Für meine Eloraiah und Itsuki Story baue ich gerade den Tempel der Zeit. Hier schon mal die ersten Bilder. Über Vorschläge und Kritik würde ich mich freuen.
Diese Halle wirkt auf jeden Fall schon mal interessant.
Ich denke bei Tempeln zwar immer an Hallen, deren Decke mindestens dreimal so hoch ist, wie ein Mensch gross sein kann, also so ab 6 oder 7 meter aufwärts, aber es ist ja nirgendwo festgelegt, dass es immer so sein muss. Von daher kann auch diese Variante eine gute Wirkung entfalten, jenachdem, wie Du Dir die Handlung vorstellst, die in diesem Raum stattfinden soll. Ein bischen Drama, bzw. Andeutungen von Drama oder Tragödie, Komödie oder gloreiche Zukunft; - In so einem Tempel sollte das ja alles möglich sein.
Nützlich wäre vielleicht noch etwas mehr Einrichtung, etwa in Form von Bildern an der Wand oder Statuen oder was auch immer Deiner gewünschten Handlung noch mehr Spannung verleihen oder eine interessante Wendung bewirken könnte.
Ich stelle mir auch gerade vor, da steht kurz vor der Treppe ein kleiner Tisch an der Wand, auf dem auf einer (weissen?) Tischdecke merkwürdige Artefakte liegen, die man irgendwie benutzen muss/sollte, um über diese Brücken zu kommen. - Aber das könnte auch im Widerspruch zu dem stehen, was Du Dir da vorstellst, deshalb führ ich das jetzt nicht weiter aus.
Mit der Höhe bin ich mir auch noch nicht wirklich sicher. Der Tempel soll im Felsen sein, so ähnlich wie in Petra. Keine Ahnung ob man da so hohe Hallen hineinbekommt. Bin definitiv keine Statikerin. Da muss ich noch mal herumexperimentieren. Decke höher und Säulen verlängern ist ja nicht so kompliziert.
Nach meinem Gefühl befindet sich im Tempel schon zu viel Kram.
Mit der Höhe bin ich mir auch noch nicht wirklich sicher. Der Tempel soll im Felsen sein, so ähnlich wie in Petra. Keine Ahnung ob man da so hohe Hallen hineinbekommt. Bin definitiv keine Statikerin. Da muss ich noch mal herumexperimentieren.
Statiker bin ich auch nicht, und ich hab auch in beruflicher Hinsicht nix gelernt, das mit dem Bauwesen zu tun hat. Aber ich denke, dass es wohl vom Material, also dem Gestein abhängt, aus dem der Berg besteht, wie hoch man darin bauen könnte; - d.h. wie hoch die Hallen sein können, die man darein "gräbt". Bei harten Gesteienen dürfte sowas wie die Höhlen von Moria, die man im ersten Teil der Herr der Ringe Filme sieht, durchaus realistisch sein. Speziell auch diese Säulenhalle, wo dann der Balrog auftaucht.
Andrerseits muss man in fiktiven Welten auch keine Rücksicht auf real existierende Einschränkungen bezüglich des Materials nehmen. Im Zweifelsfall ist es dann eben ein fiktives Gestein oder magisch verstärkt oder sonst was.
Es gibt in Ägypten uuuuuuralte Tempelanlagen, die in bergiges Gestein gemeißelt wurden und noch immer stehen.
Die damaligen Baumeister waren keine Architekten nach heutigen fachlichen Maßstäben - dennoch überdauerten ihre Werke.
Dein Bild erinnert daran - und insofern ist es eine Hommage an alte Baukünste.
Erosion durch Wasser (z.B. Regen) höhlt mit der Zeit jeden Stein - doch man findet sonstwo keine Bauwerke, die der Natur so langte trotzten.
(Ausnahme INKAS, doch dort herrscht(e) ein ganz anderes Klima.)
Ich finde es somit sehr gelungen, wie Du es visualisiert hast. Bei heutigen Ausgrabungen werden zudem 3d-Laserscanner genutzt, um den Zustand der Freilegung zu archivieren.
Ich war in Ägypten nur in den Gräbern und in einer Sphinx. Man war das da eng und duster. Dagegen ist mein Tempel geradezu weitläufig. Aber Anlagen im Fels sind schon sehr haltbar.
Ich hab mich neulich mal wieder ein wenig mit Kuppeln beschäftigt, da kam mir die Idee einer inversen Deckenkuppel bzw. eine Art inverses Tonnengewölbe. Das ist eine Kuppel oder ein Gewölbe das sozusagen auf den Kopf gestellt ist. Also das was bei der Kuppel normalerweise der höchste Punkt oder bei der Tonne die höchste Linie ist, ist hier am niedrigsten. Das Teil ist in der Mitte also sehr tief und wird zum Rand hin immer höher.
Hab das dann auch mal grob in Blender modelliert, aber die Render sind bisher alle nicht zu gebrauchen weil sie trotz HDRI und fast einem dutzend Lichter alle zu dunkel ausfallen. Deshalb hier einfach mal ein Screenshot der Kameraperspektive.
Vielleicht ist diese Idee ja zu irgendwas nützlich...
Sieht interessant aus. Man bekommt dann wohl als Besucher das Gefühl, dass einem die Decke auf den Kopf fallen würde. Ist bestimmt ziemlich beklemmend.
Ich "modele" den Tempel ja in DAZ Studio. Kuppel wäre grundsätzlich eine gute Idee. Bin mir nur noch nicht im klaren wie ich das im DAZ Studio umsetzen könnte.
An Blender habe ich mich noch nicht herangetraut, obwohl es schon auf dem Compi installiert ist.
Eine umgekehrte Kuppel würde ich auch nur in Verbindung mit einem dicken Regenrohr einbauen. Oder statisch so verstärkt, dass da Wasser drin stehen darf (oder Sand, je nach Klima 😀)
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