Was DAZStudio-User WIRKLICH brauchen ...

Es gibt 45 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von maXem.

  • Das heißt also, daß Du am Bildinhalt selbst keine Kritik zu läßt

    Nöö, heißt es nicht.

    Kann natürlich geäußert und von den Usern diskutiert werden.

    "Geschmäckle" führen aber eher nicht zu Änderungen am Bild.

    Braucht man doch nicht immer wieder her zu leiern: Die Geschmäcker sind verschieden und darüber braucht man nicht zu diskutieren.

  • Kann natürlich geäußert und von den Usern diskutiert werden.

    "Geschmäckle" führen aber eher nicht zu Änderungen am Bild.

    Ein Bild besteht doch nicht ausschließlich aus seiner technischen Umsetzung. In erster Linie geht es doch um den Inhalt. Je besser eine Umsetzung ist, um so besser kann der Inhalt zum Betrachter transportiert werden. Wenn ich über den Inhalt nicht diskutieren darf und Du der Meinung bist, daß das alles nur eine Geschmacksfrage ist, dann ist das in etwa das Selbe, als wenn wir über die tolle Plastik- Verpackung diskutieren, das Gammelfleisch als Inhalt aber uninterressant ist. Deine Ansicht dazu kann ich beim besten Willen nicht teilen.

  • Naja, bei Gewaltdarstellung und Erotik kann man leicht die Grenzen des guten Geschmacks und auch die des Rechts überschreiten. Daher würde ich da schon was sagen, wenn ich das Gefühl habe, dass Gewalt verherrlicht wird oder die Modelle des Erotikkünstlers trotz des Beisatzes "Alle über 18!" aussehen, als wären sie gerade 12. Da macht man nämlich keine Witze mit.


    Bei was ich dir Recht gebe, sind Themen, wo der Inhalt wirklich an der Künstlerinterpretation hängt. Beispielsweise, aber nicht beschränkt auf Charakterbilder zu Figuren aus Literatur oder Film (Frodo ohne Froschaugen, Gandalf mit Schleifchen im Bart oder Harry Potter mit Rosa-Herzchen-Pyjama? Warum nicht?), oder dem Thema des Bildes (Landschaft mit oder ohne Kuh? Stillleben-Wimmelbild?), oder eben anderen inhaltlichen Ebenen, wenn es nun mal das Thema des Bildes ist. Eine Nachfrage sei gestattet ("Warum krallt sich denn eine panisch dreinblickende Eule an den Hut von deinem Gandalf? Oh, das ist Dumbledore... sorry..."), doch wenn Gandalf in der Interpretation des Künstlers eben andere Attribute hat als bei Tolkien, warum nicht?

  • lieber mir was sagen und ich mach aus irgendwelchen Gründen nix (mein Fehler), als nix sagen. Wie soll ich sonst lernen?

    Kritik ist nicht unbedingt die beste Art zu lernen - dafür gibt es geeignetere Mittel: Literatur, Kurse, Tutorials, Foren, YouTube usw, usw. Wenn man auf (mehr oder weniger) fundierte Kritiken wartet um sich weiter zu entwickeln, dann ist man auf einem sehr uneffektiven und wahrscheinlich hölzernen Weg.

    Kritiken sind höchstens die Bewertung des bisher erreichten aber keine Lektionen.

  • Ein Bild besteht doch nicht ausschließlich aus seiner technischen Umsetzung. In erster Linie geht es doch um den Inhalt. Je besser eine Umsetzung ist, um so besser kann der Inhalt zum Betrachter transportiert werden. Wenn ich über den Inhalt nicht diskutieren darf und Du der Meinung bist, daß das alles nur eine Geschmacksfrage ist, dann ist das in etwa das Selbe, als wenn wir über die tolle Plastik- Verpackung diskutieren, das Gammelfleisch als Inhalt aber uninterressant ist. Deine Ansicht dazu kann ich beim besten Willen nicht teilen.

    Inhaltliche Kritik ist der schnellste Weg in die Hölle :D

  • dass Gewalt verherrlicht wird oder die Modelle des Erotikkünstlers trotz des Beisatzes "Alle über 18!" aussehen, als wären sie gerade 12. Da macht man nämlich keine Witze mit.

    Das ist korrekt und hat auch nichts mehr mit Geschmack zu tun. Es ist eine Frage der Verantwortung. Ich finde es auch immer recht lustig, wenn hier Bilder mit "ab18" oder "nudity" in der Überschrift betitelt werden - glaubt man tatsächlich, daß das einen 12 oder 13 Jährigen abhält sich das betreffende Bild anzuschauen? (Ich glaube sogar, daß das eher dazu ermuntert... sogenannte verbotene Früchte schmecken ja bekanntlich am besten)

    Inhaltliche Kritik ist der schnellste Weg in die Hölle :D

    Wenn das so wäre, säßen 100% aller Filmemacher dort.

  • Ich finde es auch immer recht lustig, wenn hier Bilder mit "ab18" oder "nudity" in der Überschrift betitelt werden - glaubt man tatsächlich, daß das einen 12 oder 13 Jährigen abhält sich das betreffende Bild anzuschauen?

    Ich sehe das eher als Hinweis an jene, die so etwas eben nicht sehen wollen - oder können (nsfw!).

    Wenn das so wäre, säßen 100% aller Filmemacher dort.

    Wer sagt, dass dem nicht so ist?

    Aber im Ernst - wir reden hier ja über den Hobbybereich, da gelten andere Maßstäbe. ;)

  • Zitat

    Ich finde es auch immer recht lustig, wenn hier Bilder mit "ab18" oder "nudity" in der Überschrift betitelt werden - glaubt man tatsächlich, daß das einen 12 oder 13 Jährigen abhält sich das betreffende Bild anzuschauen

    Das ist nicht deshalb , sondern soll schon im Vorfeld informieren was einem erwartet , wenn man draufdrückt. Wenn du nackig nicht magst dann kannst du es glaich mal lassen , denn du wurdest ja gewarnt.

    Zitat

    "Geschmäckle" führen aber eher nicht zu Änderungen am Bild.


    Genau denn die eigenen subjektive Geschmacks und Moralvorstellung haben nichts in einer konstruktiven Kritik zu suchen. Wenn es nicht von der Thematik gefällt kann man daran auch nichts mehr verbessern

  • Ich habe früher sehr viel fotografiert und mich auch in den entsprechenden Foren herumgetrieben. Da ich fast ausschließlich Akt fotografiert habe, habe ich in Diskussionen rund um das Foto auch nur zu Akten Stellung genommen. Ich bin der Meinung, dass man nur zu den Dingen etwas schreiben sollte, von denen man auch eine gewisse Ahnung hat. Wenn ich da reihenweise Blümchenbilder dokumentiert hätte, wärs sicher peinlich geworden - schlichtweg weil ich von dem Metier keine Ahnung habe.


    Bei der hier geführten Diskussion, die übrigens sehr lesenswert ist, stößt mir eine Sache aber etwas unangenehm auf. Ich habe in der Vergangenheit sehr viel Content für virtuelle Welten erstellt und war damit auch mehr oder minder erfolgreich damit. Diejenigen, die selbst Content erstellen wissen auch sehr gut, wieviel Zeit und Arbeit dabei draufgeht. Diese Zeit muss man haben, allein um sein soziales Umfeld nicht zu vernachlässigen. Irgendwann war ich es dann leid, halbe Nächte vor der PC-Kiste zu verbringen, zumal es mich immer mehr gestört hat, nichts reales nach der Arbeit in der Hand zu halten. Hinzu kamen auch steigende berufliche Anforderungen, nebst dem schon angesprochenen sozialen Umfeld.


    Sicher geht es einigen anderen Menschen auch so, sie haben aber weiterhin Spaß am gestalten, diesmal auf einer etwas "kleineren" Spur, mit Hilfe von gekauftem Content. Das ist sicher nicht so anspruchsvoll wie selbstgemachter Content aber ich würde mich nie dazu hinreißen lassen, von kleinen Möchtegern-Künstlern o.ä. zu reden. Die dort unten im unkreativen Tal und wir hier oben im Künstler-Olymp. Lasst jedem seine kleine eigene kreative Insel. Teilweise empfand ich gewisse Sprüche herablassend und teilweise auch etwas arrogant. Wenn jemand von Euch auf Zeit keine Rücksicht nehmen muss und sich auf einem höheren Niveau verwirklichen kann, den möchte ich beglückwünschen zu seiner Situation und ich gönne dem/diejenigen das auch von Herzen.

  • Ich glaube, hier werden wieder mehrere Dinge vermischt.

    Kritik am Inhalt ist in manchen Fällen nötig, vor allem für uns Mods, wenn wirklich Grenzen (manchmal sogar gesetzlich vorgegebene Grenzen) überschritten werden. Solange das nicht der Fall ist, sollte der eigene Geschmack zurückstehen. Kritik sollte sich dann auf technische Aspekte beschränken.


    Ich denke, das ist eigentlich gar nicht so schwer. Nehmen wir als Beispiel das Thema Horror. Das ist so gar nicht meins. Aber wenn ein Render zu diesem Thema gut gemacht ist, kann ich das durchaus erkennen und anerkennen und dem Ersteller dafür ein Kompliment aussprechen. Dagegen kann ein Render mit Kätzchen, der meinem Geschmack als Katzenfan eigentlich entgegenkommt, große Mängel in der technischen Ausführung, Lichtsetzung und Bildkomposition haben, und das kann ich natürlich ebenfalls erkennen und (falls gewünscht) auch entsprechend kommentieren. Mein persönlicher Geschmack hat nichts mit der Umsetzung und Ausführung der Render zu tun. Würde ich dem Ersteller des Horrorbildes schreiben, er möge bitte einen anderen Bildinhalt wählen, wäre das völlig sinnlos. Dem Ersteller des Katzenbildes könnte ich aber vielleicht ein paar Tipps geben, wie man das Bild besser machen könnte.

  • Mir persönlich ist es völlig wurscht, ob der Zwölfjährige sich meine Nacktbilder angucken will. Es ist meine Verantwortung, auf der geschmackvollen Seite zu bleiben. Das tue ich oder veröffentliche auf Seiten, die nicht für so junges Publikum zugänglich sind, und ansonsten bin ich der Ansicht, dass die (omg, ich sag es schon) "Jugend von heute" sowieso mit Nippeln und Nacktheit groß wird. Ist ja nicht mehr so, als hielten Mütter ihren Kindern die Augen zu, wenn eine Oben-ohne-Werbung irgendwo klebt... wird ihnen also nicht mehr groß schaden, eine nackte Brust zu sehen. Das ist allerdings meine persönliche Meinung und der Grund, warum ich NSFW-Tags auch mehr für die zartbesaiteten Pflänzchen (oder situativ eingeschränkten Betrachter) hinzufüge.


    Ich glaube, mit der inhaltlichen Kritik reden wir aneinander vorbei hier.

    Es gibt die Fraktion, die "Inhalt" als die Gesamtheit des Dargestellten versteht, also das Bildmotiv. Das ist wirklich dem Künstler überlassen (solange nicht gesetzwidrig); da kann man nicht groß dran rummäkeln - wenn jemand nun mal gerne den 3287. halbnackten Dunkelelfen rendert, bitte. Seine Sache. Wenn's mir nicht gefällt, muss ich es nicht angucken.

    Dann gibt es die Fraktion, die den Ihnalt als die Bedeutung des Bildes versteht. Das ist kritisierbar, wenn auch mit Vorsicht. Hier haben wir das "ich darf doch die Aussage des Bildes infrage stellen!" Ja. Das kann auch eine fruchtbare Diskussion geben.

    Und dann gibt es die Fraktion, die die Darstellung des Inhalts kritisiert. Das kann in den technischen Bereich reingehen und damit kritisierbar sein, das kann eine Stil- und damit Geschmacksfrage sein. Daher wäre ich damit immer vorsichtig.

  • ich würde mich nie dazu hinreißen lassen, von kleinen Möchtegern-Künstlern o.ä. zu reden. Die dort unten im unkreativen Tal und wir hier oben im Künstler-Olymp.

    Ja, da hast du schon Recht.

    Aber mal eine Frage: Wenn du in dem Fotografieforum Fotos mit schlechter Bildkomposition oder schlechter Beleuchtung gesehen hast, wie bist du damit umgegangen?


    Die Fotografie hat in der Vergangenheit einen langen Kampf ausfechten müssen, um als Kunstgattung anerkannt zu werden. 3D-Rendering befindet sich jetzt gerade ebenfalls in dieser Phase. Was für die Fotografie falsch belichtete Schnappschüsse sind, sind für 3D uninspirierte Klick-Klick-Preset-Render. Heutzutage würde niemand die Fotografie nach diesen Amateur-Schnappschüssen beurteilen, 3D-Kunst wird aber vielerorts aufgrund der zahlreich vorhandenen mittelmäßigen Rendern belächelt und abgewertet. Was uns "3D-ler" vielleicht ein wenig empfindlich macht *g*


    Ich schaue überhaupt nicht auf die Nicht-Content-Ersteller herab. Falls das in irgendeinem meiner Postings so rübergekommen sein sollte, tut mir das sehr leid, das habe ich keinesfalls beabsichtigt. Meine Güte, ich lebe davon, dass die Leute meine Produkte kaufen, weil sie selber keine machen können oder wollen. Ich erstelle doch auch nicht alles selbst, ich verwende genauso gekaufte Charaktere, Haare usw. Und wenn meine Produkte es jemandem ermöglichen, ein paar vergnügliche Stunden mit dem Rendern eines Bildes zu verbringen, dann freut mich das. =)


    Es geht hier auch wirklich nicht gegen Leute, die gekauften Content verwenden. Es wurde nur festgestellt, dass es allen 3D-Künstlern gut täte, sich zumindest ein wenig mit den Grundprinzipien der Bildgestaltung zu beschäftigen. Was übrigens auch für Fotografen gilt ;)

  • Zitat

    Aber mal eine Frage: Wenn du in dem Fotografieforum Fotos mit schlechter Bildkomposition oder schlechter Beleuchtung gesehen hast, wie bist du damit umgegangen?

    Wenn ich mir Bilder angesehen habe, dann bin ich immer bei den Bildern hängengeblieben, die mich auf Anhieb begeistert haben und zu denen habe ich auch das meiste geschrieben. Teilweise habe ich mich auch inspirieren lassen. Mir ging es in erster Linie nicht darum, auf bestimmte schlechte Kompositionen einzugehen, ich wollte in erster Linie Kontakt zu anderen Künstlern zu erhalten, um mich mit Ihnen auszutauschen. Es kam auch darauf an, wie Kritik aufgenommen wurde. Es gibt Fotografen/Fotografinnen, die kratzen Dir bei Anmerkungen zu unterirdischen Kompositionen die Augen aus und dann auch wieder welche, die sowas dankend aufnehmen. Mit der Zeit habe ich es dann unterlassen, gewisse Dinge anzumerken, mit der Zeit verbringt man sonst Zuviel damit, irgendwelche Diskussionen zu führen, die unnötig sind. Zu gewissen "Aussagen" im Bild habe ich deswegen so gut wie nichts geschrieben, da ich keine entdecken konnte. Das mag an mir oder dem/der Künstler/in gelegen haben. Ich weiss es nicht.

    Zitat

    Und wenn meine Produkte es jemandem ermöglichen, ein paar vergnügliche Stunden mit dem Rendern eines Bildes zu verbringen, dann freut mich das. =)

    Eine lobenswerte Einstellung, wie ich finde.


    Wir hatten in unserem "Fotoclübchen" immer so´n Spruch: "Die Forderung an den Fotografen, gute Bilder zu schaffen, hat eine Kehrseite - Wer schafft gute Betrachter für das Bild?" (....frechgrins....)

  • Ich wollte auch nicht Leute abwerten, die gekauften Content und Presets benutzen. Ich bin selbst ein mittelmäßiger Modellierer und ein lausiger Texturierer; ich verlasse mich auf gekauften Content. Was mich stört, sind die Leute, die NICHTS selbst machen, nicht versuchen, irgendwas hinter dem Programm oder der Kunst zu verstehen und dann behaupten, sie seien Künstler. NEIN.


    Wenn ich ein gekauftes Bild in einen Bilderrahmen klebe und den aufhänge, bin ich nicht kreativ gewesen, und erst recht kein Künstler. Wenn ich vorgefertigte Teile nach Anleitung zusammensetze, bin ich kein Künstler. Dann spiele ich gern Puzzles (was ich persönlich sehr gern tue), aber kreativ kann man es nicht nennen. Ein Künstler sollte etwas von sich in seiner Arbeit weitergeben, etwas, das er selbst beeinflusst / entschieden / dargestellt / gemacht... hat.


    Ich spreche nicht gegen Leute, die noch lernen, mit der Technologie umzugehen oder Bildtheorie umzusetzen. Klar hat jeder von uns am Anfang gern Presets benutzt, um erst mal den Umgang mit dem Programm zu lernen. Aber irgendwann sollte der Schritt erfolgen, wenigstens verschiedene Presets miteinander zu kombinieren und interagieren zu lassen, um ein in sich schlüssiges Bild zu erschaffen - besser noch der Schritt, das Programm zu verstehen und von den Presets wegzukommen. Was nicht heißt, dass man den ganzen Weg des Modelings gehen muss ('n Fotograf macht ja seine Models auch nicht alle selbst, sonst müsste er laaaange auf Bilder warten, bis die Damen und Herren alt genug sind), aber doch die Pose selbst drehen, oder mal gucken, was man mit den Morphreglern eigentlich so alles kann, oder mal ausprobieren, was passiert, wenn ich dieses Licht so setze und das so... DoF? Mal schauen... Texturen ändern... interessant.


    Im traditionellen Kunstbereich könnte man es mit Schablonenzeichnen oder Stempeln vergleichen. Wenn jemand einfach nur willkürlich Schablonen und Stempel neben- und übereinanderklatscht, damit was rauskommt, wo andere "Toll!" drunterschreiben können, ist das dann Kunst? Klar, wenn Methode dahinter steckt, wenn die Schablonen und Stempel miteinander kombiniert werden, um etwas NEUES daraus zu machen, das würden wir alle Kunst nennen - erst recht, sich seine Stempel und Schablonen selbst zu machen oder gar Freihand zu zeichnen. Aber willkürliches "der Katzenstempel sieht niedlich aus und hier hab ich noch 'ne Lilienschablone... und was die Katze auf dem Lilienblatt macht ist mir egal."?

  • Irgendwie sind wohl jetzt mehrere Themen vermischt worden.

    Das ist nicht deshalb , sondern soll schon im Vorfeld informieren was einem erwartet , wenn man draufdrückt.

    Ach naja, ich hab damit ohnehin kein Problem und die meisten hier sicher auch nicht - es hat ja für mich auch keine Konsequenzen, wenn hier irgendjemand übertreibt. Wenn, dann triffts den Seitenbetreiber. Damit sowas nicht passiert, sind ja wohl auch die Mods da. Der Spaß ist halt immer solange Spaß bis der Abmahndepp sein Budget aufbessern will. Ich selbst poste hier nichts, was rechtlich umstritten oder in ungeklärter Grauzone liegt.


    Wirklich gestört hat mich eigentlich nur die Aussage von 3dfan . s.o. Entweder ich kann mit Kritik umgehen oder ich kanns nicht. Der Punkt ist halt in einem anderen Forum, indem ich zugegen bin so gelöst, daß es eine Kategorie mit Feedback-Wundsch gibt und eine ohne. Da gibts kein Krach und auch keine endlosen Diskusionen.

    Aber im Ernst - wir reden hier ja über den Hobbybereich, da gelten andere Maßstäbe. ;)

    Meinst Du? Sicher alles auf einem anderen Level, aber prinzipiell nichts anderes. - Wenn ich z.B. einen Urlaubsfilm schneide, dann findet die Verwandschaft (meist höheren Alters) die Sachen immer toll - das würden die auch bei 20 Fehlern pro Minute nicht anders sehen. Möchte ich demzufolge eine aussagekräftige Bewertung, ist ein Forum, welches sich damit thematisch befasst doch wohl nicht die schlechteste Adresse? Hier gibts gemeinsame Interressen und auch Erfahrungsträger.

  • Deshalb hab ich ja seinerzeit auch meine Tutorialreihe erstellt, um den doch recht komplexen Herstellungsprozess auch für Anfänger zugänglich zu machen. Überraschenderweise war das Interesse daran bei Weitem nicht so groß wie ich ursprünglich dachte. Viele wollen nichts selbst erstellen, sondern lieber fertige Produkte kaufen. Auch gut, mir als Vendor kann das nur recht sein :DD

    Nun, die Contenterstellung hat eine aufreibende, anstrengende, sehr steile Lernkurve und ist ein langwieriger Prozess und dein Tut ist zwar sicher gut, aber einerseits englisch und andererseits nicht ganz billig, was aber sicherlich auch gerechtfertig ist, den Hobby-Normal-User aber eher abschreckt.
    Bei mir ist es vor allem die Komplexität dieser Sache.

  • Ich habe viele Stunden in das Tut gesteckt; deshalb und auch angesichts der Tatsache, dass ich mir damit ja auch indirekt meine eigene Konkurrenz heranbilde, möchte ich es nicht verschenken ;)

    Englisch sollte eigentlich kein Problem sein, da der Großteil der DS-User aus dem englischsprachigen Raum kommt.

    Ich denke eher, es ist so wie du sagt, die Komplexität der Sache.

  • Das war keine Kritik. Ich finde schon, dass eine Arbeit ihres Lohnes wert ist. Absolut.


    Nur ich werde es mir nicht leisten, weil ich es wahrscheinlich eh nicht durcharbeiten werde, obwohl es mich interessiert.

    Meine Bedenken und Erfahrungen sind einfach, dass ich dann ein tolles Tool habe, es aber nicht genug nutze. Warum auch immer. Dafür ist mir dann doch der Preis zu hoch, owbwohl er durchaus gerechtfertigt ist. Vielleicht kannst du ja mal deutsche Untertitel zuschalten, falls sowas mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

    Aber mir grausts einfach vor dem (Lern-) Aufwand und dem Sprachhindernis. Das geb ich offen zu, auch wenn es absolut nicht zu meiner Ehre dient. :-)

    Manchmal schaff ich es tatsächlich mir so einen Kurs reinzuziehen, aber dabei bleibt es ja nicht.

    Das Umsetzen ist ja nochmal ein hoher Aufwand, aber irgendwann MUSS ich mal ran.


    Mal sehen wie ich mit dem MD zurecht komme.

    Der sah mir sehr übersichtlich aus und den habe ich für Mau bekommen (die Endlos-Lizenz. Der Link war hier irgendwo gespostet).


    Sieh das nicht als Konkurrenz. Ich sehe das als Bereicherung des Marktes an und du hast ja viel Erfahrung voraus!

  • Ja, ist schon klar. Wollte halt nur auch meine Seite zeigen ;)

    Das mit der Konkurrenz kam dann eh nicht so. Weil es eben wirklich viel Arbeit ist und nur wenige sich diese Mühe dann auch machen.


    Viel Spaß mit MD! =)