Eidolon-Komplex

Es gibt 242 Antworten in diesem Thema, welches 9.798 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. September 2026 um 01:41) ist von Kushanku.

  • Verwendete(s) Programm(e): Hexagon


    Eigentlich sollte dieses Projekt nur den Platz einer der unzähligen Ausstellungsvitrinen einnehmen. Doch wie so oft entwickelt ein Modell beim Entstehen ein Eigenleben. Man beginnt mit einer klaren Vorstellung im Kopf, nur um festzustellen, dass sich die Formen und Ideen während des Bauens in eine ganz andere Richtung bewegen. Am Ende entsteht etwas, das man ursprünglich gar nicht geplant hatte und genau so war es auch bei diesem Projekt.

    Ohne festen Plan, ohne Zeitdruck, nur aus Freude am Erschaffen. Und genau das hat dieses Projekt für mich ausgemacht: Es hat einfach Spaß gemacht.

    Die Plattform befindet sich noch im Ausbau. Danach werde ich zunächst in den Skizzenmodus wechseln, um mir das Gesamtbild noch einmal in aller Ruhe anzusehen.

    Im nächsten Schritt sind Renderings geplant. Bevor die Szene schließlich in Twinmotion wandert, möchte ich zunächst mit KI und entsprechenden Prompts experimentieren und verschiedene Darstellungen erzeugen. Ich bin gespannt, welche Ideen sich daraus noch ergeben.

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    Quantenverschränkungs- und Dimensionsfaltungs-Teleporter

    Der Quantenverschränkungs- und Dimensionsfaltungs-Teleporter ist eine experimentelle Anlage zur unmittelbaren Überbrückung astronomischer Entfernungen. Im Gegensatz zu klassischen Teleportationskonzepten wird die Materie des Reisenden nicht zerlegt und an anderer Stelle rekonstruiert. Stattdessen manipuliert die Anlage die Struktur von Raum und Zeit selbst.

    Das Herzstück des Systems bildet die zentrale Säule, in deren Inneren sich der Wurmlochkern befindet. Durch die kontrollierte Erzeugung extremer Gravitationsfelder wird ein mikroskopisches Wurmloch erzeugt und mithilfe exotischer Materie stabilisiert. Die Säule dient gleichzeitig als Energiekanal und als Steuerzentrum für die hochkomplexen Feldgeneratoren.

    Über der Plattform befindet sich ein massiver Ringgenerator. Dieser erzeugt ein rotierendes Gravitationsfeld, das die Raumzeit lokal krümmt. Während des Aktivierungsvorgangs entsteht zwischen Start- und Zielort eine temporäre Verbindung. Der Raum zwischen beiden Punkten wird nicht durchquert, sondern gefaltet, sodass zwei ursprünglich weit voneinander entfernte Regionen des Universums für wenige Sekunden unmittelbar aneinandergrenzen.

    Die kreisförmige Plattform stellt die Transitzone dar. In ihrem Zentrum befindet sich der Bereich maximaler Feldstabilität. Der Reisende betritt diese Zone und bleibt während des gesamten Vorgangs physisch unverändert. Weder Atome noch Moleküle werden aufgelöst. Der Körper durchschreitet lediglich die künstlich erzeugte Raumbrücke.



    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    2 Mal editiert, zuletzt von B&A (9. Juni 2026 um 20:19)

  • Das ist verdammt solides, sauberes und präzises Hard-Surface-Modeling!

    • Hervorragende Topologie: Wenn man sich das Gitternetz auf den runden Zylindern und den tragenden Pfeilern ansieht, ist das extrem sauber gelöst. Keine wilden, verzogenen Polygone, sondern gleichmäßige Abstände. Das gibt beim späteren Rendern messerscharfe Lichtkanten ohne unschöne Schattierungsfehler.
    • Komplexe Verschachtelung: Die Konstruktion mit dem Geländer im Vordergrund, dem zentralen Stempel (oder der Welle) in der Mitte und den massiven Verstrebungen im Hintergrund hat richtig Tiefe. Das wirkt mechanisch absolut glaubwürdig.
    • Konstruktion mit System: Man sieht an den Schnitten der Boxen im Hintergrund, dass hier strukturiert vorgegangen wurde. Jede Aussparung und jede Schräge hat ihren Zweck.
    • :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Gruß

    Reiner

    Immer ein Byte frei ! :thumbup:


  • Vielen Dank rjordan  <3

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    Update_

    Fertig, nun geht es weiter mit Lumion.

    Das gesamte Modell ist gerade einmal 5,4 MB groß (*.obj) und damit ideal für Meta- und VR-Welten.



    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (10. Juni 2026 um 11:35)

  • Das hast Du dann schon mal so richtig zusammengefaltet ;) . Gute Texturen werden die Datei schon etwas größer ausfallen lassen.

    Ja, das stimmt natürlich. Ich denke, 2K reichen hier völlig aus. Aber ich glaube, das mache ich morgen.

    Die Zeit vergeht gerade wie im Flug, wenn man am Bauen ist, Du kennst das ja selbst.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • LOL ? Ich bilde mir ein bereits etwas gepostet zu haben :/ . Wo ist es hin ?

    Ja ja, so fängt es an. Erst sucht man ständig seinen Schlüsselbund, und am Ende werden sogar die Termine beim Zahnarzt vergessen. Der Weg zur völligen Verwirrung ist eben ein schleichender Prozess. .... Nee, alles gut. Ich hatte das gelöscht, weil ich es vorher falsch eingestellt hatte.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Theoretisch vorstellbar, setzt jedoch einen Empfänger voraus, der ebenso funktioniert, oder? :nachdenklich: ;) Also beginnt alles mit der Suche nach der Nadel im kosmischen Heuhaufen ... und damit wären wir wieder bei SETI :)

  • Lumion – Skizzenmodus zur Kontrolle

    Bestanden .... und nun geht es weiter mit Twinmotion.

    Zunächst arbeite ich wieder mit Version 2023, bevor später auf eine höhere Version umgestellt wird.

    (Stichwort: Abwärtskompatibilität.)





    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Theoretisch vorstellbar, setzt jedoch einen Empfänger voraus, der ebenso funktioniert, oder? :nachdenklich: ;) Also beginnt alles mit der Suche nach der Nadel im kosmischen Heuhaufen ... und damit wären wir wieder bei SETI :)

    Tatsächlich setzt das System eine zweite, synchronisierte Station voraus.

    Ohne einen stabilen Zielanker wäre die Wahrscheinlichkeit, im kosmischen Heuhaufen die richtige Nadel zu treffen, äußerst gering.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Hier einmal auf die Schnelle ein Beispiel dafür, was KI anhand solcher Skizzen und entsprechender Anweisungen erzeugen kann.

    Als Vorlage für die KI dienten die Skizzen.

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    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    2 Mal editiert, zuletzt von B&A (10. Juni 2026 um 11:40)

  • Diese Bilder hätten auch gut in "Stranger Things" gepasst .... Einige Musterbilder für Filmkulissen bieten sich da doch direkt an! Auch wenn die Serie eingestellt ist.... ich denke die machen da in irgend einer Weise weiter....

  • @ Licke

    Danke! Tatsächlich arbeiten wir im Hintergrund bereits an etwas Neuem.... dem „Eidolon-Komplex“.

    Dabei setzen wir nicht nur auf reine Prompts, denn für ein solches Projekt reicht das allein nicht aus. Als Grundlage dienen selbst erstellte 3D-Modelle und Renderings, die uns die nötigen Perspektiven und die Konsistenz für das Bildmaterial liefern.
    Für uns ist es jedoch wichtig, dass eigene Ideen und eigenes Ausgangsmaterial in das Projekt einfließen. Nicht zuletzt schafft dies auch eine klare Grundlage in Bezug auf die Rechte an den entstehenden Bildern.

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

  • Für den Eidolon-Komplex wird weiter gebaut.

    Aktueller Stand des Gebäudes.


    __________ Update


    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (11. Juni 2026 um 10:57)

  • Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    Einmal editiert, zuletzt von B&A (11. Juni 2026 um 19:24)

  • Danke  Kushanku



    Projektgröße ohne Texturen / 7,5 MB (optimiert für VR)

    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    5 Mal editiert, zuletzt von B&A (11. Juni 2026 um 21:39)

  • Konzept_ Modulbau

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    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    3 Mal editiert, zuletzt von B&A (12. Juni 2026 um 01:59)

  • Da ist aber KI im Spiel oder nicht ? Ich mein mir egal, die 3 letzten Bilder sind wundervoll :thumbup:

    So, so … nur die letzten drei Bilder? :/

    Du musst tiefer blicken! Nicht nur die Oberfläche zählt, sondern die Idee, das Konzept und die Architektur dahinter. 
    Das ist der eigentliche Kern und aus meiner Sicht wichtiger als jedes Hochglanz-Rendering. Texturen und Renderings lassen sich jederzeit anpassen oder komplett verändern. Aber die eigentliche Arbeit steckt in der Architektur, den Proportionen und dem Konzept dahinter. Sie bilden das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.


    Zu deiner Frage: Es nennt sich Hybrid Rendering, in der Architektur gibt es solche Arbeitsweisen bereits seit längerer Zeit. Gerade D5 Render setzt schon seit Jahren verstärkt auf KI-gestützte Workflows, und diese Entwicklung wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

    Anstatt Modelle aufwendig bis ins kleinste Detail zu texturieren, dienen die vorhandenen 3D-Modelle als Grundlage. Durch gezielte Prompts wird das Bild anschließend von der KI auf Basis dieser Modelle gerendert. Lichtstimmung, Materialien und viele Details lassen sich dabei sehr präzise steuern.

    Das hier ist beispielsweise in kurzer Zeit und mit nur wenigen Anweisungen entstanden. Mit entsprechend ausgearbeiteten Vorgaben sind jedoch sehr genaue und kontrollierbare Ergebnisse möglich.

    Ein weiterer Vorteil gegenüber rein KI-generierten Bildern besteht darin, dass die zugrunde liegende Geometrie und die Entwürfe aus den eigenen 3D-Modellen stammen. Eigene Ideen und eigene Arbeit fließen somit direkt in das Endergebnis ein, was auch im Hinblick auf Urheber- und Bildrechte ein wichtiger Aspekt ist. Man behält die Kontrolle über Form, Proportionen und Gestaltung und ist nicht ausschließlich von zufällig erzeugten Inhalten abhängig.

    Grenzen gibt es derzeit noch bei VR-Galerien und interaktiven Anwendungen. Dort sind klassisch texturierte Modelle nach wie vor im Vorteil.


    INFO_

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    Man ist nicht mit der besten Software schnell, sondern mit der, die man blind beherrscht.

    6 Mal editiert, zuletzt von B&A (12. Juni 2026 um 09:41)

  • Crazy Szenerieen! Damit könntest Du buildings/ models

    für UE/ UNITY-Games bauen und textuieren! 8)

    (die Jugend liebt nur noch smartphone & epic gaming) :monster1

    Das Werk mit Kunstkritik garniert - der Künstler ist dann deprimiert!

    In die Nervenheilanstalt bekommt man mich nur mit Gewalt! :chinese