Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 8.140 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. Juli 2018 um 09:09) ist von Agura-Nata.

  • Wenn man sich dieses Fraktal ansieht - sieht es ganz einfach aus. Beim Versuch daraus einen 3d Druck zu mnachen stürtzte das programm regelmäßig ab. Als ich mir dann diesen Schnitt - Bild 2 - ansah wurde es mir klar - dias Fraktal ist nicht nur außen - sondern auch innerhald´b des Objekts. Kein Wunder dass mein PC abschmiert wenn er diese Menge an Vertices verarbeiten will. Mal sehen wie ich das problem löse - vielleicht den langen Weg in 1200 Schnitten jeweils die inneren Teile wegnehmen.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

  • Das Bild als Raummodell. Halt ein dreidimensionales Fraktal. Und als nächster Schritt - das Fraktal als Objekt im Virtuellen Raum.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

    • Offizieller Beitrag

    Schönes Fraktal!

    Mal sehen wie ich das problem löse

    Du musst modellieren lernen, passend für den 3D-Druck, ohne Löcher, ohne non-manifolds, mit Verbindungen, die auch halten.

    LG

    Kushanku

  • Das ist nicht das Problem - ich möchte mathematische Fraktale in 3D umsetzen. Warum soll ich mir das leicht machen? :D

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

  • Werd ich mal ausprobieren. Es ist von aussen eben nicht zu sehen - mathematisch setzen sich die Fraktale auch innerhalb des Objektes fort. Mal sehen wie diese Programme das lösen. Sie dann in C4D weiter zu bearbeiten ist einfach - nur zum 3D drucken müssen sie in Tris umgewandelt werden und wenn es dann 30 Mio Tris sind bekommt das Druckprogramm Probleme. X(

    Der Menger Schwamm sieht z.B. einfach aus:

    Wenn man ihn anschneidet offenbart sich der komplexe Inhalt:

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

    Einmal editiert, zuletzt von lichtfaenger (26. Februar 2018 um 18:48)

  • lichtfaenger

    Für sowas, wie es dir vorschwebt, müsstest du bei den Fraktalen auf jeden Fall die Iterationen drastisch begrenzen. Was aber auch nicht allzu tragisch sein sollte, da du für den 3D-Druck ja ohnehin nur eine bestimmte Menge an 'Mikrodetails' brauchst, bzw. generell abbilden kannst.

  • Ich finde nur keine Möglichkeit ne gute Oberflächengenauigkeit zu erzeugen - aber in dem Raum unter der Oberfläche die Auflösung zu reduzieren.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

  • Das mit den runden Bobbeln sieht wunderschön aus, wie auf einem Bild von Tim White. :thumbup:

    Hast Du schon mal versucht, das Ding in ZBrush in Dynamesh umzuwandeln? dann müsste alles gelöscht werden, was innen ist. Manchmal funktioniert es. Ich hab auf die Art auch schon ein verknödeltes fraktal in low poly umgewandelt.

  • Du kannst die Vollversion einem Monat testen, glaub ich. Es müsste für deine Zwecke ganz gut passen, es kann sehr hohe polyzahlen bis mindestends 18 mio glaub ich. Ausserdem ist es sehr für den 3D Druckexport optimiert, wie ich festgestellt habe. Im Dynamesh Modus löst das Program das Mesh nach den Oberflächen und der gewünschten Auflösung völlig neu auf.

  • lichtfaenger

    Hat deine C4D-Version nicht sowas wie 'nen 'Remesher' oder Polygon-Reduktions-Werkzeuge an Board?

    Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir bspw. beim Menger-Schwamm darum, die im Screenshot erkennbaren Polygon-Unterteilungen bei den 'Röhren' im Innenraum zu vereinfachen, so dass bspw. so ein 'Verbindungssteg' letztendlich tatsächlich nur die 4 Seiten-Polys hat, oder? Das sollte eigentlich durch simple Polygonreduktion ganz gut in den Griff zu kriegen sein. Vielleicht 'frickelig', aber imho durchaus möglich.

    Nutze selbst ja nur die uuuralt-C4D CE+6, aber dafür hab' ich sogar 'n Plugin (SimpleMakerFree). Bei neueren Versionen ist sowas womöglich auch von Hause aus mit eingebaut oder es gibt ggf. entsprechende Plugins.

  • Ne - ich glaub Maxem du verstehsts nicht. Ich will innen garnix haben - die Röhren entstehen bei der Berechnung - ich möchte aber aussen die volle Qualität innen aber nix. Wenn ich die Polys reduziere gehen die Feinheiten - z.B. die Abschrägung um die Öffnungen - verloren. Und je nach Fraktal gibt´s innen sehr komplexe Strukturen, die man aber als 2D Druck garnicht sieht. Ich bin früher garnicht auf die Ide gekommen nen Schnitt durchs Innere zu machen um zu sehen wies darin aussieht - warum auch. Nur als ichs drucken wollte und mir die Programme immer abschmierten - ging die Sucherei nach dem WARUM los.,

    Susann ich werds mal probieren.

    Grüße aus Bottrop
    Paul

    Mit gebremsten Schaum kann man keine schillernden Seifenblasen steigenlassen. Jim Brutto

    Einmal editiert, zuletzt von lichtfaenger (27. Februar 2018 um 01:17)

  • Doch, ich glaub' schon, dass ich das richtig verstehe. =)

    Die Röhren im Inneren sind ja die 'Fortsetzungen' der kleinen Löcher an den Außenseiten. Würdest du diese komplett entfernen, hättest du kein in-sich-geschlossenes Mesh mehr, da die kleinen Löcher dann auch echte Löcher in der Meshstruktur wären. So rein vom Grundprinzip her. Afaik nicht unbedingt für 3D-Druck geeignet.

    Du könntest jetzt bspw. entweder die letzte Iteration, die eben diese kleinen Löcher und 'Röhren' schafft, komplett unterbinden. Damit würden allerdings auch deren Strukturen auf der Oberfläche flöten gehen.

    Oder aber du selektierst alle äußeren Flächen, die du behalten willst, invertierst die Selektion und entfernst den 'Rest'. Auf diese Weise bekommst du das ganze 'Innenleben' schon zuverlässig weg. musst jedoch schauen, dass du die Löcher in der Meshstruktur anschließend irgendwie 'flickst'. Ginge zur Not durch händisches Polygone-erzeugen auch reeelativ gut, da es ja tatsächlich jeweils nur einzelne Quads wären .. ist aber schon auch eine Meeenge Aufwand. Keine Ahnung, ob man das in deiner C4D-Version vielleicht auch 'automatisieren' könnte .. (in Blender ginge das)

  • toll. Du machst das mit C4D?

    Schade, ich hätte sowas gerne als DAZ-Obj mit UV-Map & Textur.

    Wenn möglich zum Selber-Machen.

    Nachdem es Fractint ja leider nicht mehr gibt, suche ich schon lange einen äquivaltenten Fraktalgenerator.

    Bisher leider erfolglos.

    Keiner ist so gut wie dieses alte DOS-Programm.

    Computer sind hinterhältig und gemein