Es gibt 935 Antworten in diesem Thema, welches 95.657 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. November 2026 um 16:02) ist von Licke.

  • Da braucht 's keine Filter 🙂

    Mit den Filtern hatte ich nur so angemerkt, weil man damit nachhelfen kann. Am Morgen im Wald könnte es verdunstender Morgentau sein. Anders beim Einfall durch ein Fenster, da werden andere Schwebteilchen sichtbar. Jedenfalls von irgendwelchen Molekülen werden Sonnenstrahlen auf ihrem Weg wohl immer beeinflusst und jedes Medium hat einen anderen Brechungsindex. God Rays, nicht nur von Wolken, werden in der Wikipedia als Strahlenbüschel bezeichnet:

    Zitat

    Durch den Effekt der stürzenden Linien nimmt man dabei die eigentlich parallel verlaufenden Sonnenstrahlen verzerrt wahr. Es erscheint so, als ob sich diese radial um die Sonne ausbreiten würden.[

    Ob man das nun versteht oder nicht, ein Objektiv arbeitet zumindest ähnlich wie das menschliche Auge.
    Und nachhelfen war wohl schon immer bei Nachtaufnahmen ein Stilmittel, wenn kein Sternfilter vorhanden, tat es auch etwas Vaseline auf eine Planglasscheibe. Habe aber nur noch alte Scans.

  • Also, die Strahlen scheinen dir falsch....

    Genauso war das, aber wie Melegrian und artoo gezeigt haben, lag ich da ja falsch. :| Ich war bisher halt nur selten früh morgens im Wald unterwegs, deshalb ist mir das Phänomen noch nicht aufgefallen.

    ich hänge nicht an dem Bild, sags mir und wenn du willst lösche ich das Bild sofort.... später mache ich das sowieso....

    Blödsinn! - Ob mir ein Bild gefällt oder nicht, muss doch für Dich keine Rolle spielen.

    Es gibt hier im Forum viele Bilder, die mir nicht gefallen, na und?! - Das ist doch völlig normal.

    Und wenn Du das Bild löschst, wird diese ganze, anschliessende Diskussion unverständlich. Ob das so gut ist, sei auch mal dahin gestellt.

    wen interessiert denn KI von gestern....

    Informatiker?

    Hab ein altes Lehrbuch zum Thema in meiner Büchersammlung im Keller... - allerdings die erste Auflage davon. ;)

  • Teilweise gelesen. Das ist 'ne Zusammenfassung über den seinerzeitigen Stand der Forschung, da stehen mehrere Abhandlungen über die diversen Teilgebiete drin. Was ich noch in Erinnerung habe, ist der Abschnitt über Prädikatenlogik, der mir arges Kopfzerbrechen bereitete... ?( - :bahnhof: Hab's später aber auch nicht mehr gebraucht.

  • Deine Arbeit mit Midjourney ist die beste Wahl, ich glaube

    Midjourney ist die detailreichste und romantischte aller KI.

    Das sieht wieder alles sehr schön und magisch aus!

    Das Werk mit Kunstkritik garniert - der Künstler ist dann deprimiert!

    In die Nervenheilanstalt bekommt man mich nur mit Gewalt! :chinese

  • Der Linke sieht genau wie Radagast der Braune (gesp. von Sylvester McCoy)in den Hobbit Verfilmungen aus.

    "The filmmakers ask that no one attempt walking through walls, cloudbursting while driving, or staring for hours at goats with the intent of harming them

    ... invisibility is fine."

  • Selbst wenn sie Sonne und Godrays im Text hat, weiß sie nicht, dass die Sonne, also eine entfernte Lichtquelle, der Verursacher der Godrays ist

    Meinst du damit, dass eine KI das Konzept von Ursache und Wirkung nicht verstehen kann?

    Gut, die Begriffe "wissen", "verstehen" usw, sind wohl im Zusammenhang mit KI problematisch, weil sie letztere vermenschlichen - aber programmiertechnisch sollte das eigentlich nicht so schwierig sein, ganz grob:

    wenn Ereignis(klasse) X, dann Ereignis(klasse) Y.

    X = "Ursache", Y = "Wirkung"

    Einmal editiert, zuletzt von Alex (9. Januar 2024 um 18:11)

  • Danke für deine Ausführungen zum Thema KI - insbesondere, was das "I" in KI betrifft.

    Die KI ist ja letztlich ein Programm und das kann intelligent gemacht sein, hat aber selbst nicht die Eigenschaft intelligent zu sein, sondern präsentiert abhängig von seinen Algorithmen eben rein "mechanisch" Lösungen, die dem Menschen, der die Aufgabe stellt, mal weniger, mal mehr gelungen erscheinen. Die KI stellt aber einfach (abhängig von der Aufgabenstellung) Material zusammen und bewertet das Resultat dieser Zusammenstellung nicht. Das heisst, die Bewertung als misslungen oder (sehr) gelungen, als dumm oder intelligent, ist ein Akt des menschlichen Aufgabenstellers, der dann natürlich (je nachdem wie seine Intention von der KI erfüllt wurde) entsprechende positive oder negative Bewertungen hinsichtlich des Resultats vornimmt - Bewertungen des Resultats, die also nicht von der KI selbst stammen (sie führt lediglich mechanisch Prozeduren aus), sondern menschliche Zuschreibungen sind.

    Da der Mensch prinzipiell dazu neigt, Dinge oder Sachverhalte hinsichtlich ihres positiven oder negativen Nutzens für ihn selbst zu bewerten, muss man sich also auch diesbezüglich vor Vermenschlichungen der Aktionen einer KI genauso hüten, wie zB auch im Hinblick auf naturhafte Ereignisse, die aufgrund bestimmter Konstellationen einfach passieren, aber per se weder gut noch schlecht, weder nützlich noch schädlich sind.

    Als "intelligent" könnte man eine KI vielleicht dann bezeichnen, wenn sie selbst eine Bewertung ihrer Produktionen hinsichtlich der Aufgabenstellung vornehmen könnte und dann schlechte Lösungen zugunsten guter Lösungen verwerfen würde und im Hinblick auf die Aufgabenstellung an einer Optimierung der Resultate arbeiten würde. Letzteres sind aber genau die Tätigkeiten, die vorläufig noch der Mensch hinsichtlich der KI-Produktionen ausführt.

    4 Mal editiert, zuletzt von Alex (9. Januar 2024 um 20:24)

  • Wenn ich das einigermaßen richtig sehe, ist, oder soll KI eben etwas mehr sein, als nur ein Programm.

    Ist nicht mehr, wobei einfache Programme aber noch nie mit ausgereiften Anwendungen gleichzusetzen waren, selbst wenn es so ähnlich in der Wikipedia beschrieben wird. Ein Programm ist ein steuerbarer Ablauf (geschrieben von einem Programmierer), eine Anwendung kann hingegen mehre Programme vereinen. So kann ein Schreibprogramm eigentlich nur die Tastatureingaben einlesen und zur Anzeige ausgeben. Soll diese Ausgabe aber in einem Fenster angezeigt werden, und nicht nur in Weiß auf schwarzen Grund, muss noch ein Framework verwendet werden, wie z.B. das von DS verwendete Qt - GUI-Toolkit (Graphical User Interface), um Fensteranwendungen zu erstellen. Bei Fensteranwendungen handelt es sich nicht mehr nur um einfache Programmabläufe, sondern bereits um eine App/Applikation/Anwendung (wäre jetzt meine Einteilung, hatte es aber vor vielen Jahren einmal ähnlich gelesen). In einer Anwendung können aber z.B. noch weitere Programme ablaufen, z.B. um nach der Ausgabe die Rechtschreibung zu überprüfen oder eine Stilanalyse durchzuführen. Letzteres, wäre es erst heute erfunden worden, hätte man als KI bezeichnet, weil eine mögliche Fehlerkorrektur nach Intelligenz riecht. Bei der Einführung waren aber die Bezeichnungen KI oder AI noch keine Modewörter.

    Anderes Beispiel, ein Suchvorgang von Google oder Bing kann zwar in Bruchteilen einer Sekunde aus Milliarden von Webseiten die vermeintlich besten Treffer liefern, doch es handelt sich praktisch nur um einen Programmablauf, bzw. eigentlich auch mehrere Abläufe, doch die Treffer der organischen Serps beziehen sich jeweils nur auf eine Quelle bzw. Domain. Anders bei ChatGPT, da kann aus 4 bis 5 Quellen, also aus parallelen Suchvorgängen ein neuer Brei gekocht werden, der anschließend noch durch so etwas ähnlichem wie einem Textspinner gejagt wird, es sind somit mehrere Programme beteiligt, die zusammen eine Anwendung ergeben. Und es wird halt als AI oder KI bezeichnet, was aber weit davon entfernt ist.

    Die ersten Textspinner kamen vor 15 bis 20 Jahren auf, kann mich noch daran erinnern, hatte mir aber keinen zugelegt. Das entspricht somit den Stand von vor über 10 Jahren (meint meine Erinnerung) :

    Zitat

    Article spinning

    Content-Spinning funktioniert, indem spezifische Wörter, Phrasen, Sätze oder sogar ganze Absätze durch eine beliebige Anzahl alternativer Versionen ersetzt werden, um eine etwas andere Variation mit jedem Spin zu bieten

    Einige SEOs hatten so aus einem Text um die 100 neue Texte gesponnen, um damit Blognetzwerke aufzubauen. Google hatte es aber ziemlich schnell gelernt, gespinnte Inhalte und künstliche Netzwerke zu erkennen und aus dem Index zu entfernen. Folge scheint nun zu sein, die von SEOs erfundene Technik wurde weiterentwickelt und wird heute als AI bezeichnet.

  • Melegrian:

    grundsätzlich finde ich Deine Ausführungen in #71 sehr gut, :thumbup: hab da aber 2 Fragen:

    Soll diese Ausgabe aber in einem Fenster angezeigt werden, und nicht nur in Weiß auf schwarzen Grund, muss noch ein Framework verwendet werden, wie z.B. das von DS verwendete Qt - GUI-Toolkit (Graphical User Interface), um Fensteranwendungen zu erstellen. Bei Fensteranwendungen handelt es sich nicht mehr nur um einfache Programmabläufe, sondern bereits um eine App/Applikation/Anwendung

    Was ist DS in diesem Fall?

    und:

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer App und einem Programm?

  • Was ist DS in diesem Fall?

    DS ist Daz Studio und Qt ist:

    Zitat

    ... ein Anwendungsframework und GUI-Toolkit zur plattformübergreifenden Entwicklung von Programmen und grafischen Benutzeroberflächen.

    Zusammen ist es dann eine App.

    Nun ein Openbook, die Programmiersprache "ABAP" kenne ich nicht. Was ich aber kenne, die Programmablaufsteuerung und die Kontrollstrukturen, weil da die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Programmiersprachen gering sind. Dort ist es eigentlich gut beschrieben.

    Zitat

    Ein Programm muss eine Aufgabe lösen, die wiederum aus Teilaufgaben besteht.

    Eine App ohne wenigsten ein Programm, wäre eigentlich sinnlos, doch eine App oder Anwendung wie das Daz Studio enthält sehr viele Programmabläufe.

    Jetzt fällt mir auch noch ein verständliches Beispiel ein.

    Eine Waschmaschine ist eine Anwendung, doch diese muss wenigstens ein Waschprogramm besitzen.

  • Das habe ich heute erlebt.

    09:00 Uhr, alles schön, kein Regen, plötzlich verdunkelte sich der Himmel. Ich stand an der Ampel und wartete auf Grün, da erfasste mich ein Windstoß und es ergoß sich ein Schauer über Hamm. Ich dachte ich bekomme keine Luft mehr.

    Und die Moral von der Geschicht.

    Den Meteorologen glaub mal nicht. :saint: <3

    Gruß

    Reiner

    Immer ein Byte frei ! :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von rjordan (26. Januar 2024 um 07:50)