen will.

    Wer oft Szenen mit vielen Figuren und komplexen Environments rendert, braucht so viel VRAM wie möglich. Wer lieber Einzelportraits oder nur 2-3 Figuren rendert, kommt mit 12 GB locker durch.

    Meine RTX 2080 Ti hat nur 11 GB, ein GB weniger als meine alte Titan X, und ich bin bei meinen Rendern damit noch nicht an die Grenzen gestoßen. Würde ich mich jetzt um eine neue Grafikkarte umsehen, würde ich auf mehr Leistung setzen bei gleichbleibendem VRAM. (Allerdings bin ich mit der 2080er sehr zufrieden, nur so am Rande angemerkt.)

    Natürlich ist es verlockend, das allerbeste und allertollste Modell haben zu wollen, aber so viel Geld hinzulegen und das Potential dann gar nicht auszunutzen hat meiner Meinung nach keinen Sinn.


    --- Kein Wind ist günstig für den, der nicht weiß, in welchen Hafen er will. --- (Seneca)

  • Bei einer solchen Anschaffung muss man immer überlegen, was man eigentlich macht bzw. machen will.

    Wer oft Szenen mit vielen Figuren und komplexen Environments rendert, braucht so viel VRAM wie möglich. Wer lieber Einzelportraits oder nur 2-3 Figuren rendert,

    Ich habe bei einigen Environments schon bei einer Figur eine Speicherauslastung von über 11GB gehabt. Zum Beispiel bei meinem letzten Render, den ich hier gepostet habe. Allerdings habe ich auf den Scene Optimizer verzichtet. Den ich sonst immer nutze.

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  • Najo, meine 3070 hat 8GB und ich bin oft am ko... weil vieles nicht geht. Mit der CPU-Rendern mag ich nicht, das dauert mir einfach zu lange. Außerdem hatte ich es anfangs als ich es mal probierte das Phänomen, das er trotzdem einfach abgestürzt ist. Mitten beim Rendern kommentarlos war DAZ geschlossen. Das Windows Error Log hatte dann offenbart, dass er trotz CPU only irgendwie Grafikspeicher mittendrin haben wollte. Das hat der Treiber mit GPU0 out of Memory quittiert und dann ist DAZ abgesemmelt. Ist superärgerlich, wenn er schon 1 oder 2 Stunden am Rendern war. Deswegen habe ich es dann nicht mehr weiter probiert. Wenn er die GPU nicht nimmt, breche ich das Rendern direkt ab und versuche das Bild irgendwie anzupassen. Ansonsten wird die Idee komplett gestrichen.

    Gefühlt ist das Speichermanagement von DAZ aber auch total Banane. Ganz am Anfang, als ich damit anfing, hatte ich oft das Problem, dass er beim Öffnen von Scenes abgestürzt ist. Natürlich kommentarlos. Auch hier halfen erst die Windows Logs wobei dieses Mal nicht richtig. Es waren mehr Anhaltspunkte. Kurzum 32GB Arbeitsspeicher waren einigen Sachen zu wenig. Also habe ich nun 64GB drin. Dadurch waren diese abstürze dann immerhin weggewesen.

    Große Sachen kann ich auch nur einmal rendern, wenn ich danach noch ein anderes Bild von einer anderen Kamera haben will. Muss ich DAZ erst beenden, dann wieder starten und die Scene laden. Anschließend auf die andere Kamera wechseln und erneut rendern. Mache ich es nicht so, gibt es, tada, Speicherprobleme. Entweder er nutzt die GPU nicht mehr, weil er meint, sie hat nicht genug Speicher. Oder aber etwas anderes stimmt nicht und er rendert trotz GPU total langsam. Oder zu guter letzt, er stürzt einfach kommentarlos ab. Ich glaube dieses kommentarlose Abstürzen ist eine Art Fetisch vom Programm :P

    Aber um es abzukürzen, für das Jahr 2022 ist das Speichermanagement von DAZ einfach unterste Schublade. Meine ollen alten Amiga Programme aus den Jahr 1998 konnten schon ein "out of memory" anzeigen, ohne abzustürzen :)

    Aktuell bin ich aber auch am Sparen für eine andere Karte. Mal gucken wie viel ich am Ende zusammen habe, wenn die neuen Karten kommen. In der aktuellen Zeit ist das Sparen auch nicht einfach... Die RTX A4000 ist nur zum Rendern sicherlich nett. Vor allem wegen der 16GB Ram. Aber ich mag zwischendurch auch noch spielen, meine 3070 ist beim 4K gaming an ihrer Grenze. Die A4000 taktet nicht so hoch, dass dürfte einiges an FPS kosten. Da ich aktuell genau am Punkt zwischen Spielbar und nicht spielbar stehe, darf ich keine FPS verlieren. Und die Karten haben beim Zocken teilweise auch Probleme und werden von Spielen nicht richtig erkannt. Es gab da mal einen netten Test für die A6000 im Internet. Am Ende sind die Karten halt nicht für spieler gemacht.

    Wenn man von allen etwas möchte, steht man irgendwie oft schlecht da :)

  • Meine RTX 2080 Ti hat nur 11 GB, ein GB weniger als meine alte Titan X, und ich bin bei meinen Rendern damit noch nicht an die Grenzen gestoßen

    Bei einer RTX2080Ti hätte ich auch keine Ambitionen die Grafikkarte zu wechseln. Meine sind allerdings schon älter und bringen inzwischen auch schon Einschränkungen mit sich. So kann ich beispielsweise kein Cycles X in Blender nutzen, weil es eine RTX-Generation voraussetzt. Der Speicher ist auch auf 8GB begrenzt. Aber es ist grundsätzlich richtig, wenn man nach Bedarf kauft und nicht das neueste oder beste haben will. Andererseits ist es so, daß bei einem Wechsel der Hardware (egal ob nun Grafikkarte oder etwas anderes) sich der Wechsel auch in der Performance entsprechend bemerkbar machen muß, sonst braucht man das nicht tun.

    Wenn man von allen etwas möchte, steht man irgendwie oft schlecht da :)

    Ja, die eierlegende Wollmilchsau gibt's halt nicht. Man muß oft Kompromisse machen zwischen den Anwendungen die man nutzt und ebend auch Prioritäten setzen.

    Einmal editiert, zuletzt von old_det (15. Mai 2022 um 19:38)

  • Es gibt eine eierlegende Wollmilchsau, allerdings ist es eine individuelle und somit nicht allgemeine Bewertung. Ich werte vom Preis-Leistungsverhältnis z.B. die rtx3060 hoch ein, da diese Graka für meine Interessen und Anwendungen die günstigste und somit beste ist.

    Wenn selbst damit bestimmte Renderauflösungen nicht mehr möglich aber erwünscht sind, trickst man halt mit spezielen Upscalern. Da Blender diesbezüglich nichts kostet, fallen die Kosten für entsprechende °Apps° auch nicht mehr ins Gewicht.

    Hinzu kommt das persönliche Interesse am cgi mit einer großen Bandbreite zwischen Fotorealismus und Kunst - Abstraktem oder Surrealem ... je nach Interesse und Spaß an der Kreativität sowie Hard- und Software als Hilfsmittel.

    So gesehen kann man auch nichts falsch machen, sonders höchstens übermotorisieren. ;)

  • Update von meiner Seite. Ich habe mir die letzten Tage, nochmal Gedanken über die RTX 3060 12 GB und die RTX A4000 gemacht.
    Da ich relativ oft Animationen rendern lasse, ist die Geschwindigkeit schon wichtig. Auch das etwas umfangreichere Szenen von der GPU bedient werden können.

    Mein letztes Video welches in geteilt habe, hat ohne Zeitbegrenzung gute 12 Minuten pro Frame gebraucht. Bei 120 Frames gebraucht das ganze satte 24 Stunden.
    Ich habe eine Zeitgrenze von 5 Minuten (300 Sekunden) eingestellt. Also anstatt 5 Frames, hat er gute 12 Frames pro Stunde geschafft. Was auf gute 10 Stunden Render Zeit kommt.

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    Die RTX A4000 soll ja 20 bis 30% schneller sein als die RTX3060. Weshalb ich mich entschieden habe, auf diese Karte umzusteigen.

    Die Karte rendert ein Frame von obige Animation in 8 Minuten und 18.82 Sekunden. Also gute 4 Minuten schneller als die RTX3060 12GB.

    Bei einer 120 Frame Animation sind das satte 8 Stunden weniger Render Zeit. Oder wenn ich die Begrenzung auf 5 Minuten lasse, wird ein Frame in besserer Qualität gerendert.

    Dazu verbraucht die Karte max. 140 Watt. Die 3060 ist mit 170 Watt gelistet. Meine alte 2070 Super sogar über 210 Watt.
    Hier die Werte vom Benchmark DAZ3D:

    System Configuration
    System/Motherboard: ASROCK B450 Steel Legend
    CPU: AMD Ryzen 7 3700x @stock
    GPU: PNY RTX A4000 @stock
    System Memory: 48GB RAM DDR4 @ stock
    OS Drive: FORCE MP600 512GB
    Asset Drive: Innovation IT 2GB
    Power Supply: 550 Watt
    Operating System: MS Windows 11 (10.0) Professinal 64-bit (Build 22000)
    Nvidia Drivers Version: Studio Treiber Version 512.59
    Daz Studio Version: 4.20.0.17 64-bit

    Benchmark Results
    Total Rendering Time: 3 minutes 14.53 seconds
    IRAY:RENDER :: 1.0 IRAY rend info : CUDA device 0 (NVIDIA RTX A4000:( 1800 iterations, 2.130s init, 190.150s render
    Iteration Rate: (1800 / 190.150 ) = 9.466 iterations per second
    Loading Time: ((0 + 180 + 14.53) - 190.150 ) = 4.38 seconds

    1 Minute 30 Sekunden schneller als die 3060 12 GB

    2 Minuten schneller als die 2070 Super

    Da ich auch fast ausschließlich mit dForce Haaren arbeite ist auch da die Zeit ein wichtiger Faktor.

    Und da ist die RTX A4000 auch viel schneller mit der Simulation fertig.

    Classic Blowout Hair:
    3060 - Simulation: gute 4 Minuten ( Keine Animation )

    4000 - Simulation: gute 2:45 Minuten ( Keine Animation )

    Wenn ich also eine Animation mit dForce Haaren erstelle, spare ich auch hier viel Zeit. Pro Frame mehr als 1 Minute. WOW.
    Also je nach Einsatz ist es schon zu überlegen welche Karte man im Rechner hat.

    Vielleicht kommt nächste Jahr eine zweite rein. Das wäre ein Traum :thumbup: :thumbup: :thumbup:

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  • Hast du jetzt die RTX A4000 im Einsatz oder sind das erstmal nur theoretische Werte?

  • Bei einer 120 Frame Animation sind das satte 8 Stunden weniger Render Zeit. Oder wenn ich die Begrenzung auf 5 Minuten lasse, wird ein Frame in besserer Qualität gerendert.

    Vielleicht schaust du dir mal dieses Tool an, da kann man auch Renderzeit bei Anmationen sparen.

    2 Mal editiert, zuletzt von old_det (18. Mai 2022 um 10:31)