UAS-ECR-H/HA-97 „AETHER-X“

Es gibt 69 Antworten in diesem Thema, welches 3.671 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. Januar 2026 um 09:32) ist von Kushanku.

  • Ich danke euch für die netten Kommentare.

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    Es bewegte sich nicht, es leuchtete nicht, es gab keinen Laut von sich. Die Ringsegmente standen regungslos im Nebel, während weit darunter Datenströme flossen, synchronisiert auf die Nanosekunde.

    Ich gehörte zu den wenigen, die sie lesen konnten.

    Offiziell war ich Systemtechniker für Phasenstabilität. Inoffiziell war ich derjenige, der nachts zurückblieb, nachdem alle anderen gegangen waren. Nicht aus Pflichtgefühl – sondern weil das System anders funktionierte, wenn niemand zusah.

    In der dritten Kalibrierungswoche bemerkte ich Abweichungen. Keine Fehler, keine Ausreißer. Vielmehr … Wiederholungen. Ein Muster, das nicht zur Umgebung passte. Zu sauber für Rauschen, zu präzise für Reflexionen.

    Es trat nur dann auf, wenn die Ringanordnung in einer bestimmten Konfiguration betrieben wurde – einem schmalen Strahl, knapp unterhalb der ionosphärischen Grenzfrequenz.

    Ich habe es nicht gemeldet.

    Zuerst dachte ich, es sei ein Artefakt meiner Analyse. Dann ein Fehler. Aber der Code war korrekt. Die Hardware stabil. Und das Signal kam zurück. Immer gleichzeitig. Immer aus derselben Richtung. Nicht aus dem Weltraum – sondern hindurch.

    Code
    Fortsetzung folgt......... 

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (14. Januar 2026 um 01:29)

  • Schon das Doppelspaltexperiment bewies, dass sich auch Elektronen anders verhalten, wenn man zusieht. ;)

    Google "Elektronen-Doppelspaltexperiment" - Quantenphysik.

  • Sooooooooooooo,

    endlich kann ich weiter machen an dem kleinen Projekt, es gibt nichts Schlimmeres für mich, als unter Zeitabgabe Dinge zu erledigen .... aber das ist nur erledigt .

    Wo waren wir ....? Ah ok.

    Für den Schutz hochsensibler Anlagen befindet sich derzeit ein autonomes Drohnensystem in Entwicklung.

    Das Einsatzprofil ist eindeutig definiert: Jede unautorisierte Annäherung an den festgelegten Sicherheitsperimeter wird automatisch erkannt, bewertet und ohne Verzögerung neutralisiert.

    Fast fertig ....


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Weiter geht es mit dem Rendern .....

    Technischer Bericht folgt.

    „AHD-X9 ist kein Jäger.

    Es ist eine Grenze.“

    Hauptsitz: Mitteleuropa (nicht näher spezifiziert)


    Gründung: 2032

    Ausrichtung:

    Entwicklung autonomer Schutz- und Raumverweigerungssysteme für kritische Infrastruktur, Hochsicherheitsanlagen und militärische Sperrzonen.


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Vielen Dank ....

    Anbei die ersten Skizzen um zu sehen, ob alles passt. ( Lumion )


    1. Systemübersicht


    Die dargestellte Plattform ist eine schwere, stationär-mobile autonome Militärdrohne zur Sicherung kritischer Infrastruktur (z. B. Forschungsanlagen, Energieversorgung, militärische Sperrbereiche). Der Fokus liegt auf robuster Abschreckung, dauerhafter Einsatzbereitschaft und nicht-kinetischer Hochenergiewirkung.


    Das Design ist bewusst massiv („brachial“) ausgelegt, um:

    • mechanische Robustheit zu maximieren
    • thermische Lasten aufzunehmen
    • psychologische Abschreckung zu erzeugen

      

    2. Konstruktion & Aufbau


    Chassis

    • Zentrale Trägereinheit mit symmetrisch angeordneten Waffen- und Kühlsystemmodulen
    • Mehrlagiger Verbundaufbau (Tragstruktur + Abschirmung + Wärmeschutz)
    • Hoher Bauraum für Energie- und Kühlinfrastruktur

    Modulare Seitenpods

    • Zylindrische Hochleistungsmodule links und rechts
    • Tragen primär:
      • Mikrowellenemitter
      • Kryogene Kühlsysteme
      • Energiepuffer

    Mechanische Architektur

    • Kurze, kraftvolle Gelenksegmente
    • Ausgelegt für Stabilität statt Geschwindigkeit
    • Schwerpunkt bewusst niedrig gehalten


    3. Bewaffnung – Mikrowellensystem


    Waffentyp

    • Hochenergetische gerichtete Mikrowellenemitter (HPM)

    Wirkprinzip

    • Emission fokussierter elektromagnetischer Impulse
    • Wirkung gegen:
      • Elektronische Systeme
      • Drohnen & autonome Geräte
      • Sensorik und Kommunikationshardware

    Charakteristik

    • Nicht-kinetisch
    • Keine ballistischen Projektile
    • Sofortige Wirkung innerhalb definierter Zonen
    • Skalierbare Leistungsstufen (Abschreckung → Neutralisierung)

    4. Kühlung & Thermomanagement


    Stickstoff-Tanks

    • Kryogener Stickstoff zur schnellen Wärmeabfuhr
    • Notwendig aufgrund extremer thermischer Spitzen beim Mikrowelleneinsatz

    Funktionen

    • Aktive Kühlung der Emitter
    • Schutz der Bordelektronik
    • Verlängerung der Dauerbetriebszeit

    Vorteile

    • Hohe Leistungsabgabe ohne sofortige Überhitzung
    • Erhöhte Einsatzdauer in Alarmphasen


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (18. Januar 2026 um 00:30)

  • Meine Herren das nimmt ja Ausmaße an

    Jaja - der Menschheit ist nichts so wichtig wie der selbst herbeigeführte Untergang.

    Dafür ist uns nix zu teuer:
    "Wir geben Geld aus, das wir nicht besitzen, für Dinge, die wir nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht einmal mögen.“

    Einmal editiert, zuletzt von Alex (18. Januar 2026 um 17:18)

  • Alex Es ist meist teurer, vorherige Fehler zu korrigieren, statt es von Anfang an richtig zu machen. Leider scheint jedoch niemand, der wissen könnte, was richtig ist, die Macht zu besitzen, es durchzusetzen.

    Bislang endete die Selbstvernichtung jedoch stets am "gesunden" Selbsterhaltungstrieb, der evolutionär viel älter ist als der haarlose Affe. ;)

  • Ich musste alles zurücksetzen, da die Skalierung nicht gestimmt hat.

    Die Gelegenheit habe ich genutzt, um gleich die Version zu erhöhen, diesmal inklusive eines kleinen Sees. Zwischen den beiden Gebäuden wird außerdem noch eine Brücke entstehen.


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Ich musste alles zurücksetzen, da die Skalierung nicht gestimmt hat.

    Das ist jetzt zwar etwas stinkhaft, aber wenn es glaubhaft wirken soll, muss man wohl in den sauren Apfel beißen.

    Wünsche viel Erfolg und bin schon sehr gespannt wie das mal rüberkommt, wenn es fertig ist.

    LG

    Kushanku

    Der Weg ist das Ziel!

  • Das ist jetzt zwar etwas stinkhaft, aber wenn es glaubhaft wirken soll, muss man wohl in den sauren Apfel beißen.

    Wünsche viel Erfolg und bin schon sehr gespannt wie das mal rüberkommt, wenn es fertig ist.

    Das stimmt. Zusätzlich gab es noch Probleme mit den Texturen: Dasselbe Modell wird in Twinmotion anders skaliert als in Lumion. Dadurch mussten sämtliche Texturen manuell angepasst werden. Und als wäre das nicht schon aufwendig genug, unterscheiden sich auch die einzelnen Lumion-Versionen untereinander in der Skalierung.

    Gelöst habe ich das schließlich über eine Excel-Tabelle, in der ich nachvollziehen kann, bei welcher Version welches Modell in der Ausgabe entsprechend skaliert werden muss. Somit passt alles beim Import der Modelle und ich brauche nichts zu ändern.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Ach ja, immer diese vielen Programme und ihre Material-Editoren, sowie Import-/Exportfilter, die total unterschiedlich sind. Da sind fleißiges Festhalten von funktionierenden Einstellungen schon hilfreich. Du schaffst das ganz bestimmt.

    :thumbup:

    LG

    Kushanku

    Der Weg ist das Ziel!