Beiträge von interozitor

    Hansum, das sollte auch nicht witzig sein. Eher sarkastisch. Was ein Unterschied ist.


    Ich dachte, dass meine Wortwahl das klargemacht hätte. Tut mir leid, falls das so nicht rübergekommen ist.


    »The Day After«, »Colossos« etc. sind nett gemeinte filmische Warn-Versuche. Mehr nicht.


    Denn jeder politisch verantwortlichen Person, die aktiv über Krieg und Frieden beschließen kann, sind die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf uns Untertanen egal. Glaubt hier irgendjemand wirklich, dass Putin, Trump, Macron, Xi Jinping, Kim Jong-un und all die anderen üblichen Atommacht-Verdächtigen diese Filme nicht auch gesehen hätten? Die da oben interessiert das Leid, das sie verursachen, doch einen Sch...ß.


    Ebenso wenig, wie es diese KI-»Sillys« im Silicon Valley juckt, was passieren könnte (oder besser: Garantiert wird), wenn sie die Büchse der Pandora noch weiter aufmachen, als sie eh schon offen steht. Gier frisst Hirn. Und die Moral gleich mit.

    Aber ich denke, dass es auch zwischen den Galaxien noch Licht gibt, denn die Dinger leuchten ja schliesslich, sonst könnten wir sie mit optischen Instrumenten gar nicht entdecken.

    Sterne leuchten auch. Aber wenn es aus 2 LJ Entfernung von einem Stern wie unserer Sonne de facto zappenduster ist, wird es auf halben Wege zwischen der Milchstraße und Andromeda (rund 1,7 Millionen [ ! ] LJ) erst recht stockfinster sein.

    Licht wird auch dort vorhanden sein, aber das wohl eher in ebenso homöopathischen Dosen wie Atome (rd. 1 Atom pro Kubikmeter).

    Dazu muss man kein Astrophysiker sein. Hier reicht schon ein Blick auf die Lichtabnahmeeigenschaften bei einem klassischen Licht in einem ganz normalen 3D-Programm.

    Ich komme nachts draußen (im freien Feld) auch noch bei Sternenlicht zurecht, ohne gegen Hecken ind Zäune zu laufen

    Das ist richtig. Aber das, was die KI ausgespuckt hat, ist ja auch nur ein Pi-mal-Daumen-Wert.


    Wahrscheinlich ist es im Zentrum der Milchstraße, wo die Sterne viel dichter beieinander stehen, im freien interstellaren Weltraum ein wenig heller als hier. Im Gegensatz dazu durfte es in Regionen mit wenig Sternen noch dunkler sein. Ganz zu schweigen vom leeren Raum zwischen den Galaxien. Da gehen nun wirklich buchstäblich die Lichter aus. Und zwar alle.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die strahlende Beleuchtung, die uns in utopischen Filmen präsentiert wird, tatsächlich nur genau das ist: utopisch. Aber es sieht eben fetziger aus. :)

    Dieser Gedankenaustausch hier ...

    RE: F.G.S. Excalibur


    ... hat den Nerd in mir geweckt. 

    Schon vor längerer Zeit habe ich mich gefragt, wie ich die Tageslicht-Helligkeit auf verschiedenen Planeten wohl empfinden würde.

    Also habe ich vor Wochen mal die KI gefragt. 

    Die Angaben sind natürlich vage und subjektiv gefärbt. Wir Menschen sind ja keine neutralen Fotoapparate. Ein Zimmer, das nachts von einer einsamen Glühbirne ausgeleuchtet wird, empfinden wir daher womöglich dennoch als einigermaßen hell, obwohl dieses Gefunzel, objektiv gemessen, in keinem Verhältnis zu einem hellen Sonnensommermittag steht. In diesem Moment fehlt uns der direkte Vergleich.

    Aber die Tendenz dürfte stimmen. Und manche Ergebnisse haben mich wirklich überrascht.

    Gestern habe ich mich dann auch noch nach der Helligkeit erkundigt, die uns auf halbem Wege zu unserem Nachbarstern Alpha Centauri erwarten würde. Also da, wo bei »Star Trek« & Co. schnittige Raumschiffe, prächtig und gut von der Seite ausgeleuchtet, durch das Universum heizen. Diesen Teil habe ich unten angehängt.

    Hier also der originale KI-Sprech ....


    Vergleich der ungefähren Helligkeit auf den Planeten­oberflächen

    (Erde = 1 ≈ 100 000 Lux bei wolkenlosem Sommer­mittag)


    Planet / „Oberfläche“*

    Relative Helligkeit

    Lux‐Wert

    Eindruck für ein irdisches Auge

    Merkur (keine Atmosphäre)

    ≈ 6,7

    ≈ 670 000 Lux

    Greller als jede Stelle auf der Erde; blendend

    Venus (unter dichten Wolken)**

    ≈ 0,05

    ≈ 5 000 Lux

    Etwa wie ein sehr heller bewölkter Tag oder gut beleuchtetes Büro

    Mars (mittags, klarer Himmel)

    ≈ 0,34

    ≈ 34 000 Lux

    Vergleichbar mit spätem Sommer­nachmittag auf der Erde

    Jupiter (Wolken­obergrenze bei ≈ 1 bar)

    ≈ 0,037

    ≈ 3 700 Lux

    Helle Wohnraum­beleuchtung

    Saturn (Wolken­obergrenze)

    ≈ 0,011

    ≈ 1 100 Lux

    Gedimmter Flur

    Uranus (Wolken­obergrenze)

    ≈ 0,0027

    ≈ 270 Lux

    Dämmeriger Raum

    Neptun (Wolken­obergrenze)

    ≈ 0,0011

    ≈ 110 Lux

    Wohn­zimmer­stimmung am Abend

    • Gas­riesen besitzen keine feste Oberfläche; der Wert bezieht sich üblicherweise auf die Wolken­obergrenze bzw. die Schicht mit rund 1 bar Atmosphären­druck, damit man etwas „erdähnliches“ vergleichen kann.


    • ** Auf Venus trifft zwar fast doppelt so viel Sonnen­energie wie auf die Erde – doch nur etwa 2–3 % dringen durch die dichte Schwefel­wolken­schicht bis zum Boden. Die Oberfläche liegt daher im orangeroten Halbdunkel mit ~0,05 × Erden­mittags­helligkeit.


    Wie die Zahlen entstanden sind

    1. Abstand zur Sonne: Grundhelligkeit 1 / (Abstand in AU)².
    2. Atmosphärische Abschwächung:

    • Keine Atmosphäre (Merkur) → keine Abschwächung.
    • Dünne Atmosphäre (Mars) → ~20 % Verlust durch Streuung und Staub.
    • Dichte Wolken (Venus) → nur ~2–3 % gelangt nach unten.
    • Gasriesen: Werte an der „1-bar-Ebene“ ohne großen zusätzlichen Verlust.

    Normierung: 100 000 Lux relative Helligkeit = 1.


    3. Die Angaben schwanken natürlich örtlich (Breitengrad), zeitlich (Jahreszeiten, Tageszeit) und wetterbedingt (Marsstaubstürme, Venus‐Wolken­dicke). Sie liefern aber einen guten ersten Eindruck davon, wie hell oder dunkel es auf unseren planetaren Nachbarn wirkt.


    Und hier noch die KI-Auskunft zur »Helligkeit« im interstellaren Weltraum ...

    Man kann das gut mit dem Abstandsgesetz für Licht berechnen: Die Beleuchtungsstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab.

    Wenn wir definieren:

    • Erde (1 AE) = 100.000 Lux = Wert 1

    dann gilt:

    \text{relative Helligkeit} = \frac{1}{r^2}

    wobei r der Abstand in Astronomischen Einheiten (AE) ist.


    1. Im Bereich der Oortschen Wolke

    Die Oortsche Wolke beginnt ungefähr bei 2.000 AE und reicht bis etwa 100.000 AE.


    Abstand

    Relative Helligkeit

    Lux

    2.000 AE

    1/4.000.000 = 2,5 × 10⁻⁷

    0,025 Lux

    10.000 AE

    1/100.000.000 = 1 × 10⁻⁸

    0,001 Lux

    50.000 AE

    4 × 10⁻¹⁰

    0,00004 Lux

    100.000 AE

    1 × 10⁻¹⁰

    0,00001 Lux


    2. In zwei Lichtjahren Entfernung


    Ein Lichtjahr entspricht rund 63.241 AE.

    2 Lichtjahre sind also etwa 126.500 AE.

    Damit ergibt sich:

    \frac{1}{126.500^2}

    \approx 6,25 \times 10^{-11}

    Also:

    • relative Helligkeit: 0,0000000000625
    • Lux: etwa 0,000006 Lux

    Das entspricht rund 16 Milliarden Mal weniger Licht als auf der Erde an einem sonnigen Mittag.


    Anschauliche Vergleiche


    Situation

    Lux

    Sonniger Sommertag

    100.000

    Bewölkter Tag

    1.000–10.000

    Heller Büroraum

    300–500

    Wohnzimmer am Abend

    30–100

    Straßenbeleuchtung

    5–20

    Vollmond

    etwa 0,2–0,3

    Halbmond

    etwa 0,03

    Oortsche Wolke (Beginn)

    etwa 0,025

    Oortsche Wolke (10.000 AE)

    etwa 0,001

    Sternenlicht ohne Mond

    ca. 0,0001

    Oortsche Wolke (50.000 AE)

    0,00004

    2 Lichtjahre

    0,000006


    Besonders anschaulich:

    • Am inneren Rand der Oortschen Wolke (2.000 AE) wäre die Sonne ungefähr so hell wie eine Landschaft im Licht eines Halbmondes.
    • Weiter außen in der Oortschen Wolke wäre die Sonne bereits schwächer als der Nachthimmel unter Sternenlicht.
    • In 2 Lichtjahren Entfernung wäre die Sonne zwar noch der hellste Stern am Himmel, ihre Beleuchtung wäre aber etwa 15- bis 20-mal schwächer als das ohnehin sehr schwache Sternenlicht einer mondlosen Nacht. Man könnte damit praktisch keine Landschaft mehr erkennen; die Umgebung erschiene nahezu vollständig dunkel.

    Ein interessanter Nebeneffekt: Aus einer Entfernung von 2 Lichtjahren sähe die Sonne am Himmel nicht mehr wie eine Scheibe aus, sondern nur noch wie ein extrem heller Stern – ähnlich wie wir heute Sirius sehen, allerdings etwas heller. Sie würde den Himmel nicht mehr erhellen, sondern lediglich als punktförmige Lichtquelle erscheinen.


    Fazit: Ihr wollt realistisches Bild aus den Regionen des interstallaren Raumes rendern? Spart euch die Mühe: Ein schwarz gefülltes Rechteck mit ein paar kleinen Stern-Pünktchen reicht völlig ;)

    Das stimmt natürlich auch wieder.


    Aber wenn man beckmesserisch rangeht, müssten diese ganzen Star-Trek-Sequenzen, deren Handlungsort im interstellaren Weltraum liegt, eigentlich komplett im Dunkeln spielen. Die Entfernung zwischen den einzelnen Sternen ist derart gigantisch, dass in dieser Leere praktisch kein bisschen Licht mehr ij diesen Regionen ankommt. Aber das sähe natürlich längst nicht so dramatisch aus. :)

    Das sieht doch sehr gut aus.

    Manche stören sich vielleicht an der starren Verteilung der Fensterlichter. Aber das ist eben dein Markenzeichen.


    Dass es im Weltraum kein Streulicht gibt, stimmt nicht. Wenn ein reflektierender (Himmels-)Körper in der relativen Nähe ist, werden auch abgeschattete Bereiche fast erdgleich ausgeleuchtet. Schau mal ...

    https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_1.jpg

    Wieder so ein Streifen, bei dem einem die Spucke wegbleibt.

    Der Plot an sich ist natürlich unkreativ bis zum Erbrechen. Diese Horrorversatzstücke kennt man seit Jahrzehnten.

    Aber die Art, wie es umgesetzt ist – wow!

    Und die Mimik der Hauptdarstellerin wirkt sogar plausibel. Die des Fischmenschen nicht so wirklich. Aber vielleicht gucken Fischmenschen generell etwas ausdruckslos. Ich weiß es nicht; ich kenne nicht so viele Exemplare.

    Fazit: Dagegen wirkt Camerons Avatar wie die Realverfilmung von Micky Maus.

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    Ich müsste lügen, würde ich sagen, dass mir den Name Randy Hansen vorher etwas gesagt hätte.


    Man kann ja nicht alle kennen ;)


    Klingt fast wie der Altmeister persönlich. Und mit den Zähnen spielen kann er auch. :)

    Macht er nur Cover oder auch Eigenständiges?

    Interessantes Konzept. Obwohl ich nicht weiß, ob ich mich das wohlfühlen würde.

    Danke für den Film über das schaltbare Glas. Was es nicht alles gibt ...

    Eine Stunde Lebenszeit für diesen Film zu opfern erscheint mir unausgewogen. Sorry.


    Zudem reichen Verschwörungstheorien wie »Blender funktioniert nicht mehr« schon völlig aus.

    Jetzt fehlt nur noch die AOL-Stimme: „Sie haben Post!“


    Ja, damals hat man sich über E-Mails tatsächlich noch unbändig GEFREUT!

    es ging mir um die verlinkte Geschichte, die sich anscheinend keiner angehört hat, oder doch???


    Und schliesslich wäre es für mich von Interessse, ob Ihr Euch häufiger mal solche Geschichten anhört und was Ihr so allgemein davon haltet.

    Für andere kann ich nicht sprechen. Ich habe sie tatsächlich nicht angehört: Eine Stunde für solche Yellow-Press-Geschichten – da setze ich zu viel kostbarer Lebenszeit aufs Spiel.

    Wenn ich Info-Beiträge auf YT sehe, stelle ich die Wiedergabegeschwindigkeit meist auf 2x. Was mich an diesen Videos stört: Das sind zu zu 99 % Podcast-Monologe oder vertonte Powerpoints, die mit relativ willkürlichen Bildern oder Filmclips illustriert werden.

    ritch, das mag für ein finanzielles oder materielles Erbe gelten. Das kannst du ausschlagen, klar.


    Was du nie und nimmer ausschlagen kannst: deinen rechtlichen Status als Hinterbliebener.


    Wenn du – so, wie es bei mir war – von einem Tag zum anderen das Problem lösen musst, wie es weitergehen soll mit deiner von heut' auf morgen alleinstehenden und zugleich hackendementen Mutter, die, auf sich allein gestellt, einsam in einem Einfamilienhaus lebt und sich selbst überhaupt nicht mehr im Geringsten selbst versorgen kann – dann kommst du aus dieser rechtlichen Bredouille nicht raus. Deine Mutter kannst du nicht »ausschlagen«. Du bist bestandspflichtig, sofern du der einzig verbliebene Hinterbliebene bist. Punkt.


    Sprich: Kümmerst du dich nicht darum und hinterlässt deinen hilflosen Elternteil seinem Schicksal, machst du dich strafbar. Dir bleibt nichts anderes übrig, als alles andere stehen und liegen zu lassen und dich nur noch darum zu kümmern. (Mal davon abgesehen, dass sowas für das Gros der Menschen auch eine moralische und familiäre Selbstverständlichkeit ist.)


    Solche Eventualitäten sollte man mit zunehmendem Alter vorher besprechen und testamentarisch regeln. Die meisten tun es aber nicht und bürden ihren Nachkommen damit eine enorme Belastung auf.

    »[…] Aber ich weis gar nicht, ob man das im Testament regeln kann. […]«


    Du kannst alles im Testament regeln. Um nicht zu sagen: Du SOLLTEST alles im Testament regeln.


    Was wiederum voraussetzt: Du SOLLTEST dich um dieses Thema kümmern. So unangenehm es anfangs auch sein mag, sich mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen.


    Meine Frau ist Ergotherapeutin und betreut größtenteils betagte Menschen. Sie ist immer wieder negativ überrascht, wie verstockt, ja gerade zu panisch sogar 90-Jährige das Thema Sterben ausklammern und sich vor den Konsequenzen drücken. So nach dem Motto: »Mich betrifft das nicht. Ich bin unsterblich.«.


    Wirklich?


    Mein Vater dachte genauso. Und als er dann vor fast vier Jahren tatsächlich mit 92 Jahren gestorben ist, musste ich mich als einziger Hinterbliebener von heute auf morgen mit allem auseinandersetzen, was es zu regeln gab. Das war ein knallharter, aufreibender und belastender Crashkurs. Der hat mich meine wirtschaftliche Existenz gekostet. Denn kaum eine oder kaum einer ahnt, zu was man als gesetzlicher Erbe so alles verpflichtet ist – rechtlich und finanziell. Da fällt man aus allen Wolken.


    Deshalb: Kümmert euch drum. Setzt ein Testament auf. Hinterlasst schriftlich klare Anweisungen, wie ihr euch eure Beisetzung vorstellt.


    Dazu gehört unbedingt, euren Hinterbliebenen entweder so viel Bares zu hinterlassen, dass die Bestattungskosten gedeckt sind. Oder schließt alternativ eine Sterbegeldversicherung ab. Schließlich beteiligt sich Vater Staat an den Kosten für eure Bestattung mit exakt 0 Cent. In Worten: null. (Es sei denn, ihr seid verbeamtet.)


    Ich hoffe, dass ich nicht allzu schulmeisterlich rüberkomme. Aber ich selbst habe meine Eltern wegen ihrer Untätigkeit in dieser Hinsicht manchmal verflucht – zumindest, wenn es um diese (unerledigten) letzen Dinge ging.