Der setzt die Bump Map mit einem Displacement Modifier ein, obwohl die eben nicht zwingend dafür Gedacht ist bei einer normalen Texturierung. Aber das hängt auch von der Anwendung ab. Man kann aber eine Bump Map auch für Displacent Map einsetzen, so dass ich oft auch nur einfach eine Grau Map für beides erzeuge.
Das erklärt er ja auch. Beim Displacement bekommst Du grössere Vertiefungen als bei der Bump-Map. Es hängt ja auch von der Entfernung der Kamera ab, welchen Detailgrad man braucht und wie es am Besten umsetzbar ist.
So ist die Bumpmap bei grösseren Distanzen völlig ausreichend, während es bei Nahaufnahmen nützlich sein kann, tatsächlich auch noch Diplacement dazu zu nehmen.
Das geht aber nur dann, wenn die Tiefen wirklich dunkler sind als die Höhen, was eben nicht bei jeder Textur der Fall ist. Hatte ja selbst vor Tagen ein Beispiel gebracht, wo die Displacement Map invertiert werden musste, was ich mit einer Bump Map nicht machen würde.
Das ist aber ein Detail, das für das grundsätzliche Verständnis der Maps nicht nötig ist, und darum geht es in dem Video ja.
Jetzt bin ich weiter im Video, nächster Fehler, für die Normal Map kein JPG verwenden, meint er.
Er erklärt ja auch warum, nämlich wegen der Fehler die durch die Komprimierung bei jpg entstehen können.
Daz Studio verwendet für alle Genesis Texturen nur JPG und die wissen auch, was sie tun. Beispiel, Texturen für G9. Bei Kleidung ist es teilweise zwar unterschiedlich, aber dass es nur mit PNG gemacht würde, kann ich für meinen Teil nicht bestätigen. Bei Objekten habe ich zuwenig erworben, als das ich dazu etwas sagen würde.
Hast Du mal nachgesehen, wie hoch die Texturen komprimiert sind? - Die Darstellungsfehler entstehen bei jpg ja dadurch, dass Bildinformationen beim komprimieren wirklich gelöscht werden, weil sie gemäss der Logik des Komprimieralgorithmus unterhalb der Wahrnehmungsgrenze liegen. Deshalb ist es immer auch eine Frage, wie stark man bei jpg komprimiert, ohne Informationen zu verwerfen, die vielleicht noch gebraucht werden.
Und vielleicht kann man ja bei Textlien stärker komprimieren, als bei anderen Materialien? - Aber da kann ich nicht mitreden.
Zum Schluss erwähnt er erneut, das JPEPs nicht geeignet sind, vielleicht kennt er nicht so sehr viel andere Anwendungen, zumindest nicht DS.
Nun ja, wenn man sich seinen YouTube-Kanal ansieht, dann scheint er aus der Architektur zu kommen. Und da sind die Anforderungen sicher etwas anders gelagert als bei DAZ. Und wie gesagt, er erklärt ja ab Minute 7:02, warum er jpg für ungeeignet hält, nämlich wegen der Artefaktbildung die durch zu hohe Kompromierung zustande kommt.
Der wesentliche Unterschied der Komprimierungsverfahren von jpg und png ist ja, das bei jpg ein zerstörendes Verfahren eingesetzt wird, während png ein zerstörungsfreies Verfahren verwendet.