Es ist soweit! Könnte Hilfe brauchen bei der Zusammenstellung eines neuen PC's

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ritch.

  • Wenn es nicht zu frech ist, würde ich euch gerne bitten, mir bei der Zusammenstellung eines neuen PC's zu helfen. Weil ich hab's nicht so mit Technik und aktuell habe ich auch keine Experten zum Thema im Freundeskreis. Eure Hilfe würde mir die Sicherheit geben, dass mir die im Shop keinen Unsinn zusammenstellen.

    Man müsste die Komponenten hier – KLICK – zusammensuchen, weil ich den PC dort zusammenbauen lasse und fertig abhole. Die Preise sind natürlich in Franken angegeben. Mein Limit liegt bei etwa 1800 Franken.


    Das aktuelle System:

    win10 auf 64bit, nvidia GeForce GTX 960, 16 GB RAM, Intel Core i7-4790 K 4 GHz.

    Die Basisplatte 1TB mit den Programmen ist eine SSD , dazu drei SATA HD's mit insgesamt 14 TB intern plus.


    Theoretisch kann das alles weg. Mein werter Gemahl, der nicht so oft am PC hängt wie ich, übernimmt schon seit den 80ern meine alten Kisten oder Einzelteile davon und ist noch jahrelang glücklich damit. Vom Timing her passt es, weil er selbst grad was Neues braucht.

    Wir starten mit einem neuen PC für mich also bei Null.


    Meine Wünsche

    - SSD für die Programme, sicherheitshalber 1TB

    - mindestens 32 GB Arbeitsspeicher, gerne mehr

    - natürlich eine Nvidia wegen Iray

    - dazu 3x8 oder 3x10 TB in weiteren internen Platten als Speicher. Eigentlich hab ich für den Speicher schon Platten. Ich weiss nur nicht, ob die Technik mit einem neuen System verträglich wäre oder wie ich das rausfinde.

    Der PC muss v.a. Photoshop und DAZ. Alles andere läuft nebenher und ist zweitrangig.

    Ziel des Wechsels: Mehr Tempo in Daz. Das Handling innerhalb einer Szene ist mir zu lahm. Nicht das Laden. Nur das Rumschieben und sowas.


    Kriegen wir das hin mit den 1800.- Franken?


    Bildschirm, Tastatur, Maus, Soundboxen behalt ich natürlich vom alten System. Das ist alles noch bestens. Ich hoffe mal, das funktioniert überhaupt. Ich glaube, es gehen ja nicht alle Bildschirme an alle Systeme. (Gerätemanager sagt: PnP-Monitor Standard)


    Wenn ihr mir helft, wäre ich super dankbar. Ich leiste mir nicht oft so teuren Kram. Und alleine bin ich echt verloren und die könnten mir sonstwas andrehen.

    Danke für's Lesen soweit :)

  • Ein Fertigsystem wie dieses hier https://www.brack.ch/medion-ga…neer-x10-md-35019-1187018

    wäre gerade noch im Budget drin. Hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass das noch preislich möglich wäre, vor allem weil Grafikkarten im Moment so teuer sind (aber ich komme ursprünglich auch aus der Apple-Welt und dort ist immer alles noch teurer ;) ). Aber mit dem Zusammenstellen von Einzelkomponenten wird es wohl noch günstiger. Dafür bin ich aber kein Experte.

  • Einen Medion PC kann ich nicht empfehlen. Es sei denn man möchte öfter mal nach Bochum fahren um dort irgend etwas zu reklamieren.

    Ich hatte immer das Gefühl die haben einen Timer in ihren Geräten eingebaut. Nach Ablauf der Garantiezeit Gerät defekt. Punkt!


    Ein Anbieter in Deiner Nähe ist die richtige Wahl. Die Grafikkarte würde ich noch behalten, da im Weltmarkt zur Zeit die Hölle los ist. GraKas werden zu Wucherpreisen gehandelt. Die Einzigen die den Markt leerfegen sind die Bitcoiner und Miner.

    Wie ich gehört habe kaufen die auch die noch nicht hergestellten Geräte weg. Verrückt, oder?


    Also Ruhe bewahren.:saint:

    Ich spare auch auf einen Ryzen 5950 mit entsprechenden Board. Da sollte dann auch eine passende Karte rein, aber .....leider!


    Wenn Du willst kannst Du hier die aktuellen Marktpreise vergleichen.

    Tipp: https://winfuture.de/preisvergleich/?o=8

  • Hihi, diese Frage taucht im 3D-Board mit schönster Regelmäßigkeit immer wieder auf.

    Und ... es gibt keine eindeutige Antwort darauf!!!


    Ich habe das gleiche 2015 gefragt, als ich mit 3D angefangen habe.

    Viele gutgemeinte Ratschläge und recht unterschiedliche Meinungen habe ich erhalten.


    Aber ... letztendlich entscheidet doch Dein Budget darüber, was ein (für Dich!) guter PC ist.


    Wenn Du selbst nichts vom Innenleben eines PCs verstehst (geht mir genau so) , dann wende Dich an einen Hersteller/Verkäufer/Internet-Shop, der Komplettsysteme anbietet und sprich mit denen darüber, was Du machen möchtest.

    Dann passt der Teile-Mix hinterher wenigstens zusammen.


    Ich habe es so gemacht.

    Ein professioneller PC-Berater mit Grafik-Schwerpunkt hat mir einen Rechner zusammen gestellt und getestet, und fertig installiert geliefert.


    Und an der Stelle kommt dann das Budget Spiel.


    Das mag etwas teurer sein, aber ich kann sagen, dass mein Rechner in den nun schon 6 vergangenen Jahren nicht einmal gemuckt hat - läuft nach wie vor prima.


    Andererseits ... meine Wünsche sind mächtig gewachsen.

    Ein neuer PC ist angefragt :-)

    Das wir teuer!

    Konstruktive Bildkritik, Hinweise auf Fehler und /oder bessere Arbeitsweise immer erwünscht.

    "Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als auf alten Pfaden auf der Stelle zu treten!"

    oder

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

  • Ich habe bis auf eine Ausnahme, immer nur Rechner von der Stange gekauft und zwar folgende Marken: HP, Siemens-Nixdorf, Fujitsu-Siemens, Olivetti, Acer, Asus und einen Render-Zusammenbau von einer ulkigen Firma. Pech habe ich dabei nie gehabt. Alle Rechner haben noch ihren Dienst gemacht, als der technische Fortschritt einen Neukauf notwendig machte.

    Der Stangen Asus – gekauft zu Zeiten von Win 7 – läuft in der Regel mehr als 10 Stunden am Tag und hat unzählige Reisen hinter sich. Gut, jetzt ist er wirklich am Ende, aber bestimmt nicht technisch, sondern weil ich ihn nur benutze und nicht die geringste Ahnung vom Innenleben habe. Er ist hoffnungslos zugemüllt und entsprechend langsam im hochfahren. Macht nix, Ich stelle ihn an und geh dann duschen – so what.

    Ich versteh nicht warum Medion-Rechner schlecht sein sollen. Auch Olivetti war damals das letzte was man sich kaufen sollte, aber der Rechner funktionierte ohne Probleme und war extrem billig. Der lief übrigens noch mehr als der Asus, da meine Frau auf dem Rechner übersetzte und wenn sie ihn nicht brauchte hatte ich ihn benutzt. Auch der, nicht mal ein Laptop, musste viel Reisen, weil wir immer zwischen Mailand und Ligurien pendelten.

    Vielleicht gibt es jemanden im Forum, der mit Medion Erfahrung hat und entsprechend berichten könnte. Ich kann mir nicht vorstellen das Aldi sich das leisten kann in dem für Aldi Begriffe Hochpreissegment Schrott zu verkaufen. Und Medion baut doch die Dinger auch nur zusammen – was in meinem Zusammenbau drin ist, habe ich auch nie überprüfen können, da ich die Teile ohnehin nicht kenne.

    Das Thema interessiert mich, da ich meinen Asus ersetzten will und auch Medion-Laptops auf dem Schirm habe.

  • Licke

    Aldi hat weiter Medion Geräte im Angebot. Leider ist es mir dreimal passiert das sowohl der PC meines Sohnes als auch mein "Multimedia-PC" genau nach der Garantiezeit einen Ausfall hatten. Deweiteren hatten wir uns ein SmartTV gegönnt, naja...Du kannst Dir denken was damit passiert ist?

    Mit den PCs waren wir damals bei MEDION Werkstattstammkunde.


    Als ich das Gerät meines Sohnes ausschlachten wollte habe ich festgestellt, das im Innern des Gehäuses mit Heisskleber gewerkelt worden war.


    Das war für mich der Anlass MEDION Lebewohl zu sagen.


    Seit 2010 gehört MEDION zur LENOVO Gruppe . Ich bin der Meinung mit einem Lieblingsfachhändler fährt man allemal besser.

  • Schade, also muss ich Medion von meiner Liste streichen. Mein Sohn hat übrigens ein ähnliches Problem mit Dell gehabt. Direkt nach der Garantie im Eimer und für normale Ziffern nicht mehr zu reparieren. Danach hat er sich einen HP gekauft und der läuft wie er soll. Da ich vor Urzeiten mit HP zusammen gearbeitet habe und mein erster HP nicht tot zu kriegen war, werde ich mich wohl auch auf HP einschießen.

  • Ich kenne mich mit Rechnern von der Stange nicht aus, da ich alles meist im Refurbish selbst bestücke und einrichte. Sogar mein allererster Rechenknecht war Anfang der 80'er ein ZX-Bausatz zum Selbstlöten. Ich würde in Zeiten des wiedererwachten BTC- und Corona-Hypes auch möglichst keine Neuware kaufen, denn sobald die Stubenhocker wieder an den Ballermann dürfen, purzeln die Preise und so manche Homeoffice- oder gar Coin-Maschine wird dann verramscht. Diese müsste dann nur noch mit einer hochwertigen GraKa und ggf. mit einem leistungsfähigeren Netzteil bestückt werden, und fertig ist das Render-Monster.

    Geduld gewinnt - mit etwas Hoffnung, dass nicht immer wieder neue Mutationen entstehen, bevor die Verantwortlichen reagieren können oder wollen.

    Ich hatte vor ein paar Monaten mal wieder meine alten Coin-Maschinen entstaubt, da der Kurs trotz steigender Stromkosten wieder Gewinne abwirft. Wenn der Kurs wieder unter diesen Level fällt, schalte ich sie wieder aus, denn schließlich würde ich auch keine Windkraftanlage betreiben, um mit Strom Wind zu erzeugen. ;)

    Dieser Beitrag wurde kostenlos mit Hilfe des Freifunknetzes gesendet. Und hier gibt es was auf die Ohren: https://www.radio.de/s/swissjazz Sparfuchsigkeit hat übrigens nichts mit Geiz zu tun. ;)

  • Ob jetzt HP, Dell oder was auch immer - jeder hat wohl seine subjektiven Erfahrungen gemacht, der eine oder andere gerade von der einen oder anderen Firma das Montagsgerät gekauft und vermittelt nun wie schlecht die Firma doch ist.Es gibt letztlich keine großen Unterschiede. Auch die sogenannten Markenhersteller kaufen i.d.R. bei den selben Produzenten ein. Meiner Frau habe ich vor ca. 2,5 Jahren einen Rechner zusammengeschraubt mit einem "Markennetzteil" von Enermax. Der Lüfter des Netzteils hat nun nach dieser Zeit ganz üble Geräusche gemacht und ich mußte ihn austauschen. (Im Bild sieht man, wer der Produzent ist) Das soll jetzt nicht heißen, daß Ware aus China grundsätzlich schlecht wäre, aber es hängt wohl doch sehr stark vom Preis ab. Der größte Teil kommt ohnehin von dort oder ebend Taiwan.


    mit einem neuen Rechner hat man praktisch 3 Möglichkeiten:


    1.Rechner von der Stange:


    Der Rechner ist genauso, wie vom Verkäufer angegeben. Während man davon ausgehen kann, daß dort eine Grafikkarte RTX2070 die selbe ist, wie auch anderswo, dürte es beim Board, dem Speicher, den Netzteil und mitunter sogar dem Prozessor diverse Abweichungen dahingehend geben, daß es genau die Komponenten sind, wo der Kaufmann mit spitzen Bleistift agiert. Hier ist Sparpotenzial. Man hat z.B. 32GB RAM, aber wie der sich zusammensetzt ob 4x8 (4Module) oder 2x16 (2Module) und um welchen es sich genau handelt erfährt man normalerweise nicht. Boards werden bei hohen Stückzahlen sogar für den jeweiligen Vertreiber speziell angefertigt und können beim Aufrüsten u.U. Schwierigkeiten machen. Preislich fährt man i.d.R. damit aber nicht schlecht - sofern man den Rechner in seinem Urzustand beläßt. Qualität wird auch hier vom Preis abhängen.


    2. Rechner durch Fachfirma zusammenstellen lassen.


    Hier hat etwas mehr Möglichkeiten und kann den Rechner mehr oder weniger nach seinen Wunschvorstellungen zusammenstellen lassen. Allerdings gibts auch hier starke Unterschiede bei den Firmen. Nicht immer kann man alles nach Wunsch haben. Von Vorteil ist hier in jedem Fall, wenn man sich damit selbst etwas auskennt und weiß, was man tatsächlich braucht.


    3. Selbst(zusammen-)bau


    Man hat freie Wahl der Komponenten und kann (oder könnte) sich seinen PC nach Wunsch zusammenstellen.

    Der Zusammenbau ansich ist recht unkompliziert und die meisten können das auch, um anschließend ein gutes lauffähiges System zu erhalten. Um wirklich optimal zusammenzustellen und einzustellen bedarf es jedoch etwas tieferes Wissen. Wirklich optimal wird das System aber nur dann, wenn es auf die zu verwendende Software abgestimmt ist. Hat man mehrere (verschiedene) leistungshungrige Anwendungen, dann muß man Kompromisse machen und/oder Prioritäten setzen.


    Abschließend muß ich allerdings meinen Vorrednern recht geben, daß der momentane Zeitpunkt in der Tat ungünstig ist. Es mangelt nicht nur an Grafikkarten, bestimmte Typen von CPus und Boards sind auch "out of Stock" - die Preise bei denen , die es noch anbieten entsprechend der Nachfrage....

  • Mein werter Gemahl, der nicht so oft am PC hängt wie ich, übernimmt schon seit den 80ern meine alten Kisten oder Einzelteile davon und ist noch jahrelang glücklich damit. Vom Timing her passt es, weil er selbst grad was Neues braucht.

    Diese Passage könnte von mir stammen ^^ bei uns läuft das genauso, nur nicht seit den 80ern. So lange kenne ich meinen Mann noch nicht ;)


    Also meine ersten PC's waren auch von der Stange. Nachdem ich mich aber immer wieder über unnützen Kram in den Kisten aufgeregt habe und in diesen Fertigsystemen meistens ein Teil super, dafür ein anderer Teil für die Tonne ist, habe ich angefangen meine Systeme selbst zusammenzubauen.


    Bis jetzt bin ich gut mit "mindfactory" und "alternate" gefahren. Ich habe mir halt alles selbst zusammengestellt, weil ich wusste was ich wollte. Man kann dann aber bei mindfactory die Komponenten auf Kombatibilität prüfen und ggf. zusammenbauen lassen. Wenn du dir aber gar nicht sicher bist, was du brauchst, wird der beste Weg wohl zu einem ortsansässigen PC-Laden sein. Denen sagst du was du möchtest und die suchen aus und bauen zusammen.


    Bestimmt gibt es auch genügend Onlineshops, die dich beraten und dir den Rechner zusammenbauen. Musst halt mal googeln ;)


    Viel Spass beim Zusammenstellen :)


    P.S: ausserdem ist in den meisten Fertigsystemen kaum Platz noch was anderes reinzubauen. Deshalb habe ich einen großes Gehäuse genommen, da ist genügend Platz für mehrere Grafikkarten und Laufwerke und Lüfter :)

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    LG Kali

    ~~~ Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich ! (Konrad Adenauer) ~~~

    ~~~ Nicht jede Hand die man im Leben hält hat es auch verdient - ABER JEDE PFOTE !!! ~~~

  • Ich habe mir 2003 einen Medion gekauft.Gut,nicht beim ALDI sondern bei den "wir sind doch nicht blöde Jungs"!

    Gut,er war "nur" dual,4GB Ram eine GraKa 1GB extern gekauft.Den hier schon erwähnten "AutomatischenAbschaltMechanismus" haben die damals bestimmt vergessen.Mein Medion lief bis Okt 2018 tadellos.Ich fand bei eBay einen Hexa DELL mit 10GB RAM und 2GB GraKa welcher auch für mich erschwingliches Geld war und kaufte mir den.Der Medion bekam bestimmt Wind davon und ist Eiskalt ausgestiegen.


    Wie auch schon oben erwähnt,glaube ich nicht,dass sich ALDI sowas leisten will,können können sie es sich jedoch.Aber jedesmal wenn die eine neue technische Errungenschaft heraus geworfen haben,konnte man das hochlobend in der Zeitung oder iNet lesen.Wenn das ständig mit der Abschaltung passieren würde,dann wäre das ganz bestimmt auch schon durch den Kakao gezogen worden.So frei nach dem Motto:Ein 65" TV für nur 799€...am besten nach 21Mon verkaufen weil der sich dann abschaltet.

    Hm,nee,ich glaube nicht das die das machen.


    Meine Eltern haben eine A Klasse.Seit 2017 kaufen die jedes Jahr einen neuen Anlasser.Mercedes mit Abschaltautomatik?

  • ikarusx69 Sogenannte "Sollbruchtstellen" existieren, sind jedoch seit es bekannt wurde, auf dem Rückmarsch. Z.Z. hätte es die Industrie auch gar nicht nötig, mit solchen, ich nenne es mal Betrügereien, zu tricksen, da sie zu den Krisengewinnern zählen und voll ausgelastet sind. Natürlich kann man einen Computer auch im Supermarkt kaufen - vielleicht passend zu einem Auto vom Fischhändler. *grins* Erfahrungsgemäß fährt man jedoch besser, sich vorab zu informieren und sich dann die gewünschten Komponenten selbst zusammenzustellen. So lässt sich auch einiges sparen UND lernen. Am meisten sparen lässt sich jedoch auf Ebay im Gebrauchthandel bei Händlern des Vertrauens, die sogar noch eine Garantie oben drauf packen, sodass man genügend Zeit hat, die Ware auf Herz und Nieren zu prüfen. Wenn man nicht dem Druck ausgesetzt ist, immer das Neuste haben zu wollen, sollte man tunlichst vermeiden, sich von der Werbung verführen zu lassen, denn jene, die solche Werbeanzeigen erstellen, sind Spezialisten, die gegen Gebühr alles anpreisen können, unabhängig, ob sie selbst davon überzeugt sind. (Auch ich habe mal als "Abstract-Autor" gearbeitet - interessante Erfahrung, aber mittlerweile vollkommen unterbezahlt, sofern man keine Firma besitzt, die "Gutachten" für die Regierung erstellt. *scherzel*.)

    Also kurzum: Der ADAC lobte für Schrott die silberne Zitrone aus - leider gibt es sowas nicht im PC-Sektor, also hilft es nur, sich als Kunde zuvor unabhängig zu informieren, um das Risiko eines Fehlkaufs damit einzudämmen.

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  • Da muss ich ritch voll zustimmen. Diese Sollbruchstellen gibt/gab es wirklich. Habe mal eine ganze Sendung darüber gesehen. Als Beispiel wurden TV-Geräte gezeigt, die nach ca. 2 Jahren den Geist aufgegeben haben. Der Grund: ein kleiner Kondensator für 5 cent. Nachweislich hätte das Gerät länger überlebt, wenn ein höherwertiger Kondensator verbaut worden wäre, der vielleicht 50 cent gekostet hätte. Nur wird heute niemand mehr eine Platine und deren defekten Bauteile durchmessen und auch noch ein Bauteil aus-und einlöten. Ne, da wird dann gesagt, da muss die ganze Platine getauscht werden und blabla, dann kost die ganze Reparatur so viel, dass sich das nicht lohnt.


    Auch ich, bzw. mein Mann, habe so eine Sollbruchstelle im eigenen Haushalt gefunden.

    Als er unsere alte Spülmaschine auseinander nahm, weil sie just nach knapp etwas über 2 Jahren den Geist aufgab, fand er einen Kabelstrang, der Strom für das Heizelement versorgte. Er meinte, es war klar, dass die Kabel mit dem niedrigen Querschnitt der hohen Belastung auf die Dauer nicht gewachsen wären. Als Laie hätte man die Reparatur lieber nicht durchführen lassen, weil zu teuer, dann lieber ein Neugerät. Darauf wird/wurde von den Herstellern spekuliert.

    Gut, wenn man sowas selbst reparieren kann :)


    So, sorry, genug Offtopic.....;)

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    LG Kali

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  • kalifrago Da spricht Du mir aus der Seele und es ist gewiss kein Offtipic. :thumbup:

    Für Sollbruchstellen in Monitoren braucht man/frau nur ein gutes Werkzeugset und einen Lötkolben, um die minderwertigen Elkos, denen der Hut aufging, günstig gegen "Nasa"-Equipment zu tauschen. (Siehe entsprechende Tutorials auf YT. Meist handelt es sich nur um die Elkos der Netzteil-Platine - also Pipifax.) Dann halten solche Geräte ewig, bis ein Agent des Technik-Museums an die Tür klopft und ein Angebot macht, welches man/frau nicht mehr ablehnen kann. ;)

    Bei Motherboards ist es auf Grund der Komplexität mehrschichtiger Leiterbahnen wesentlich schwieriger, doch oft liegt der Fehler gar nicht in der Hard- sondern Software. Ich hatte sogar schon Boards auf dem OP-Tisch, bei denen nur die Bios-Batterie das Zeitliche gesegnet hatte. Also behebbar wiederum mit entsprechenden kostenlosen Tutorials.

    Die Königsklasse des Refurbishing ist die Reparatur scheinbar geschrotteter Grafikkarten. Wenn sie noch etwas atmen und zumindest das Bios anzeigen, sind sie zu retten: Zerlegen, säubern und mit neuen Ventilatoren oder sogar mit einer Wakü bestücken.

    RAM lässt sich nicht reparieren, außer vielleicht durch entsprechende Routinen zur Ausblendung defekter Speicherzellen, aber das wäre auch mir zu "aufwändig". ;)

    Kurzum: Schnapp Dir den Schraubenzieher und Lötkolben und lass Dich von einer wie auch immer gearteten Sollbruch-Industrie nicht verkeksen und kaufe keine Waren made in China. ;)

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